VPH wird Explorer:
Mit neuem Management zu Lindian Resources
Beobachter von VPH wissen es seit gestern: Der Handel wurde nicht ohne Grund für mehrere Tage ausgesetzt. Die Nachrichten aus Australien sind eindeutig - VPH wird zum Diamanten-Explorer umfunktioniert und soll dann Lindian Resources heißen. Patrick Flint und Reg Gillard, der auch bei De Beira Goldfields tätig ist, sollen zukünftig im Management des umbenannten Unternehmens tätig sein. Explorieren will das Unternehmen im Kongo. Die Liegenschaft Tshikapa gilt als reich an Diamanten. Auch Unternehmen wie de Beers sind dort tätig. Der Kurs von VPH schoss nach bekannt werden dieser Neuigkeiten fulminant in die Höhe: Notierte VPH noch vor Tagen außerbörslich um 0,44 Euro, bezahlt man heute mehr als 0,60 Euro für eine Aktie. Bei nur rund 26 Millionen ausstehender Aktien eine niedrige Bewertung für jemanden, der an VPH, beziehungsweise Lindian Resources glaubt. Natürlich liegen Bohrergebnisse noch in weiter Ferne, doch hat die bisherige Entwicklung des Unternehmens schon bei vielen Anlegern Phantasie geweckt. Sollte das Management mitsamt seinem Berater Eckhof halten was frühere Projekte versprechen, kann VPH, beziehungsweise Lindian Resources, ein großer Hype werden.
Vivacon-IPO VGP verschoben:
Tochter zögert - Mutter schwächelt
“Das derzeit schwache Marktumfeld” wird wieder einmal für einen geplatzten Börsengang verantwortlich gemacht: Die Vivacon German Properties, kurz VGP AG, verschiebt ihren Börsengang. Dabei wurde das Emissionsvolumen im Vorfeld bereits von 500 Millionen auf 300 Millionen Euro verkleinert. Doch selbst dieser geringere Betrag wurde Vivacon nicht für die Anteile der Tochter VGP vom Markt geboten. Die Folge ist nun der verschobene Börsengang. Die Aktie der Muttergesellschaft Vivacon hatte bereits gestern kräftig nachgegeben. Auch wenn Kritiker hier Insiderwissen vermuten, bleibt doch die Frage, ob denen, die gestern im großen Stil Aktien auf den Markt warfen, illegale Machenschaften nachgewiesen werden können. Seit ihren Höchstständen hat die Aktie von Vivacon bereits mehr als die Hälfte ihres Wertes eingebüßt. Läge alles nur am Marktumfeld, würden sich in den nächsten Wochen wohl einige “Rebound-Jäger” auf den Wert stützen - schließlich hat die Aktie bereits sehr stark verloren. Doch selbst wenn dieser geplatzte Börsengang für Vivacon schlimme Folgen hätte, würde sich in einigen Monaten - sofern das “Marktumfeld” wieder positiv ist - bestimmt jemand finden, der eine “Turnaround-Chance” wittert. Die Phrase vom “schwachen Marktumfeld” beschreibt also tatsächlich keineswegs leere Auftragsbücher oder gesteigerte Konkurrenz der Unternehmen am Markt: Vielmehr wird hier die kollektive Anlager-Psyche beschrieben. In einem “schwachen Marktumfeld” dominiert die Angst und unterliegt die Gier. Die Kunst des langfristigen Anlegers liegt nun darin, Unternehmen zu finden, deren Werdegang und Zukunftschancen in einem “positiven Marktumfeld” - wenn also die Gier dominiert - grundlegend anders beurteilt werden können, als in einem “negativen Marktumfeld” in dem die Angst vorherrscht. Je größer die interpretatorische Differenz zwischen “gutem” und “schwachem Marktumfeld”, desto größer die Kurschance!
Biopetrol:
So kommentiert die Börse enttäuschte Erwartungen
Biopetrol - der Name ist Musik in den Ohren eines jeden trendorientierten Kleinanlegers. Die Kombination aus regenerativ-ethischem “Bio” und dem ebenso raren wie auch teuren “Petrol” verschmilzt in den Gedanken des durchschnittlichen deutschen Aktionärs zum Dukatenesel mit stetig steigendem Auswurf. Schließlich wissen wir alle, dass regenerativen Energien irgendwann die Zukunft gehört: Sei es aus Mangel an Alternativen oder aus Gründen der Erhaltung unseres Planeten. Ein ungeschriebenes Gesetz. Auch ist “Mobilität” (=”mein Auto”) nahezu jedem Deutschen sehr wichtig und die stetig steigenden Preise herkömmlicher Kraftstoffe beherrschen die Diskussionen an deutschen Stammtischen. Die besten Voraussetzungen für eine Aktie, die dermaßen nach Zukunft klingt. Biopetrol war im vergangenen Jahr im entry-standard der Deutschen Börse für 8,20 Euro emittiert worden. Etwas mehr als ein halbes Jahr ist mittlerweile vergangen, doch Zeichner haben mit Biopetrol seither vieles erlebt. (weiterlesen…)
Aurora Gold:
Anleger erwarten Bohrergebnisse
Aurora Gold ist ein weiteres Explorationsunternehmen, welches in den USA und in Deutschland gelistet ist und sich in Anlegerforen größter Bekanntheit erfreut. Auch “Star-Geologe” Eckhof, der bereits bei De Beira tätig ist, ist bei Aurora an Bord. In der Vergangenheit hatte sich die Aktie bereits kurzfristig sehr gut entwickelt, nun sollen weitere Neuigkeiten anstehen. Das Unternehmen besitzt Schürfrechte in der Region Tapajos in Brasilien. Dabei konzentriert sich Aurora verstärkt auf Abbaugebiete, in denen in der Vergangenheit bereits Gold gefunden wurde, allerdings lediglich mit primitiven technischen Mitteln. Dieses Vorgehen kann sich auszahlen: Gold ist vorhanden und moderne Explorationsmethoden können Bereiche mit weit höherem Goldgehalt erschließen. In zahlreichen Foren wird nun über bevorstehende Bohrergebnisse seitens Aurora spekuliert. Der Börsenbrief BullVestor hat das Unternehmen auf seiner kostenlosen Email-Hotline empfohlen. Bleibt abzuwarten, ob dem jetzigen Hype auch gute News und bessere Kurse folgen. In der Vergangenheit hatten positive Explorationsergebnisse häufig für Kursschübe gesorgt. Wichtig ist bei rasant steigenden Werten nur, den Ausstieg nicht zu verpassen.
Anaconda Gold:
Nicht alle Empfehlungen steigen
Häufig schreibe ich auf Aktien-Blog von Rohstoff-Explorern, die von diversen Börsendiensten empfohlen wurden und sehr stark steigen. Der Rohstoff-Sektor hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Spielplatz für Börsenbriefe und Privatanleger entwickelt. Steigende Rohstoffpreise, der enorme Hebel und die meist geringe Marktkapitalisierung von Explorationsgesellschaften sind die Gründe dafür. Doch die Börse ist - wer hätte das gedacht - keine Einbahnstraße! Es kam auch schon häufig vor, dass vermeintliche “Kursraketen” kurz nach ihrer Empfehlung abstürzten. Eines dieser Beispiele ist Anaconda Gold. Diese Aktie wurde über 0,50 Euro von Markus Frick empfohlen und stürzte dann auf Kurse um 0,40 Euro. Hier sollte die Aktie “ihren Boden gefunden” haben, so der self-made-man aus Sinsheim, beziehungsweise Berlin. Doch machte der Markt Herrn Frick einen Strich durch die Rechnung: Heute notiert Anaconda bei 0,20 Euro. Natürlich ist jeder Anleger selbst für sein Geld verantwortlich und enge Stop-Loss-Limits sollten bei solchen Werten obligatorisch sein. Doch zeigt das Beispiel von Anaconda Gold wieder einmal, dass Anleger auch Empfehlungen kritisch gegenüberstehen sollten. Wer jedoch entschlossen handelt und seine Investments überwacht, kann mit Empfehlungen Geld verdienen. Der Fall Anaconda ist indes noch nicht abgeschlossen: In Anlegerforen wird darüber spekuliert, ob Markus Frick die Aktie von Anaconda am kommenden Montag in sein Trading-Depot aufnehmen will. Aktionäre, die bei 60 Cent eingestiegen sind, werden mit Anaconda wohl keinen Gewinn mehr erzielen, aber für einen kann die Aktie dennoch zur Erfolgs-Story werden: Markus Frick.
Panik in Diskussionsforen:
De Beira Goldfields langfristig vom Handel ausgesetzt
Eine der beliebtesten Aktien des vergangenen Monats setzt ihre Talfahrt fort: Blogs wie “Traden mit Plan” hatten sich bereits vor Tagen kritisch mit der Aktie von De Beira auseinandergesetzt. Nun macht uns das Blog auf weitere schlechte Nachrichten bezüglich De Beira Goldfields aufmerksam. Nach einem Artikel der “Vancouver Sun” wird das Unternehmen für längere Zeit in Kanada vom Handel ausgesetzt - es besteht der Verdacht der Kursmanipulation. Der enorme Wertzuwachs des Unternehmens innerhalb von nur sechs Wochen hatte die Wertpapieraufsicht auf den Plan gerufen. Bis jetzt werden die Vorfälle lediglich untersucht, dennoch geraten Anleger bereits in Panik. Ein heißes Eisen diese De Beira - sowohl bei steigenden, als auch bei fallenden Kursen.
Reich & Edel:
Warren Buffett spendet 85 Prozent seines Vermögens
Warren Buffet gilt unter Aktionären als Halb-Gott. Die Investment-Legende startete Mitte der 1950er Jahre sein eigenes Investmentunternehmen - in seinem Schlafzimmer. Mittlerweile ist Warren Buffet 75 Jahre alt und Multimilliardär. Sein Gesamtvermögen wird auf rund 50 Milliarden Dollar geschätzt. Nun schwingt sich Buffet mit einer medienwirksamen Aktion an die Spitze der weltweiten Gutmenschen-Rangliste: Rund 38 Milliarden Dollar seines Vermögens sollen innerhalb der nächsten Jahre an gemeinnützige Stiftungen gespendet werden. Ein Großteil des Geldes geht an die Stiftung von Bill und Melinda Gates, das schon heute das größte gemeinnützige private Projekt der Welt ist. Ziel soll es sein, mit dem Geld die “wahren Probleme zu lösen, die keine finanzielle Basis haben ” so Buffet. Die Investment-Legende lebt schon immer sehr bescheiden: Er wohnt noch in dem selben einfachen Haus, das er in den 1950er Jahren für sich und seine Familie gekauft hat, hat als Chef seines Investment-Unternehmens Berkshire Hathaway ein Jahresgehalt von 100.000 Dollar und finanzierte seinen Kindern lediglich ihre Ausbildung. Der urliberale Buffett hält nichts davon, seine Nachkommen mit Geld zuzuschütten und spricht sich für eine hundertprozentige Erbschaftssteuer aus. Buffett zeigt Größe und bringt Licht ins Dunkel der scheinbar so raffgierigen Finanz-Welt: Mehr davon!
Achterbahn ins Glück?
De Beira entkräftet Gerüchte und hat neue Pläne
De Beira Goldfields lässt die Anleger nicht los: Nachdem am Wochenende wegen eines Artikels in einer kanadischen Zeitung unter Anlegern Panik ausgebrochen war (Aktien-Blog berichtete), bezieht das Unternehmen nun heute in einer Meldung Stellung. Die Handelsaussetzung in Kanada sei demnach darauf begründet, dass de Beira seine Resourcenvorkommen nicht nach dem NI43-101-Standard ausweise, dieser aber Voraussetzung für den Handel in British Columbia sei. De Beira arbeitet derzeit daran, diesen Standard zu erfüllen. Gleichzeitig kündigt das Unternehmen an, momentan eine weitere Akquisition zu prüfen. Viel Wirbel um das kanadische Unternehmen - aktuell scheint es allerdings, als hätten sich die Wogen geglättet. Der Kurs von De Beira Goldfields kann am heutigen Montag wieder stark zulegen. Nach einer dürftigen Eröffnung erholte sich die Aktie und drehte nach Veröffentlichung der Unternehmensmeldung ins Plus. Aktuell notiert De Beira bei 5,12 Euro. Dies entspricht einem Tagesplus von 33 Prozent. Die Achterbahnfahrt geht weiter - ob De Beira ihre Fahrt weiterhin mit höheren Kursen fortsetzt, bleibt abzuwarten. Die Empfehlungen der Aktie nehmen heute wieder deutlich zu. Für die nötige Publicity scheint also gesorgt zu sein.
Ethanol aus den USA:
Die Hype-Aktien kommen auch nach Frankfurt
Alkohol ist in aller Munde - nicht nur während der Fußball-Weltmeisterschaft. Auch an den Börsen und vor allem in den USA hat man Alkohol als Kraftstoff entdeckt: Man spricht hier von Ethanol, welcher aus Zuckerrohr oder Mais gewonnen werden kann und Öl wohl langfristig als Grundstoff für Kraftstoffe ablösen wird. Bill Gates hat bereits in Ethanol investiert: Er beteiligte sich mit seinem Investment-Unternehmen an Pacific Ethanol. In diesen Tagen drängen immer mehr Unternehmen die sich auf Bio-Kraftstoffe spezialisiert haben an die amerikanischen Börsen. Bei VeraSun war die Nachfrage so groß, dass im Vorfeld des Börsengangs die Anzahl der Aktien und der Ausgabepreis erhöht werden musste - dennoch schloss das Papier an seinem ersten Handelstag mehr als 30 Prozent über dem Ausgabepreis. Ab heute wird ein weiteres Unternehmen aus dem Bereich der regenerativen Kraftstoffe auch in Frankfurt gehandelt: Alternative Energy wird von ehemaligen Managern des Ethanol-Unternehmens Archer Daniels Midland geführt und wird derzeit in Deutschland promotet. US-amerikanische Ethanol-Werte bieten Chancen, im Gegensatz zur deutschen Regierung besteht dort keine Unklarheit über die Besteuerung regenerativer Kraftstoffe. George Bush selbst hat es sich zur Aufgabe gemacht, die USA vom Öl unabhängiger zu machen - Ethanol-Aktien liegen nach einer solchen Aussage als Investment nahe.
Korrektur der Rohstoffe:
Expertin sieht Einstiegschancen
Nach einem Artikel des Handelsblattes hat die Korrektur der Rohstoffe nicht bei allen Rohstoff-Fonds zu großen Kursverlusten geführt: Der Dit Rohstoff-Fonds von Ute Speidel hat seitdem lediglich 3,47 Prozent eingebüßt. Andere Fonds mussten dagegen deutlicher Federn lassen. Die Fondsmanagerin sieht aktuell eine Einstiegschance bei Rohstoffen, die sie mit einer weiterhin stabilen Weltkonjunktur und einer verstärkten Nachfrage aus China rechtfertigt. Der von Speidel betreute Fonds hat aktuell ein Volumen von etwas mehr als 500 Millionen Euro und kann daher flexibel auf den Markt reagieren. Die Weltmarktpreise für Gold, Silber, Platin und Kupfer hatten in den vergangenen Wochen teilweise sehr stark nachgegeben.