Gute Neuigkeiten von Insidern:
OpenBC bleibt trotz Kritik selbstbewusst
Obwohl die Zweifel am angestrebten Emissionsvolumen beim Börsengang des Business-Portals OpenBC in den vergangenen Tagen deutlich zugenommen haben, berichtet die Financial Times Deutschland (FTD) in einem Artikel, dass das Interesse institutioneller Investoren an dem Unternehmen sehr groß ist. Insidern zu Folge, soll es fünf Interessenten geben, die jeweils bis zu zehn Prozent der gesamten Emission erwerben möchten. Angesichts des angestrebten Börsenwertes von maximal 250 Millionen Euro bei einem Umsatz von nur sechs Millionen Euro, zeigen sich einige Beobachter dennoch kritisch. Das Unternehmen entgegnet dieser Kritik mit neuer Kundschaft: Eines der fünfzig größten Unternehmen der USA hat OpenBC damit beauftragt, aktuelle und ehemalige Mitarbeiter miteinander zu vernetzen. Der US-Konzern zahle für diese neuen Mitglieder Beiträge und diese sollen laut Angaben von Insidern dermaßen ins Gewicht fallen, dass die Gewinnschätzungen der Analysten für OpenBC noch oben korrigiert werden müssen. (weiterlesen…)
Rezension:
“Börsenkalender 2007″
Einige Leser werden sich nun fragen, ob man einen Kalender rezensieren muss. Der Börsenkalender 2007 bietet jedoch mehr als nur das kommende Jahr in der Wochenübersicht: Historische Informationen wie beispielsweise die Monatsperformance des Dax-Index der letzten Jahre, Einblicke in die spannende Geschichte der Börse, Kurzportraits bekannter Akteure und Zitate runden den Kalender ab. Der Anhang steht ganz im Zeichen der knappen Information: Auf weniger als sechzig Seiten werden verschiedene Themen wie beispielsweise Emerging Markets oder Rohstoffe angerissen, über die Zukunft des “homo oeconomicus” philosophiert oder die Gewichtung deutsche Aktienindizes dargestellt. Ein kleines Börsenlexikon rundet das Angebot ab. Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft bringt der Finanzbuchverlag einen Kalender auf den Markt, der Anlegern ein ständiger Begleiter sein soll. (weiterlesen…)
Spaß für die ganze Familie?
Center-Tainment will Euro Disney
Seit Ende der vergangenen Woche ist die Börsenlandschaft wieder um eine Anekdote reicher: Am 30. November verkündete Center-Tainment, ein Unternehmen mit Sitz im schweizer Kanton Zug, Euro Disney kaufen zu wollen. Der Freizeitpark vor den Toren von Paris schreibt seit Jahren rote Zahlen und hat rund 1,6 Milliarden Euro Schulden. Center-Tainment verfügt nach eigenen Angaben über Erfahrung in der Freizeitindustrie und möchte mit seiner Holding durch das Setzen von “neuen Standards und Trends” die Marktführerschaft erreichen. Bisher haben Börsianer von dem Unternehmen jedoch wenig gehört. In einer Meldung vom 21. November kündigt Center-Tainment den Übernahmeversuch bereits verdeckt an und vermeldet zudem, dass man sich selbst vor Abwehrmaßnahmen gegen die Übernahme schützen müsse. Dieser Versuch ist wohl gescheitert: Seit drei Handelstagen stürzt die Aktie von Center-Tainment rasant in den Keller. Von Kursen über zwanzig Euro können Altaktionäre nur noch träumen - aktuell notiert das Papier knapp über einem Euro. (weiterlesen…)
Im Schatten von YouTube:
Kleine Video-Portale kämpfen um Besucher
Unternehmen aus der Internet-Branche sind nicht zuletzt wegen Googles spektakulärer Übernahme von YouTube und dem Börsengang von OpenBC wieder Gesprächsthema unter ambitionierten Privatanlegern. Auch wenn das Gros der Anleger wegen schlechter Erfahrungen zu Zeiten des Neuen Marktes noch immer einen großen Bogen um Internet-Unternehmen macht, haben sich einige spekulativ orientierte Börsianer bereits wieder in den Bann der Wachstumsphantasien und Zukunftschancen ziehen lassen. In Internetforen wird derweil heftig über Unternehmen wie Gofish oder Fusa Capital diskutiert. Beide Gesellschaften haben sich des Themas “Video im Internet” angenommen. Im Fahrwasser von YouTube versucht man hier durch neue Konzepte und innovative Lösungen ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Obwohl Fusa Capital seine Videosuche für Werbekunden optimiert hat und GoFish nach eigenen Angaben die Lücke zwischen von Benutzern erstellten Videos und professionellen Produktionen überwinden will, ist der mächtige Rivale YouTube noch immer dominant. (weiterlesen…)
Investor Relations?
Swiss Fe Steel-Aktionäre verlieren die Geduld
Seit Ende November dieses Jahres notieren Aktien der Schweizer Gesellschaft Swiss Fe Steel Group im Frankfurter Freiverkehr und seit einigen Tagen auch auf dem elektronischen Handelssystem Xetra. Mit einigen Vorschusslorbeeren startete die Holding, die in den Bereichen Stahl und Edelmetall tätig ist, an die Börse. Die Muttergesellschaft Tiro Holding wird bereits seit einigen Monaten intensiv von Newslettern beworben und ebenso wie auch Swiss Fe Steel in vielen Beiträgen in den höchsten Tönen gelobt. Die Wahrheit jedoch steht auf den Kurszetteln: Tiro notiert deutlich unter dem ersten Kurs in Frankfurt vom Mai dieses Jahres. Swiss Fe Steel konnte sich seit Ende November zunächst positiv entwickeln und kletterte seit dem Börsengang teilweise über zehn Prozent. Heute nun gibt die Aktie fast wieder alle Gewinne ab. Die Gründe hierfür liegen scheinbar in der Informationspolitik des Unternehmens: Deutsche Aktionäre beklagen, dass bezüglich Swiss Fe Steel noch immer kaum Details vorliegen. (weiterlesen…)
Diskussionen nach der Dax-Korrektur:
Aussitzen oder dabei bleiben?
Der Dax ist wohlauf. Nach der Korrektur der letzten Woche hat sich der Index nun wieder erholt und notiert bereits über der Marke von 6400 Punkten. Die Geschehnisse der letzten Handelstage nutzt “Spiegel-Online” für ein Plädoyer für die “Buy-and-Hold-Strategie”. Grundtenor: Wer immer den besten Kursen für den Ein- beziehungsweise Ausstieg in den Aktienmarkt hinterherlaufe, hat im schlimmsten Fall aussichtsreiche Aktien zu niedrigen Kursen verkauft und kann nicht mehr von den Chancen am Aktienmarkt profitieren, da die Kurse für einen erneuten Einstieg bereits wieder zu hoch sind. “Spiegel-Online” hat teilweise Recht: Im schlimmsten Fall haben die Verkäufer der letzten Woche tatsächlich Verluste verbucht und stehen heute ohne Aktien da. Dennoch wird hier ein unrealistisches Szenario konstruiert. Bereits unter 6379 Punkten sahen Experten erste Anzeichen für eine Korrektur (Aktien-Blog berichtete). (weiterlesen…)
Hohe Erwartungen:
Forsys Metals steigt trotz kleiner Ungereimtheiten
Die Aktie von Forsys Metals ist wieder oben auf: Nach einigen Irritationen um versäumte Fristen seitens des Unternehmens und der daraus folgenden Austragung einer Teilgesellschaft aus dem namibischen Handelsregister (Aktien-Blog berichtete), spiegelt sich im Aktienkurs des Unternehmens nun erneut Zuversicht wieder. Zwar hatten die Unklarheiten kurzfristig dafür gesorgt, dass die Aktie in Regionen unter 1,50 Euro abfiel, jedoch beschwichtigte Forsys Metals in einer Telefonkonferenz die Aktionäre und der Kurs zog daraufhin merklich an. Heute notiert die Forsys-Aktie über zwei Euro - das entspricht dem höchsten Kurs der letzten sechs Monate. Das Papier notiert nunmehr nur noch unweit entfernt vom bisherigen Höchstkurs von 2,12 Euro. (weiterlesen…)
Trotz positiver Konjunkturerwartungen:
Warten auf die Zinsentscheidungen
Die monatliche Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) konnte im Dezember überraschen: Für Deutschland konnten sich die Werte des ZEW-Index von minus 28,5 Punkte auf minus 19 Punkte verbessern. Dieses Ergebnis liegt über den Erwartungen. Dennoch zögert der Dax am heutigen Dienstag: Aktuell notiert der Index sogar leicht im Minus. Die Gründe hierfür sehen Marktbeobachter in der bevorstehenden Zinsentscheidung der us-amerikanischen Notenbank Fed. Zwar wird allgemein erwartet, dass die Leitzinsen in den USA nicht verändert werden, jedoch versprechen sich Börsianer von der heutigen Pressekonferenz Hinweise auf die weitere Strategie der Notenbank um Chef Ben Bernanke. Derzeit sind die Marktbeobachter in zwei Lager gespalten: Einerseits liegt wegen der abgeschwächten US-Konjunktur eine Zinssenkung nahe, andererseits sprechen inflationäre Tendenzen und hohe Lohnabschlüsse in den USA auch für eine weitere Zinssteigerung oder zumindest gegen eine Absenkung des Leitzinses. Obwohl der heutige Handelstag eher von der abwartenden Haltung der Anleger geprägt ist, blicken Medien und Börsianer zuversichtlich in das kommende Jahr. (weiterlesen…)
Trotz Jahreshoch im Dax:
Skeptiker sehen bereits erste Wolken am Horizont
Nachdem die US-Notenbank Fed gestern wie erwartet den Leitzins unverändert bei 5,25 Prozent belassen hat, waren heute Konjunkturdaten aus den USA angesagt: Die Umsätze des Einzelhandels in den USA lagen über den Erwartungen. Der deutsche Leitindex nahm diese positive Nachricht bereits im Laufe des Handels voraus. Der Dax erreichte mit 6517 Punkten zwar den höchsten Stand des Jahres, gab im weiteren Handelsverlauf jedoch wieder leicht ab. Zu den größten Gewinnern im Dax zählt Hypo Real Estate ebenso wie auch die Deutsche Telekom. Während Hypo von einer angehobenen Analysteneinschätzung profitieren kann, kommt die Telekom in Analysen nicht so gut weg: Innerhalb dieses Monats wurde der Konzern von Analysten mehrheitlich abgestraft. Anleger spekulieren dennoch auf einen Anstieg der Aktien über die Marke von 14 Euro und in die Nähe der diesjährigen Höchstkurse - innerhalb der letzten fünf Handelstage konnten die Papiere der Deutschen Telekom immerhin um fast vier Prozent zulegen. (weiterlesen…)
Investment mit Weitblick?
Longview Capital Partners investiert in Rohstoff-Explorer
In unterbewertete Unternehmen investieren, um langfristig von der Angleichung des Aktienkurses an den tatsächlichen Wert zu profitieren - diese als “Value-Investment” bekannte Strategie verfolgt nicht nur Anleger-Guru Warren Buffet: Longview Capital Partners ist ein Unternehmen, welches sich an aussichtsreichen Rohstoff-Explorern beteiligt. Dabei verfügt Longview Capital in Person von CEO Damien Reynolds über einen Branchenkenner mit über zwanzigjähriger Erfahrung im Rohstoffsektor. Reynolds hat erkannt, dass die Frage der Finanzierung gerade bei Explorern häufig über Erfolg und Mißerfolg eines Projektes entscheidet. Daher gründete er mit Longview Capital Partners eine Beteiligungsgesellschaft für Rohstoff-Werte. Ende November konnte das Unternehmen ein sehr positives Quartalsergebnis vermelden: 8,99 Millionen US-Dollar wurden erwirtschaftet. Für das laufende Jahr kann Longview eine Eigenkapitalrendite von beeindruckenden 68,4 Prozent ausweisen - entsprechend stürmisch der Run der Anleger auf die Aktien. (weiterlesen…)
