Prosit 2007:
Aktien-Blog wünscht allen Lesern ein gesundes und erfüllendes neues Jahr

Hoffnung 2007:
Profitieren Aktien der Deutsche Telekom vom Branchen-Trend?
Deutsche Standardwerte starten mit Schwung ins neue Jahr. Der Leitindex Dax kletterte bis zum Mittag des ersten Handelstages um mehr als ein Prozent. Obwohl Experten für das Jahr 2007 durchwachsenere Ergebnisse als noch im Vorjahr erwarten, gibt es jedoch auch in diesem Jahr hoffnungsvolle Unternehmen im Dax: Zum wiederholten Mal wird hier die Deutsche Telekom genannt. Branchenkenner vermuten, dass sich vergangene Übernahmen wie beispielsweise der Kauf von MCI durch Verizon, positiv auf die Gewinne im gesamten Telekom-Sektor auswirken könnten. Dabei haben sich die Aktien der Telekomunternehmen im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres bereits positiv entwickelt. Nach Tiefstkursen um zehn Euro im vergangenen Sommer notiert das Papier der Deutschen Telekom nun knapp unter der Marke von vierzehn Euro. Eine attraktive Dividendenrendite von mehr als fünf Prozent versüßt ein Investment in Aktien der Deutschen Telekom zusätzlich. (weiterlesen…)
Baldiger Schritt zum Produzenten?
Forsys Metals vom Handel ausgesetzt
Die Aktie von Forsys Metals bereitete vielen spekulativen Anlegern in den letzten Wochen Freude: Von Kursen um zwei Euro Anfang Dezember kletterte das Papier auf Höchstkurse von 3,75 Euro. Zahlreiche positive Unternehmensmeldungen hatten zu diesem Kursanstieg geführt. Neben der Entdeckung einer neuen Liegenschaft kündigte Forsys Metals an, weitere Gebiete erwerben zu wollen. Der Schritt zum Produzenten schien sehr nahe. Heute nun ein turbulenter Handelstag in Frankfurt: Unter extrem hohen Umsätzen fiel die Aktie zunächst um mehr als zehn Prozent ab, um sich im Handelsverlauf wieder bis auf ein Minus von knapp vier Prozent zu behaupten. Teilweise wechselten bei einer Kursfeststellung über 100.000 Aktien den Besitzer. Vor der Börseneröffnung in Toronto dann die Meldung: Forsys Metals wurde wegen bevorstehender News bis auf weiteres vom Handel ausgesetzt. Aktuell diskutieren Anleger über den Inhalt der bevorstehenden Unternehmensmeldung. (weiterlesen…)
Sicherer Hafen Gold?
Fed nährt Angst vor “Stagflation”
Am gestrigen Abend veröffentlichte die US-Notenbank Fed ein Protokoll zu ihrer letzten Sitzung. Der Inhalt ließ den Dow-Jones-Index vorübergehend einbrechen: Von Inflation und dem Risiko einer deutlichen Abkühlung auf dem Immobilienmarkt war dort die Rede. Dabei hält die Fed die Inflation für am problematischsten. Diese Aussage lässt darauf schließen, dass die kommende Fed-Sitzung möglicherweise sogar eine Zinserhöhung mit sich bringen könnte. So könnte auch dem galoppierenden Immobilenmarkt Einhalt geboten werden: Niedrigzinsen von einem Prozent hatten um die Jahrtausendwende einen wahren Immobilien-Boom ausgelöst. Manch ein Kreditvertrag für Privatkunden verzichtete sogar auf eine Tilgungspflicht während der Vertragslaufzeit - erst zum Ende der Laufzeit des Kontrakts musste die gesamte Kreditsumme getilgt werden. (weiterlesen…)
Neue Promo-Welle:
Dhanoa Minerals sucht Gold in Ecuador
Seit Monaten erreichen nächtliche “Newsletter” mit eindeutigen Aktien-Empfehlungen die deutschen Anleger. Eine dieser Empfehlungen ist Dhanoa Minerals. Seit einigen Wochen wird die Aktie des Unternehmens heftig promotet. In den ersten Wochen kletterte das Papier sogar auf 2,50 Euro - mittlerweile notieren die Aktien von Dhanoa Minerals im Bereich von 1,80 Euro. Das Unternehmen, das einen ehemaligen Goldcorp-Geologen mit an Bord hat, plant derzeit die Übernahme von drei Liegenschaften in Ecuador. Dabei konzentriert man sich auf die Entdeckung von Goldvorkommen. Waren die Unternehmensmeldungen der vergangenen Wochen wichtig und nachvollziehbar, so sorgt eine aktuelle Meldung des Unternehmens doch für Erstaunen: Die Gesellschaft vermeldet darin, dass sie über eine neue Webseite verfügt. (weiterlesen…)
Ende der Rohstoff-Hausse?
Öl und Industriemetalle korrigieren
Seit einigen Handelstagen geht unter Anlegern im Rohstoff-Sektor die Angst um: Neben Rohöl sank auch der Weltmarktpreis für Nickel, Kupfer, Zink und Aluminium drastisch ab. Anleger fürchten sich nun vor einer weitergehenden Korrektur, vereinzelt ist sogar vom Ende der Rohstoff-Hausse die Rede. Die Gründe hierfür liegen in den teilweise sehr hohen Lagerbeständen, der geringeren Nachfrage von Schwellenländern und der Unklarheit bezüglich der weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft. Machte es gestern noch den Anschein als könnten sich die Preise für Öl und Industriemetalle wieder erholen, ist das Bild heute wieder deutlich eingetrübt: Einzelne Experten erwarten für Rohöl einen Preisrückgang bis zur Marke von fünfzig Dollar pro Barrel. Beim Öl sorgt auch der warme Winter auf der nördlichen Erdhalbkugel für eine deutlich geringere Nachfrage. Selbst die gestoppten russischen Öllieferungen nach Deutschland konnten den Verfall des Ölpreises nicht aufhalten. Rohstoff-Aktien haben sich trotz des Preisverfalls bisher nicht sonderlich negativ entwickelt und tendieren zumeist seitwärts. Sollte sich die Korrektur an den internationalen Rohstoffmärkten jedoch fortsetzen, könnten auch die heute noch gelassenen Aktionäre nervös werden. (weiterlesen…)
Dank Apple und Nikkei:
Deutsche Standardwerte driften ins Minus
Entgegen aller historischen Vergleiche, wonach der Januar in der Regel ein erfolgreicher Börsenmonat ist, starten deutsche Standardwerte mit Verlusten in das neue Jahr. Aktuell notiert der Dax im Bereich von 6560 Punkten, das sind rund 0,8 Prozent weniger als gestern. Einer der Gründe soll in Apples neuem Mobiltelefon liegen: Das Unternehmen stellte gestern sein IPhone vor - Apple-Aktien stiegen daraufhin rasant, während Aktien von asiatischen Herstellern nachgaben. Dies wirkte sich auch auf den Nikkei-Index aus, der rund 1,7 Prozent abgab. Dieser Kursverfall ließ, obwohl es im Dax keine Handyhersteller mehr gibt, auch Dax-Anleger nicht unbeeindruckt. Zu den größten Verlierern gehören Lufthansa, ThyssenKrupp und BASF. (weiterlesen…)
Nur ein halber Crash?
Industriemetalle und Explorer widerstehen der Panik
Rohstoffe sind nicht gleich Rohstoffe: Während der Weltmarktpreis für Rohöl weiter sinkt und mittlerweile bei 52,30 US-Dollar pro Barrel notiert, haben Industriemetalle die Korrektur scheinbar beendet. Aluminium, Blei, Kupfer, Nickel, Zink und Zinn konnten im Vergleich zu ihren Vortagskursen kräftig zulegen. So schoss der Preis für Nickel um sieben Prozent nach oben. Zink verteuerte sich um fast sechs Prozent. Im Abwärtssog der Industriemetalle hatten in den vergangenen Tagen vor allem auch kleinere Explorer zu kämpfen: Aquila Resources brach am Mittwoch um fast zwanzig Prozent auf 1,12 Euro ein, um getrieben von einer Unternehmensmeldung gestern Höchstkurse um 1,65 Euro zu erreichen. Mittlerweile hat der Wert wieder nachgegeben. Nervös sind auch die Anleger von Globex Mining, Wolfden Resources oder Sabina Silver: Die Aktien dieser Unternehmen verloren im Zuge des Preisverfalls bei Rohstoffen teilweise deutlich an Wert - einige haben sich jedoch bereits wieder erholt. (weiterlesen…)
Sechs-Jahres-Hoch voraus:
Erfolgreiches Jahr 2006 gibt Impulse - wann blickt die Börse nach vorn?
Nachdem der Dax Mitte der vergangenen Woche Schwächen zeigte und intraday auf ein von zahlreichen Marktbeobachtern genanntes Kaufniveau fiel (Aktien-Blog berichtete), konnten deutsche Standardwerte wieder merklich zulegen. Aktuell notiert der deutsche Aktienindex über 6700 Punkten - der Rekordstand von Februar 2001 wurde im heutigen Handelsverlauf übertroffen. Begründet wird dieser Kurssprung einerseits mit positiven Vorgaben aus Übersee und andererseits mit Unternehmensmeldungen. So hat BASF mittlerweile die Gewissheit, alle selbstgesteckten Ziele im Jahr 2006 erreicht zu haben. Auch die Allianz hat ihre Zielvorgaben erfüllt. Ebenso vermelden Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe “Planerfüllung”: Computerhersteller Kontron und Chipproduzent Aixtron können positiv auf das vergangene Jahr zurückblicken. Unternehmensmeldungen über das vergangene Jahr sorgen also für steigende Kurse. (weiterlesen…)
Wird Öl künftig noch knapper?
Allianz zwischen Iran und Venezuela
“Schurkenstaat” Iran und USA-Kritiker Venezuela haben auf einem gemeinsamen Treffen am vergangenen Wochenende eine “Allianz gegen den Imperialismus” gegründet. Dabei wollen die Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad und Hugo Chavez gemeinsam Staaten der Dritten Welt unterstützen und von den USA unabhängiger machen. Weiterhin regeln mehrere Abkommen Kooperationen in den Bereichen Energie und Wirtschaft. Zukünftig wollen Iran und Venezuela besonders bei der Erdölförderung, der Flugzeug- und Automobilproduktion sowie der Zementproduktion zusammenarbeiten. Nebenbei sprachen sich Ahmadinedschad und Chavez auch für eine Senkung der Fördermengen der Opec-Staaten aus. Beobachter halten diesen neuen Schulterschluss zwischen Venezuela und Iran für sehr bedeutsam. Beide Länder gehören der Opec an und beide Länder verbindet der gemeinsame Hass auf die USA. Neben einer größeren Macht innerhalb der Opec könnte dieses neue Bündnis auch Einfluss auf die Preise anderer Rohstoffe ausüben. (weiterlesen…)