Ausbruch geglückt: "BRIC-Staaten werden auch weiterhin Gold kaufen"


Gold als sicherer Hafen: Schichten nun auch chinesische Privatanleger in Edelmetalle um? (Foto: Gold-Super-Markt.de)In der vergangenen Woche hatten wir darüber gesprochen, dass China seine Bürger zum Goldkauf auffordert. Ob diese Meldung der Grund dafür war, dass Gold erneut deutlich nach oben steigen konnte, kann man nicht definitiv sagen. Da jedoch zusehends mehr Medien darüber berichten, konnte die chinesische Kampagne eventuell den Goldpreis endlich nachhaltig über die Marke von 1.000 US-Dollar pro Unze treiben. Am Freitagabend schloss der Dezember Gold-Future bei 1.007 US-Dollar und damit deutlich über den Schlusskursen der vorhergehenden Tage. Wir sehen hier ein deutliches Signal für weiter steigende Kurse.

Neben der weiter oben bereits erwähnten Meldung aus China, gibt es jedoch auch eine Reihe weiterer Gründe weswegen Gold steigen sollte. Die enorme Ausweitung der Geldmenge durch die globalen Notenbanken sowie die massiven Hilfspakete seitens der Staaten erhöhen die umlaufende Geldmenge enorm. Dadurch entsteht Inflation und das Vertrauen vieler Menschen in ihr Papiergeldsystem schwindet. Dies führt dazu, dass zunehmend mehr Investoren einen Teil ihres Geldes langfristig in Goldanlagen anlegen werden. Wir erkennen hier bereits einen starken Trend, der sich in gestiegenen Investitionen in börsengehandelte Gold-Fonds und auch Münzen äußert. Ein weiterer Grund für eine Fortsetzung des Anstiegs ist die Finanzkrise und deren Nachwehen. Eine ganze Reihe an Explorationsprojekten musste abgesagt werden, nachdem die Banken und andere Investoren nicht mehr bereit waren, in neue Goldprojekte zu investieren.

Schwindendes Angebot: Viele Explorationsprojekte sind gescheitert

Da es sehr kostspielig ist, neue Goldlagerstätten zu finden und die Vergabe von Krediten momentan merklich hinkt, ist es nicht verwunderlich, wenn eine Reihe von geplanten Projekten nun nicht mehr durchgeführt werden kann. Wir rechnen damit, dass sich das Angebot in den kommenden Jahren deutlicher verringern wird als zuvor erwartet.

Vor allem Projekte in Afrika mussten laut unseren Informationen abgesagt werden und die Ausweitung der Produktion in China dürfte auf Dauer nicht die steigende Nachfrage bedienen können. Zudem hat China großes Interesse daran, seine enormen Devisenreserven von über einer Billion US-Dollar durch Goldkäufe zu sichern. Der Anteil des Goldbestandes gemessen an den Währungsreserven ist in China immer noch sehr gering. Auch andere Länder wie Russland, Brasilien oder Indien haben ebenfalls das gleiche Problem. Daher werden diese Länder weiterhin als Käufer auftreten und mit Vorliebe Gold kaufen, welches die westlichen Nationen auf den Markt werfen.

Goldene Aussichten!

Die Aussichten für einen weiteren Anstieg des Goldpreises sind sehr gut. Nachdem der Markt nun endlich auch einen Ausbruch geschafft hat, rechnen wir damit, dass die alten Hochs bei 1.030 US-Dollar auch bald fallen werden. Dann ist Platz bis 1.100 US-Dollar. Wir sind im Rohstoff-Trader schon seit 970 US-Dollar investiert und freuen uns bereits über die Gewinne.


September 14, 2009

2 Gedanken zu „Ausbruch geglückt: "BRIC-Staaten werden auch weiterhin Gold kaufen"

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