Trotz schwankender Kurse:
Warum es keine Alternativen zu Aktien gibt
Fassade der Börse in Frankfurt: Anleger sollten sich vom Auf und Ab bei Aktien nicht verunsichern lassenWas momentan an den Märkten passiert, entbehrt teilweise jeglicher Vernunft. Es ist mir schon klar, dass Märke und Marktteilnehmer nicht immer rational auf Nachrichten reagieren, sondern von Angst und Gier gesteuert ihre Entscheidungen treffen. Ansonsten gäbe es wohl solche Verwerfungen, wie sie jetzt an den Märkten herrschen, nicht. (weiterlesen…)
Kursrutsch droht:
Gold steht am Scheideweg
Seit Sommer des vergangenen Jahres fahren die Gefühle der Gold-Anleger Achterbahn: Während die europäische Schuldenkrise im Juli 2011 ihren vermeintlichen Hochpunkt erreichte, stieg Gold auf über 1900 US-Dollar je Unze. Seitdem kennt das Edelmetall allerdings nur noch eine Richtung: nach unten. Rohstoff-Experte Thorsten Proettel von der LBBW machte dafür zuletzt während einer Diskussionsrunde die Entspannung an den Märkten verantwortlich: Seit die Schuldenkrise nicht mehr das Thema Nummer eins sei, sei auch Gold nicht mehr in aller Munde, so der Experte. Diese Analyse klingt plausibel - wären da nicht die Wahlergebnisse vom vergangenen Wochenende. Die Parlamentswahl in Griechenland und auch die Stichwahl zugunsten des neuen französischen Präsidenten Francois Hollande bringen den europäischen Sparpakt zumindest ins Wanken. Und was macht der Goldpreis? Er taumelt weiter auf den Abgrund zu. (weiterlesen…)
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Internetaktien auf Erfolgskurs:
Darum gibt es keine Tech-Blase 2.0
Nicht nur die Produkte auch die Branche hat sich entwickelt - zur Freude der Anleger (Foto: Morguefile)Viele erinnern sich mit Schrecken an die Zeit der New Economy zum Jahrtausendwechsel zurück. Damals war jedes noch so kleine Internetunternehmen an die Börsen geströmt, bis die Blase platzte. Auch heute scheint sich ähnliches zu wiederholen. Experten sind sich aber sicher, dass es doch anders zugeht als noch vor zehn Jahren. Anleger sollten zwar Vorsicht beim Kauf von Aktion der Web-Firmen der neuen Generation walten lassen, doch an sich dürfte die Blase nicht wieder in der Art explodieren wie beim letzten Mal. (weiterlesen…)
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Wachstumstreiber Biotech?
Agrarkonzern Monsanto ist zurück in der Erfolgsspur
Nach einem zwischenzeitlichen Durchhänger und Imageproblemen wegen der eingesetzten Gentechnik laufen die Geschäfte mit Saatgut und Genpflanzen insbesondere in Amerika und Asien besonders gut. Nach einem zwischenzeitlichen Durchhänger und - zumindest in Europa - Imageproblemen wegen der eingesetzten Gentechnik ist Agrarkonzern Monsanto wieder zurück in der Erfolgsspur.
Deutlich wird das an den Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2011/12. Denn da stieg der Umsatz um 15 Prozent auf 4,75 Milliarden Dollar und der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen kam sogar um 19 Prozent auf 1,21 Milliarden Dollar voran. Mit diesen Zahlen lag Monsanto über den Schätzungen der Analysten. Aufbauend auf den Ergebnissen hob der Vorstand die Prognosen für das Gesamtjahr an. Konkret wird nun mit einem Gewinn je Aktie in einer Spanne von 3,49 bis 3,54 Dollar gerechnet statt wie bisher mit einer Range von 3,39 bis 3,44 Dollar. Das sollte auch mindestens erreichbar sein, belief sich das Ergebnis je Aktie in den ersten sechs Monaten doch bereits auf 2,48 Dollar und nur bei einem Ergebnis knapp auf Vorjahresniveau von 1,07 Dollar würde die Vorgabe bereits erreicht werden.
Kerngeschäft sind Landwirte in den USA
Vielleicht ist der vorsichtige Ausblick der Grund dafür, warum der Titel in diesem Jahr bisher nur seitwärts tendiert. Aber wir gehen davon aus, dass die diesjährige Prognose konservativ ist und am Ende zumindest leicht übertroffen werden kann. In den vergangenen fünf Quartalen ist genau dies der Gesellschaft, die mit der Pflanzen-Biotechforschung von BASF kooperiert, jedenfalls regelmäßig gelungen.
Analysten sehen das Unternehmen im Übrigen auch längerfristig auf Wachstumskurs. Ein wichtiger Antreiber sollen dabei neue Biotech-Produkte sein. Im Schnitt wird für die kommenden fünf Jahre mit einem jährlichen Gewinnwachstum von gut 11 Prozent gerechnet. Und weil es den Landwirten in Amerika, wo noch immer mehr als 50 Prozent der Umsätze erzielt werden, derzeit gut geht und in diesem Jahr mit einem rekordverdächtig hohen Anbau von Mais gerechnet werden darf, halten wir diese Erwartungshaltung auch durchaus für plausibel. Zumal sich der Vorstand auch fest weitere Marktanteilsgewinne vorgenommen hat.
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IPO:
Facebook-Börsengang wird zum Machtspiel
Schert sich nicht so sehr um die Wall Street: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (Foto: Guillaume Paumier / Wikimedia Commons, CC-by-3.0)Wer hätte denn schon erwartet, dass der Börsengang von Facebook vollkommen nach herkömmlichem Muster vonstatten gehen würde? Während sonst die Analysten der Investmentbanken wie Goldman Sachs bei einem IPO die Fäden in den Händen halten, dreht der Facebook-Chef, Mark Zuckerberg, den Spieß nun um und bestimmt selbst die Gebühren. Und er kann es sich leisten, die Wall-Street-Bosse wie Marionetten tanzen zu lassen. Bei dem Börsengang von Facebook geht es um Prestige – sehr viel Prestige.
Die Rede ist von 1,1 Prozent, die die am Börsengang involvierten Banken als Kommission erhalten sollen. Das ist deutlich weniger als die Hälfte dessen, was sonst an der Wall Street an Gebühren fällig ist. Abhängig vom Umfang ist eine Kommission zwischen drei und sieben Prozent üblich. Doch es geht um sehr viel Prestige, so dass sich viele Banken am Börsengang beteiligen. Insgesamt 31 Konsortialbanken sollen die Aktien des weltweit größten Sozialen Netzwerkes unter die Anleger bringen, darunter namhafte Banken wie die Deutsche Bank, die Bank of America, Morgan Stanley, JP Morgan oder Goldman Sachs. Aber auch kleinere Institute wie zum Beispiel Oppenheimer & Co oder Pacific Crest Securities, sind am Börsengang von Facebook beteiligt.
Der Grund hierfür ist denkbar einfach, wie Dan Niles vom Hedgefonds AlphaOne Capital Partners erklärt: „Je mehr Banken das IPO begleiten, desto mehr Analysten beschäftigten sich auch hinterher mit den Aktien.“ Zudem ist die Beteiligung kleinerer Institute durchaus sinnvoll, da sie die Verbreitung der Facebook-Aktien sehr gut vorantreiben können. „Kleinere Firmen erreichen oft Privatkunden, die sonst keinen Zugang zu Facebook-Aktien hätten“, erklärt Niles diese Maßnahme des Internetgiganten. Und nicht zu vergessen: Auch wenn die Kommission deutlich unter dem üblichen Prozentsatz liegt, es geht um sehr viel Geld und natürlich wollen sich nahezu alle Banken an diesem prestigeträchtigen Deal beteiligen, wie Finanzexperten wie Juerg Zeltner von der UBS AG betonen.
Zuckerberg schwänzt Investorentreffen
Es geht um Geld, sehr viel Geld. Die mit dem Börsengang erwarteten Einnahmen liegen wohl bei mindestens fünf Milliarden Dollar. Damit ist Facebook aller Voraussicht nach die größte Internetfirma weltweit. Kein Wunder, dass sich die Banken mit dem geringen Anteil am Kuchen begnügen, denn auch so ist es ein lohnendes Geschäft für die Institute. Der Wert von Facebook wird zusammen mit den Anteilen der Alteigentümer um Gründer Mark Zuckerberg auf gut 100 Milliarden geschätzt. Das bringt Zuckerberg natürlich in eine sehr vorteilhafte Situation gegenüber den Instituten. Und so schwänzte er gleich einmal das dreistündige Analystentreffen.
Finanzchef David Ebersmann soll Zuckerberg mit der Begründung entschuldigt haben, dass dieser sich doch lieber um die Produktentwicklung anstatt um derartige Gespräche kümmern wolle. In dem Treffen mit den Analysten der Wall Street ging es unter anderem darum, wie die steigenden Nutzerzahlen zu monetarisieren – also zu Geld zu machen - sind. Über das genaue Vorgehen vereinbarten die Teilnehmer bislang stillschweigen, da man sich noch in einer zu frühen Phase befände.
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Sichere Häfen für Ihr Geld:
Mit Anleihe-Fonds von starken Währungen profitieren
Schwellenländer wie die Türkei bieten Investoren vielfältige Chancen (Foto: Danbury and edited by Dsmurat)Obwohl die Staatsschulden in den großen Industriestaaten weiter steigen, bleiben die Renditen bei Anleihen aus den USA, Europa oder auch Japan niedrig. Die scheinbar unerschütterliche Nachfrage nach Staatsanleihen aus Industriestaaten sorgt bei defensiven Anlageklassen für niedrige Renditen und lässt Investoren nach Alternativen suchen. Als eine dieser möglichen Alternativen werden immer wieder Edelmetalle genannt. Zwar können sich die Kursgewinne der vergangenen Jahre wahrlich sehen lassen, doch sind Edelmetalle wegen ihrer starken Anfälligkeit für Kursschwankungen keine Alternative zu Geldmarktpapieren. Doch wo können Anleger ihr Geld trotz Staatsschuldenkrise und der Sorge vor Geldentwertung noch sicher parken? (weiterlesen…)
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Trotz Stimmungsmache:
Dax will nach oben
Ich kann teilweise nur noch mit dem Kopf schütteln und frage mich, warum Investoren, Investmentbanken wie Goldman Sachs überhaupt noch ernst nehmen sollten. Auch hier glaube ich nicht an Eigennutz von der Investmentbank-Krake Goldman Sachs, sondern gehe von gezielter Meinungsmache aus, um eigene Interessen oder die Interessen nahe stehender Gruppen zu vertreten. Lesen sie am besten selbst diesen Artikel. Alleine die Hochstufung des Bankensektors bei gleichzeitiger Empfehlung, deutsche Werte zu verkaufen stellt für mich noch nicht den Gipfel der Empörung und Widersprüchlichkeit dar, die die große amerikanische Investmentbank uns liefert. Vielmehr geht die negative Meinungsmache in eine neue Runde über. Ich würde mich nicht wundern, wenn andere angelsächsische Banken oder amerikanische Gurus gegen Europa oder Deutschland wettern. (weiterlesen…)
Erste Anzeichen einer Trendumkehr:
K+S ist einen Trade wert
Der vergangenen Donnerstag und Mittwoch waren wegweisend für die Märkte. Es könnte sich bei der steigenden Kursbewegung um eine „vorläufige“ Trendumkehr handeln. Eventuell kommt es nochmals zu einer kleineren Konsolidierung nach dem starken Anstieg. Nach meiner Einschätzung kann man aber dann schon vorsichtig anfangen, Longpositionen aufzubauen. Es ist manchmal recht schwer, nach so einem Bärenmarkt den Schalter umzulegen und wieder bullish zu denken. Wenn aber die Signale da sind, dann sollte man es tun. Daher würde ich jetzt eine Longposition in Aktien der K+S AG bis zu Kursen von 40,00 Euro eingehen. (weiterlesen…)
Erste Anzeichen einer Trendumkehr:
Deutsche Industrie kommt mit Rohstoff-Allianz zu spät
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) ist vorgeprescht und hat während der vergangenen Wochen und Monate scheinbar eine Antwort auf das immer knappere Rohstoffangebot für deutsche Unternehmen entwickelt: Ein Konzeptpapier mit dem Arbeitstitel “Allianz zur Rohstoffsicherung” handelt von einer global agierenden deutschen Rohstoffgesellschaft, die von der Bundesregierung finanziell unterstützt werden soll. Teilhaber dieser neuen Gesellschaft soll die deutsche Industrie sein. Zunächst stehen in erster Linie Seltene Erden, Wolfram und Kokskohle im Fokus der Aufmerksamkeit. Daimler und Evonik mischen bereits mit und haben dem Projekt erste Finanzspritzen zur Verfügung gestellt - wenn auch nur im niedrigen sechsstelligen Bereich. (weiterlesen…)
Gold vs. Minenbetreiber:
Warum Goldminen gerade jetzt Chancen bieten
Der aktuelle Crash am deutschen Aktienmarkt macht den Börsianern schmerzhaft bewusst, dass die Finanzkrise, die ihren vorläufigen Höhepunkt Ende 2008/Anfang 2009 erreicht hatte, noch lange nicht ausgestanden ist. Die Krisenschauplätze sind nicht verschwunden, sie haben sich nur etwas verlagert. Über die Hintergründe (Stichwort: „Derivate als virtuelle Massenvernichtungswaffen“; „Mangelnde Haushaltsdisziplin vieler Staaten, allen voran in Japan, den USA und Südeuropa) könnte man ganze Bücher füllen. Ein faszinierendes und zugleich Angst machendes Thema. Noch interessanter ist für uns als Trend-Trader aber der große Gewinner dieser Entwicklung: Gold!
Fakt ist: Angesichts von Milliarden und Aber-Milliarden von Euros und Dollars, die vor der Krise in undurchsichtige Derivate flossen, und sich seither quasi in Luft aufgelöst haben, stehen Anleger wieder auf handfeste Anlagen. Rohstoffe und Edelmetalle klettern in der Gunst der Anleger immer weiter und aus makroökonomischen Überlegungen ist das noch nicht einmal falsch. Im Zuge der Globalisierung steigt die Nachfrage nach Rohstoffen in den Emerging Markets in gigantischem Maße. Auch Silber lässt sich auf Grund seiner zunehmenden industriellen Nutzung in diese Kategorie packen. Allerdings spielen sich die Veränderungen letztlich vor allem im Kopf der Anleger ab. 2009 floss erstmals mehr Gold in die Finanzmärkte als zur Herstellung im Schmuck- und anderen Bereichen verbraucht worden ist.
2008 setzte die Liquiditätskrise Gold unter Druck - 2011 bleiben Edelmetalle stabil
In den vergangenen Ausgaben des Trend-Trader und verschiedenen Specials haben wir die Hintergründe der Goldhausse detailliert erklärt. Auffällig ist, dass bisher der Goldminen-Sektor deutlich hinter dem Anstieg des Goldpreises zurückgeblieben ist. Der HUI-Goldbugs-Index (HUI), der stellvertretend für die Entwicklung der Goldminen steht, hat sich deutlich schlechter entwickelt als der Gold-ETF (GLD). Die Diskrepanz hat dabei seit Mai dieses Jahres deutlich zugenommen.
Das könnte man so interpretieren, dass der jüngste Anstieg des Goldpreises von Panik getrieben ist und in einer solchen Situation das „fast money“ in den liquiden Gold-ETF fließt. Das mag zum Teil stimmen, aber dennoch sind die aktuellen Korrelationen zwischen Gold und dem Aktienmarkt komplett anders als bei der ersten Finanzkrise 2008/2009. Damals hatten wir es mit einer akuten Liquiditätskrise zu tun, was letztlich dazu führte, dass auch der Goldpreis massiv unter Druck kam. Schauen Sie sich den Verlauf des Goldpreises 2008 rechts neben diesem Absatz an.
Im Zuge des schwachen Aktienmarktes verlor auch Gold von über 1000 US-Dollar je Unze in der Spitze bis auf 680 US-Dollar im Tief. Obwohl der DAX nun auch 2011 wieder rund 30 Prozent von den Hochs abgegeben hat, läuft der Goldpreis dieses Jahr unbeeindruckt nach oben und beschleunigt seinen Anstieg sogar noch. Siehe den Charts rechts.
Woran liegt das? Meiner Ansicht nach daran, dass die aktuelle Krise aufgrund der massiven Staatsverschuldungen wesentlich schwieriger zu lösen und langwieriger sein wird als die „Finanzkrise Teil 1“, die im wesentlich eine Liquiditätskrise war und durch entsprechende Maßnahmen der Notenbanken (Quantitative Easing) gut und schnell in den Griff zu bekommen war. Der Markt scheint dies langsam zu realisieren. Entsprechend bleibt auch der Goldpreis oben. Das Krisenszenario weiter zu spinnen, bringt beängstigende Ergebnisse. Nachfolgend der Link zu einem solchen „Titanic Szenario“, welches das Handelsblatt in Zusammenarbeit mit dem Harvard-Volkswirtschafts-Professor Clemens Fuest erstellt hat.
Goldminen bieten Chance von fünfzig Prozent
Was heißt das nun für Goldminen? Interessant ist der Vergleich mit der letzten extremen Goldhausse Ende der 70er-Jahre. Nebenstehend der Vergleich der Entwicklung zwischen Gold (grün) und Goldminen-Index (schwarz). Es ist deutlich erkennbar, dass zunächst der Goldpreis nach oben geschossen ist und die Goldminen erst dann folgten als der Goldpreis sich längere Zeit auf deutlich erhöhtem Niveau gehalten hat (wenn auch unter starken Schwankungen). Der Anstieg erfolgte dann aber umso stärker. Der komplette Performance-Rückstand wurde innerhalb weniger Monate aufgeholt. Ähnliches könnte in den kommenden Monaten wieder passieren, mit dem Unterschied, dass der Anstieg sogar noch nachhaltiger sein könnte als damals. Denn: Der Spuk war Anfang der 1980er-Jahre schnell beendet als der neue US-Notenpräsident Paul Volcker die Inflation mit der WIN-Kampagne („Whip inflation now“) besiegt hatte. Damals hatten die Anleger Gold vor allem als Schutz gegen die Inflation gekauft (Inflationsrate damals bei 12 Prozent).
Heute ist die Ursache der allgemeine Vertrauensverlust der Anleger in Papierwährungen. Hier dürfte ein Heilmittel deutlich schwerer zu finden sein. Je länger der Goldpreis steigt bzw. sich zumindest auf aktuellem Niveau hält, umso kräftiger sprudeln die Cash-Flows der Goldproduzenten. Derzeit sind die meisten Minen so gepreist als ob der Goldpreis bei 1.200 US-Dollar je Unze stünde, tatsächlich sind wir aber bei knapp 1.900 US-Dollar. Das Kurspotenzial des HUI Goldminen-Index liegt also derzeit bei über 50 Prozent. Der Einstiegszeitpunkt scheint perfekt: Denn erst in der vergangenen Woche ist der HUI auf ein neues 52-Wochen-Hoch ausgebrochen.
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