Fusions- und Übernahmekarussel dreht sich wieder:
Dreierfusion um Crew Gold, Etruscan Resources und High River?
Auf der Suche nach Synergieeffekten: Zahlreiche Juniors denken über Fusionen nach (Foto: morguefile)Kaum eine Branche wurde so brutal von der Finanzkrise getroffen, wie der von Kapitalzufuhr abhängige Explorationssektor. Während die Schockstarre in Sachen neuer Kapitalmaßnahmen längst gelöst ist und sich viele Gesellschaften im vergangenen Jahr mit ordentlich „fresh money“ durch Kapitalerhöhungen ausgestattet haben, brodelt es nun hinter den Kulissen. Denn: Die Kriegskassen der großen Bergbaukonzerne sind wieder gefüllt. Viele haben sich im letzten Jahr entschuldet oder haben sich durch Kapitalerhöhungen oder stark zurückgefahrene Ausgaben enorme finanzielle Spielräume geschaffen, um nun neu zu investieren. Eben auch in Zukäufe. Die Zeit dafür ist gut. Die Bewertungen vieler Explorationsfirmen sind trotz der Kurserholungen in 2009 noch niedriger als vor der Finanzkrise. Aber auch viele Junior-Produzenten und Explorer denken an Zusammenschlüsse oder Übernahmen, um kritische Größen für weiteres Wachstum zu erreichen. (weiterlesen…)
Übernahmen, Crew Gold, Etruscan Resources, High River Gold, Severstal
Kauderwelsch der Gefühle:
Anleger bleiben orientierungslos und flüchten in den Geldmarkt
Intelligent Recommendations wertet kollektive Anlageentscheidungen aus, erstellt Analysen und interpretiert auf Aktien-Blog monatlich den Dax. Machen Sie kostenlos mit!Nachdem in der letzten Sentimentanalyse des Dax-Index sämtliche Anleger ihre Engagements ausbauten, behielten im Februar lediglich die Investoren mit höherer Risikoneigung ihren Optimismus. Die Gruppen “ausgeglichen risikobereit” und “wenig risikobereit” reduzierten ihre Dax-Gewichtung auf den niedrigsten kollektiven Depotanteil seit drei Monaten. Dagegen bauten die Gruppen der risikobereiten und tendenziell risikobereiten Anleger ihr Engagement im Dax-Index minimal aus. Trotz dieser Erkenntnisse lassen sich im Hinblick auf die allgemeine Marktstimmung kaum Schlüsse ableiten - die hohe Volatilität im Dax spiegelt sich auch in der kollektiven Anlegerstimmung wider. Aus diesem Grund sollen Dax-Sentiment und Hauptklassen-Analyse im Februar in einem Text analysiert werden. (weiterlesen…)
dax, Geldmarkt, Hauptklassen, orientierungslos
Warten auf den Wendepunkt:
Q-Cells mit Kurspotential?
Die Regel, die uns Tradern propagiert wird, lautet immer: Greife niemals in ein fallendes Messer. Das ist auch richtig. Allerdings kann man bei stark gefallenen Aktien mit einem guten Timing und einer Vorahnung eines möglichen Wendepunktes gute Gewinne erzielen. Die Schwierigkeit liegt meist im Setzen eines guten Stoppkurses, um das Risiko eines solchen Trades zu begrenzen. Bei Q-Cells glaube ich bei 6,72 Euro einen ausgemacht zu haben und würde auch dort eine Kauforder platzieren. Q-Cells ist einer der weltweit größten Photovoltaik-Spezialisten. Das Unternehmen produziert mono-, multikristalline und metallurgische Solarzellen aus Silizium. (weiterlesen…)
Zeichen stehen noch immer auf Korrektur:
Chartanalyse des Dax-Index
Der Dax hat vom unteren Bollinger Band zu einer technischen Gegenreaktion angesetzt. Solange dabei die bei derzeit etwa 5700 Punkten verlaufende 20-Tage-Linie nicht überwunden wird, zeigen die Vorzeichen weiter nach untenWährend der Dax noch in der Vorwoche unter dem Griechenland-Debakel zu leiden hatte, sorgte zuletzt die Diskussion um Hilfen für Griechenland wieder für Unterstützung. Damit konnte sich der Dax in den vergangenen Tagen etwas erholen. Zur Wochenmitte sorgte dann aber das deutlich über den Erwartungen gelegene US-Handelsbilanzdefizit, das mit -40,2 Milliarden US-Dollar klar über den prognostizierten -35,8 Mrd. US-Dollar lag, wieder für einen (kleinen) Dämpfer. Das zentrale Thema bleibt aktuell aber weiterhin Griechenland, so dass die Kurse davon momentan besonders beeinflusst werden. (weiterlesen…)
Niedrige Bewertung und hohe Cashreserven:
Rechtsstreit hemmt Aktie von Norton Gold Fields
Ein Unternehmen, das wir schon seit Monaten auf der engeren Beobachtungsliste haben, ist der australische Goldproduzent Norton Gold Fields. Diese Aktie beobachten wir schon lange und waren oft schon kurz davor, einzusteigen. Im Nachhinein war unsere abwartende Haltung gut, da die Aktie gerade in den letzten Wochen noch einmal deutlich zurückgekommen ist. Nun denken wir aber, dass es an der Zeit ist, eine erste kleinere Position für unser Wachstumsdepot zu kaufen. Norton Gold Fields zählt zu den mittelgroßen Goldproduzenten in Australien. Das Hauptprojekt, die Paddington-Goldmine, liegt dreißig Kilometer nördlich von Kalgoorlie und damit inmitten eines Gebiets mit vielen erfolgreich produzierenden Goldminen. (weiterlesen…)
Bewertung, Lehman, Norton Gold Fields, Paddington, Prozess
Kollektive Asset Allocation:
Optimismus verpufft - Anleger stark verunsichert
Intelligent Recommendations wertet kollektive Anlageentscheidungen aus und erstellt Analysen. Machen Sie kostenlos mit!In unserer letzten Analyse der kollektiven Asset Allocation der Anlageklassen Aktien, Anleihen, Immobilien, Geldmarkt, Rohstoffe, Währungen und Sonstiges zeigte sich, dass wenig risikobereite Anleger wieder verstärkt auf Aktien setzen. Damals interpretierten wir die Daten des interaktiven Anlegerportals Intelligent Recommendations zugunsten eines weiteren Anstiegs der Aktienmärkte. Da die risikoaversen Anleger auch weiterhin vorwiegend in liquide Anlageklassen wie Geldmarkt oder Anleihen investierten, sahen wir bei diesen Anlegern Potential für weitere Umschichtungen in Aktienwerte. Die Januar-Daten zeigen allerdings, dass risikoscheue Anleger offenbar eine Kehrtwende vollzogen haben - Aktienpositionen wurden zugunsten von Immobilien und des Geldmarkts abgebaut. Der kollektive Depotanteil der wenig Risikobereiten an der Assetklasse Aktien notiert im Januar nur wenig höher als im November. (weiterlesen…)
Asset-Allocation, Hauptklassen, Sentiment
“Rohstoffraketen” interpretiert die Legende:
George Soros und die “ultimative Gold-Blase”
Goldpreis: 200-Tage-Linie als mögliches Kursziel im Rahmen der durch die Euro-Diskussion ausgelösten Dollarstärke.Davos 2010, World Economic Forum. Investmentlegende George Soros erwähnte bei einem Mittagsmeeting, dass Gold die „ultimative Blase“ sei. Rasch ging diese Meinung über die Ticker und schickte den Goldpreis auf Talfahrt. Komischerweise erreichte der Goldpreis am Tag des Soros-Kommentars sein Korrekturtief bei 1.074 USD. Nun, Soros könnte hier wohl nach „seinem Buch“ gesprochen haben. Marktkenner vermuten, dass Soros bislang kaum oder nur gering in Gold und Goldaktien investiert ist - im Gegensatz zu anderen Hedge Fonds - Größen, welche in der letzten Korrektur den Einstieg wagten. Zu recht fragten sich Kommentatoren des Forums, was Soros mit dieser Äußerung bezwecken wollte. Warum spricht er von Gold als der ultimativen Bubble? (weiterlesen…)
DAX im historischen Vergleich:
Größere Korrektur oder günstige Einstiegschance?
Die vergangenen vierzehn Tage haben die Börsen kräftig durchgeschüttelt, womit die entscheidende Frage jetzt lautet: Ist die Schwächephase der Beginn zu einer größeren Korrektur oder bietet der Rücksetzer eine günstige Einstiegsgelegenheit, bevor die Aufwärtstrends wieder an Fahrt aufnehmen? Für beide Möglichkeiten lassen sich ebenso zahlreiche wie schlüssige Argumente finden. Doch wie so oft, sehen Perma-Bären häufig nur negative Argumente, während die Dauer-Bullen den Schwerpunkt ihrer Argumentation naturgemäß auf die positiven Nachrichten stützen. Ein Rückblick in die Vergangenheit bietet da schon eher eine objektivere Vergleichbarkeit und zeigt, dass rein formal die Bären auf dem Vormarsch sind. (weiterlesen…)
Alexander Coels, dax, historicher Vergleich, Monate
Der Optimismus kehrt zurück:
Anleger sämtlicher Risikoklassen stocken Dax-Investments auf
Intelligent Recommendations wertet kollektive Anlageentscheidungen aus, erstellt Analysen und interpretiert auf Aktien-Blog monatlich den Dax. Machen Sie kostenlos mit!Vor vier Wochen zeigte die Analyse der kollektiven Asset Allocation des Dax-Index, dass risikoscheue Anleger wieder verstärkt auf deutsche Standardwerte setzen. Risikobewusste Anleger zogen sich statt dessen vom Aktienmarkt zurück. Nach dem Jahreswechsel scheint der Optimismus dagegen sämtliche Risikoklassen erfasst zu haben: Die Daten von Intelligent Recommendations zeigen, dass alle Risikogruppen den Dax im Vergleich zum Vormonat stärker gewichtet haben. Damit liefert die heutige kollektive Asset Allocation Antworten auf Fragen der vergangenen Analyse. Damals gab uns die Zurückhaltung der risikobewussten Anleger gepaart mit den verhältnismäßig geringen Umsätzen des Dax während der Feiertage Grund zur Vorsicht. Heute sieht es danach aus, als hätten die Kursverluste der vergangenen Wochen die Anleger zum Einstieg bewegt. (weiterlesen…)
Scheitert der Trendsetter an hohen Erwartungen?
Apple auf der Shortliste
Ganz kurz noch eine Nachricht vorweg, die ein wenig in dem allgemeinen Marktgetümmel untergegangen zu sein scheint: Das Verbot ungedeckte Leerverkäufe zu tätigen, das die Aktien von elf Finanzunternehmen betroffen hat, wurde von der Bafin mit gestriger Wirkung wieder aufgehoben. Diese Meldung hat zwar nichts mit unserer Trading-Idee zu tun, Sie sollten diese Neuigkeit aber dennoch zur Kenntnis nehmen. Im Gegensatz zu Neuigkeiten der Bafin, werden Meldungen aus dem Hause Apple von sämtlichen Medien beachtet. Trotz des Hypes um das neue IPad würde ich die Aktie von Apple auf die Shortwatch nehmen.
Ganz kurz vorweg: Ich stehe dem Unternehmen nicht kritisch gegenüber, ganz im Gegenteil, ich finde die Apple-Produkte vom Design her sehr schön und auch innovativ. Sicherlich mag es technisch ausgereiftere Produkte für weniger Geld geben, aber das steht ja zum Glück nicht zur Debatte… Zuletzt stellte Apple sein IPad mit großem Presseaufruhr und viel Getöse vor. Anscheinend versucht Steve Paul Jobs, seines Zeichens Mitgründer und CEO von Apple, mit einer ausgefeilten Strategie das neue Produkt ebenfalls zum Erfolg zu führen.
Apple sieht angespannt aus - wir gehen short!
Der bisherige “Platzhirsch” im Bereich der Ebooks, Amazon, hat scheinbar bereits auf die Vorstellung des IPad und dessen digitalen Buchladen reagiert und die Preise geändert. Bislang machte Amazon den Verlagen Preisvorgaben, hat diese nachdem Apple bei Ebooks auf Preisvorgaben verzichtet allerdings ebenfalls zurück genommen. Amazon scheint die Marktführerschaft bei Ebooks nicht kampflos abgeben zu wollen.
Passend dazu sieht die Aktie von Apple recht “angespannt“ aus. Es könnte sein, dass Apple die hohen Erwartungen der Analysten dieses Mal nicht erfüllen kann. Ich würde die Aktie daher unter der Marke von 190,10 USD mit einem Kursziel bei 171,60 USD shorten. Den anfänglichen Stopp würde ich bei 202,70 USD platzieren. Derivativ wäre diese Tradingidee nach meiner Einschätzung mit einem KO-Put-Zertifikat (BN32T0, 230,44) nachbildbar. Bitte beachten Sie, dass bei gegenteiliger Entwicklung des Underlyings ein Totalverlust entstehen kann.




