VEM Aktienbank profitiert von Börsengängen im entry-standard
Die VEM Aktienbank AG hat sich darauf spezialisiert, Börsengänge kleinerer Unternehmen zu betreuen und zu begleiten. Bereits im Jahre 2005 konnte der Kurs der Aktie massiv zulegen. Gestützt von der zunehmenden Zuversicht am Aktienmarkt und den Empfehlungen einiger Börsenbriefe, hatte sich der Wert mehr als verdreifacht. Seit Herbst ruht sich die Aktie der VEM Aktienbank nun aus. Höchstkurse um 28 Euro gehörten der Vergangenheit an, innerhalb der letzten Monate gab der Wert nach. Doch scheint es, als würde VEM wiederentdeckt. Das Handelsblatt rechnet mit weiteren Börsengängen im Jahr 2006, vor allem im Freiverkehr und im neu geschaffenen entry-standard werden weitere IPOs erwartet. Das Unternehmen ist hier Marktführer und sollte daher überproportional profitieren.
Letzte Woche testete der Wert alte Tiefststände im Bereich von 20 Euro an, erholte sich aber schnell auf ein Niveau von über 21 Euro. Durch die positiven Aussichten für IPOs im Jahre 2006, scheint die VEM Aktienbank wieder in den Fokus der Anleger zu rücken. Vergangene Woche erfolgte eine Musterdepotaufnahme eines bekannten Börsenbriefs. Zudem spekulieren Anleger darüber, ob dieser Depotaufnahme weitere folgen werden. Denn eines scheint klar: Die Aktie der VEM Aktienbank hat in den vergangenen Monaten konsolidiert und der kurzfristige Einbruch in der letzten Woche sollte auch die letzten Skeptiker aus dem Wert getrieben haben. Die große Anzahl potentieller Börsengänge - gerade von kleinen und innovativen Unternehmen aus Wachstumsbranchen - sollte sich zudem positiv auf die Ergebnisse der VEM Aktienbank auswirken. Sollte der Wert chartechnische Widerstände über 24 Euro überwinden, könnten alte Höchststände erreicht werden. Nicht nur unter Trading-Aspekten, sondern auch als mittelfristige Anlage sollte die VEM Aktienbank, als einer der Hauptprofiteure der Aktien-Hausse, ein gutes Investment sein.
NFX Gold, BASF und Neuigkeiten in eigener Sache
Der gestrige Börsentag war wiederum spannend. Der DAX legte weiter zu und kann den Trend heute sogar noch bestätigen. Die gestrige Kursentwicklung von BASF war ebenfalls exemplarisch für einen charttechnischen Ausbruch. Gegebenenfalls widme ich BASF in den nächsten Tagen einen Artikel. Leider bin ich die nächsten Tage sehr beschäftigt und werde die Märkte daher nicht mit der gewohnten Intensität beobachten. Ab Mitte nächster Woche jedoch, wird es bei Aktien-Blog Schlag auf Schlag gehen! Leser werden die Gelegenheit haben, brandheiße Empfehlungen eines erfolgreichen Börsenbriefs exklusiv bei Aktien-Blog zu lesen! Selbstverständlich zeitgleich mit den Abonnenten! Freuen Sie sich darauf!
Am vergangenen Dienstag habe ich Sie auf NFX Gold aufmerksam gemacht und von einer Einstiegschance gesprochen. Der Wert hat inzwischen mehr als 20 Prozent zugelegt. In der Gegend um 1,60 Euro befinden sich jedoch technische Widerstände. Da NFX seit zwei Tagen in diesem Bereich stagniert und am heutigen Freitag einige Swing-Trader ihre Positionen glattstellen werden, liegt es nahe, die 20 Prozent zu sichern und NFX zu verkaufen. Langfristig scheinen die Chancen für NFX Gold allerdings noch ebenso gut zu sein, wie auch am vergangenen Dienstag.
Dax, Öl und Gold:
Die Anleger sehen “Grün”
Am heutigen Mittwoch hat der DAX Stärke gezeigt. Trotz der hohen Energiepreise stieg der Index fast auf die 6000-Punkte Marke! Mit einem Plus von 1,5 Prozent hat der DAX heute einen mächtigen Schritt nach vorne gemacht. Angesichts der allgemeinen Marktlage und dessen, was der Index in den vergangenen Monaten bereits zugelegt hat, ein Zeichen großer Stärke! Pessimisten sprechen von einer erneuten Bullenfalle, doch hat mich der DAX heute überzeugt. Noch sollte man wohl nicht wieder investieren, aber ich denke wir sind nur noch etwas mehr als 150 Punkte vom “rettenden Ufer” entfernt. Erreicht der DAX wieder neue Höchststände, dürfte jeglicher Pessimismus schnell verfliegen.
Gold hat heute ebenfalls massiv an Wert gewonnen. Das Edelmetall legte heute um nahezu unglaubliche 2,7 Prozent zu. Die Feinunze Gold notiert damit bei fast 640 Dollar! Auch mein Aktientipp NFX Gold vom Dienstag hat sich gut entwickelt. Wer am Dienstag zu Kursen um 1,35 Euro kaufte, freut sich heute über fast 20 Prozent Gewinn. Alles in allem ein erfreulicher Tag für die Anleger. Die weiteren Entwicklungen von Indizes, Edelmetallen oder Hot-Stocks, werde ich bei Bedarf en detail dokumentieren.
Tag der Nebenwerte:
Rohstoffe erklimmen neue Höhen - Solaraktien auch!
Obwohl der DAX wegen der hohen Energiepreise heute eher mäßig performte, war der Dienstag ein guter Tag für die Anleger. Denn es gibt auch Profiteure: An der Spitze des TecDax standen mit Conergy, Solarworld, Q-Cells und Ersol ausschließlich Unternehmen aus der Solarbranche. Diese sind heute um bis zu 8 Prozent gestiegen, der Ölpreis macht es möglich. Auch Solar² legte heute 5 Prozent zu und scheint ihren Abwärtstrend gestoppt zu haben. Doch auch ein anderer Rohstoff setzt seine Rallye fort. Gold notiert fast bei 620 Dollar und bestätigt so meine Überlegungen von vor einigen Tagen, wonach Gold einen steileren Aufwärtstrend eingegangen ist. Von der Preisentwicklung des Goldes profitieren Explorer wie NFX Gold überdurchschnittlich, dennoch wurde hier in der Vergangenheit schon vieles vorweggenommen. Investments in Gold-Explorer sollten daher erfahrungsgemäß nach einer scharfen Korrektur erfolgen. Nachdem gute News veröffentlicht wurden und Börsenbriefe den Wert nach oben gepusht haben, folgt meist eine Korrektur. Auch wenn es abgedroschen klingt: “Unten kaufen, oben verkaufen” muss hier die Devise lauten. Auch wenn dieser Hinweis nie zu 100 Prozent umsetzbar ist, sollte man doch darauf achten, Investments in “Fahnenstangen” zu vermeiden und nach massiven Kurssteigerungen innerhalb kürzester Zeit, seine Gier zu zügeln.
NFX Gold schließt knapp 10 Prozent über Pari:
Neuer Anlauf der “Rohstoff-Rakete”?
Innerhalb der letzten Wochen hat sich NFX Gold weit von seinen Höchstkursen entfernt. Notierte die Aktie Ende März noch über 2 Euro, brach der Wert am vergangenen Donnerstag auf 1,23 Euro ein. Fundamental hat sich jedoch bei NFX Gold nichts geändert. Gute Bohrergebnisse und die Aussicht auf eine Übernahme von NFX, oder einer Fusion mit einem anderen Unternehmen, sorgen für Phantasie. Vergangene Woche nun eine weitere positive Meldung: Personelle Verstärkung in der Unternehmensführung und eine Beteiligung an 16 weiteren Lagerstätten in Ontario, Kanada. In der letzten Woche wurde immer wieder darüber spekuliert, ob nicht ein weiterer Börsenbrief NFX in sein Musterdepot aufnehmen würde. Am Ostermontag nun die Überraschung in Übersee: Nachdem NFX zum Handelsstart auf unter 1,50 CAD eingebrochen war, zog der Wert im Laufe des Handelstages stark an. Zwar sind die Umsätze in Kanada geringer als in Deutschland, doch könnte dieser Kursausbruch auf 1,89 CAD (=1,35 Euro), auf kommende News hindeuten. Sollte wirklich ein Börsenbrief beabsichtigen, NFX Gold in sein Musterdepot aufnehmen zu wollen, könnte er nun unter Zugzwang stehen und den Wert bald empfehlen. Der Kurs aus Kanada ist auf Grund der geringeren Umsätze nicht unbedingt maßgebend, dennoch könnte er darauf hindeuten, dass NFX Gold seine Tiefstkurse gesehen hat.
Rezension:
“Erfolgsrezept Day Trading. Schnelle Gewinne an schnellen Märkten” von Howard Abell
Der Autor dieses Buchs ist seit mehr als 25 Jahren als Trader erfolgreich, dennoch ist “Erfolgsrezept Day Trading” keine Lizenz zum Geld drucken. Wie könnte ein Buch denn auch den Erfolglosen zum Erfolgreichen machen? Dass jeder den Erfolg selbst in der Hand hat, ist die Kernthese Abells. Auf schlanken 206 Seiten behandelt der Autor Grundlagen der Trading-Strategie, gibt Hinweise zur Marktanalyse und stellt seine persönliche Innergame-Trading-Methode vor. Dabei steht immer wieder die Psyche des Traders im Vordergrund. Genau hier liegt die Stärke des Buchs. Wer bei diesem Buch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erfolg erwartet, wird enttäuscht sein. Vielmehr zeigt uns der Autor durch Interviews mit anderen erfolgreichen Tradern, dass viele Wege zum angestrebten Erfolg führen können - eine wichtige Voraussetzung jedoch die Ausgeglichenheit des Akteurs sein muss. Dabei gibt Abell Hinweise auf typische Verhaltensmuster von Tradern in Extremsituationen, in denen sich jeder, der einmal vor einem Realtime-Chart gesessen hat, wiedererkennen wird. Doch bleibt es nicht bei der bloßen Nennung bekannter Ängste von Tradern. Das Buch geht diesen Ängsten auf den Grund, zeigt Ursachen und Lösungen auf und legt so das Fundament für eine erfolgreiche “Selbsttherapie” des Lesers. Wer sich nach einem schlechten Trade nicht mehr auf das Börsenparkett wagt, wird durch dieses Buch mit Sicherheit neu motiviert! (weiterlesen…)
In eigener Sache:
Aktien-Blog wünscht allen Lesern frohe Ostern!

Das tägliche Treiben an den Märkten fasziniert und fordert uns alle. Zudem sind viele Leser noch anderweitig berufstätig. Gut, wenn uns zwischendurch Tage der Ruhe und Entspannung im Kreis der Familie die Möglichkeit geben, wieder neue Kraft zu tanken.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Osterfest!
In eigener Sache:
Dax verabschiedet sich mäßig freundlich ins Osterwochenende
5918 Punkte. Das ist der Schlussstand des DAX, ein leichtes Plus von 0,2 Prozent zum Ende der verkürzten Handelswoche. Ich bin gespannt, wie dieses Niveau von anderen Investoren und der Presse beurteilt wird. Eines jedoch ist sicher, die Korrektur fiel sehr moderat aus und die kommende Woche verspricht einige positive Vorgaben aus den USA. Schließlich beginnt dort dann die Quartalssaison. Größter Verlierer im DAX war heute Daimler-Chrysler mit einem Minus von über drei Prozent. Grund dafür waren keineswegs schlechte Neuigkeiten aus Sindelfingen, vielmehr wurde gestern Dividende bezahlt, was sich heute in den Kursen widerspiegelte. Summasummarum ein freundlicher Wochenabschluss der Hoffnung auf die kommende Woche weckt!
Deutsche sind Aktienmuffel:
Nur 7,3 Prozent investieren in Aktien.
Deutschland liegt in einer Untersuchung des Bundesverbands Deutscher Banken, in der ermittelt wurde, wie groß der Anteil der Aktionäre an der Gesamtbevölkerung ist, hinter Frankreich, der Schweiz, den USA, Japan und Schweden auf dem letzten Platz. Selbst in Frankreich, scheinen die Bürger Streikkultur und sozialistische Prägung zu vergessen, sobald es um ihr Geld geht. Immerhin 14,8 Prozent investieren hier in Aktien. Mehr als doppelt so viele Privatanleger als in Deutschland. Vor der Schweiz, den USA und Japan, die alle in den “Zwanzigern” liegen, führt Schweden mit 35,3 Prozent unangefochten und stellt die meisten Aktionäre weltweit. Was in anderen Ländern möglich ist, sollte doch auch in Deutschland funktionieren, denkt sich jetzt wohl manch ein Leser. Doch vermute ich hier ein Mentalitätsproblem: Der Deutsche wurde die letzten 55 Jahre auch ohne Aktien immer reicher, wieso sollte er sich jetzt aktiv um sein Geld kümmern? Dies scheint in Deutschland noch immer verpönt. Auch beteiligen Unternehmen deutsche Mitarbeiter in einem viel geringeren Maße am Unternehmen, als dies im Ausland geschieht. Bekommt ein Mitarbeiter Aktien oder Optionen zu guten Konditionen und mit einem anständigen Abgeld, wird er sich schon an das Aktien-Sparen gewöhnen und diese Anlageform akzeptieren. Möglicherweise auch unter dem Druck der schwindenden gesetzlichen Sozialleistungen. Doch wann dies in Deutschland soweit sein wird und wie lange lieber die immer weniger werdenden Beitragszahler zur Kasse gebeten werden, steht in den Sternen.
Gold!
Auf zu neuen Höhen?
Gold übt schon immer eine besondere Faszination auf den Menschen aus. Wer sich vor fünf Jahren für ein Investment in Gold entschied, freut sich heute über mehr als 100 Prozent Gewinn. Doch wer hat vor 5 Jahren auf Gold gesetzt? Wohl kaum ein Privatanleger in Deutschland. Doch gab es im Laufe der Zeit immer wieder Signale zum Einstieg. Das deutlichste Signal aber lässt sich rückblickend für das letzte Quartal des Jahres 2005 bestimmen. Selbst ohne Hilfsmittel erkennt man, dass der Weltmarktpreis für Gold über den Widerstand bei 540 Dollar ausgebrochen ist und sich im ersten Quartal diesen Jahres über 560 Dollar stabilisiert hat. Gestern der Ausbruch auf über 600 Dollar! Obwohl sich diese Marke als hartnäckig erweist, ist der Ausbruch aus dem langfristigen (Aufwärts-)Trend eindeutig. Wir befinden uns inmitten einer Gold-Hausse!
Dies jedoch, scheinen einige Anleger zu vergessen. Fokussiert auf den kurzfristigen Gewinn und angetrieben von Börsenbriefen, vergessen zahlreiche Privatanleger das “big-picture” und lassen sich von hochvolatilen Werten frustrieren. Wer sicher von der Gold-Hausse profitieren möchte, der investiert in Gold-Zertifikate oder große Produzenten wie beispielsweise Barrick Gold. Aktuell scheint mir ein nachhaltiger Ausbruch über die 600 Dollar-Marke, kurzfristig zu viel des Guten zu sein. Rohstoffe und insbesondere Gold, sind in den letzten Monaten immer mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Sogar die Bild-Zeitung berichtet über Pennystocks von Rohstoffexplorern, wie das “Börsentagebuch” berichtet. Dies sollte erfahrene Börsianer aufhorchen lassen. Wie im Chart zu sehen, steigt der Goldpreis seit Ende des Jahres 2005 stärker als zuvor, das Resultat ist die Gold-Rallye der letzten Tage. Dennoch halte ich eine Rückkehr in den langfristigen Trendkanal für gesund. Weltpolitische Verwerfungen oder ein Crash auf den Immobilienmärkten, könnten dem Gold zwar weiteren Auftrieb geben, doch bin ich überzeugt davon, dass viele Marktteilnehmer - aus den unterschiedlichsten Gründen - bereits in Gold investiert sind.
