Blue-Sky-Level:
Herausgeber kassiert ein blaues Auge
Viele Anleger kennen den Newsletter “Blue-Sky-Level” von Christian Euler unfreiwillig: Plötzlich und ohne Anmeldung wurden tausende Privatanleger “Kunden” des kostenlosen Börsenbriefs. Nun hat Euler etwas mehr Zeit sein Projekt zu promoten. In einem Artikel der Online-Ausgabe der “Financial Times Deutschland” wird darüber berichtet, dass Euler und sein Arbeitgeber, das Magazin “Focus-Money”, einen Aufhebungsvertrag geschlossen haben. Grund sei die Nebentätigkeit Eulers und Aktien-Empfehlungen in der “Focus-Money”, die Euler zuvor bereits in seinem Börsenbrief publiziert hatte. Im Falle von California Oil & Gas hatte Euler die Empfehlungen lediglich lanciert, im Falle von De Beira hatte er den Artikel in der weit verbreiteten Anlegerzeitschrift selbst geschrieben. “Focus-Money” rückt in diesem Fall von seinen Grundsätzen ab. In der Vergangenheit hatte sich Focus-Chef Helmut Markwort in einem ähnlichen Fall schützend vor seinen Mitarbeiter gestellt. Diesmal könnten wohl auch die dramatischen Kurseinbrüche der betroffenen Unternehmen zur Trennung geführt haben.

Heftiger Fehler! Euler war nie Redakteur bei Focus Money, sondern arbeitete für den Focus! Das sind zwei völlig unterschiedliche Redaktionen. Eine der dubiosen Empfehlungen fanden aber in der Tat den Weg in eine Money-Ausgabe - weil Euler dem schreibenden Redakteur einen “Tip” gegeben hat.
Kommentar von KLM — 18. Juli 2006 @ 09:09
Unterschiedliche Redaktionen, aber wohl der selbe Verlag? Ich habe bisher keine anderen Informationen als besagten Link oben.
Kommentar von Nico Popp — 18. Juli 2006 @ 09:20