Kategorie-Archiv: Emerging Markets

Neben den „Klassikern“ wie Brasilien, Indien und China, deren Märkte jährlich teilweise sogar mit zweistelligen Zuwachsraten aufwarten können, bieten Nachzügler aus dem Bereich der Emerging Markets wie Thailand, Malaysia, Indonesien, Süd-Korea, die Phillipinen oder Pakistan große Wachstums-Chancen. Neben Asien ist auch Südamerika mit Ländern wie Argentinien, Chile oder Mexiko interessant. Im ehemaligen Ostblock begeistern Russland, Polen, Ungarn oder die Tschechische Republik mit hohem Wirtschafts-Wachstum. Selbstverständlich spiegeln auch die Aktienmärkte der Emerging Markets diese rasante Entwicklung wider. Zahlreiche Emerging-Market-Fonds versuchen, in Schwellenländern Gewinne zu erwirtschaften, doch stellen Währungsrisiken oder politische Unwägbarkeiten häufig Risiken dar, die einmal erwirtschaftete Gewinne schnell schmälern können.

Ist die Zeit für Kuba-Investments gekommen?


Passanten im Stadtzentrum von Havanna (Copyright: Nico Popp)

Beim Stichwort Kuba denken die meisten Menschen vermutlich an Kommunismus, Fidel Castro und möglicherweise noch kubanische Zigarren. Einigen fällt vielleicht noch das US-Handelsembargo ein, Ché Guevara oder sogar der Buena Vista Social Club, doch über die Chancen, die die Karibikinsel Anlegern bietet, werden die wenigsten nachgedacht haben. Und das mit gutem Grund, denn die kommunistische Regierungsform und die daraus erfolgende relativ strikte Abschottung des Landes sorgten nicht gerade für fruchtbare Böden für Investments. Weiterlesen


Goldman Sachs Prognose 2013: Was für CFD-Händler wichtig wird

Goldman Sachs erwartet 2013 gute ZahlenDie Analysten von Goldman Sachs haben für 2013 das Ende der Wirtschaftskrise vorhergesagt. Für das kommende Jahr erwartet der US-Investmentriese eine verbesserte US-Konjunktur, eine steigende Realverzinsung, weitere „unkonventionelle“ geldpolitische Lockerungen und hohes Wachstum in Schwellenländern. Insgesamt prophezeite Jan Hatzius, Chefvolkswirt für die USA bei Goldman Sachs, ein amerikanisches Wachstum von über drei Prozent nach 2013. Als Grund für seinen Optimismus nannte er die relativ hohen Gewinne der amerikanischen Privatwirtschaft und das dadurch stark erhöhte Sparvolumen der Unternehmen und Bürger in den letzten drei Jahren.
Insgesamt besteht die Veröffentlichung aus 13 Einzelprognosen. Wie CFD-Händler sich diese zunutze machen können, sei hier in sechs Punkten erläutert: Weiterlesen

Conquista 2.0: Spanische Iberdrola wächst in Südamerika

Iberdrola-Chef Galán beim Tête-à-Tête mit Ex-Präsident Lula (Quelle: Iberdrola)Der Stromversorger Iberdrola gehört mit rund 16 Millionen Kunden bereits weltweit zu den größten Energiekonzernen. 1992 war das Unternehmen aus der Fusion von Hidroeléctrica Española und Hidroeléctrica Ibérica hervorgegangenen und seitdem stetig gewachsen. Allerdings scheiterten in den 90er Jahren zunächst mehrere Fusionsversuche im eigenen Land: Der Zusammenschluss mit dem spanischen Petrochemiekonzern Respsol gelang 1997 und 1999 ebenso wenig wie die Fusion mit dem Energieunternehmen Endesa. Weiterlesen

Zuckerhut & Peitsche: Brasiliens Rohstoffkonzern Vale wird mächtiger

Im boomenden Rio sitzt auch die Vale-Konzernzentrale (Foto: Wutzofant / Wikipedia.de)Das brasilianische Unternehmen Vale profitiert deutlich von der Erholung der Weltkonjunktur und sichert sich weltweit lukrative Geschäfte. Das anhaltende Wachstum der chinesischen Volkswirtschaft und der entsprechende Rohstoffhunger der Asiaten sowie auch die Auftragslage in Europa und Amerika sorgen beim südamerikanischen Rohstoffkonzern für hervorragende Geschäftsergebnisse. Weiterlesen

Uranaktien: China kauft Uran wie vor zwei Jahren Kupfer

Uranerz plötzlich wieder gefragt?Der Uran-Spotpreis hat 4 US-Dollar (USD) auf 46 USD zugelegt. Der Long-Term-Kontrakt bewegte sich in dieser Woche ebenfalls um 2 USD auf nunmehr 60 USD je Pfund nach oben. Wir glauben aus mehreren Gründen, dass dies die Wende beim Uranpreis war. Das Gute: Viele Aktien hervorragender Uranexplorer sind noch am Boden. Kaum ein Investor scheint dem Braten nach mehrmaligen, gescheiterten Erholungsversuchen zu trauen. Dabei sprechen nun noch mehr Fakten für die Nachhaltigkeit der Trendwende. Weiterlesen

Luxus-Handtaschen für Asien: Mulberry begehrt wie nie

Britischer Luxus für Asien: Mulberry Group (Foto: morguefile)Mulberry Group – Obwohl die Mulbery-Taschen schon länger quasi weltweit Kultstatus besitzen, konnte dieser Standard lange Jahre nicht in echte Profite umgewandelt werden. Zu wenig wurde auf kaufmännische Belange geachtet. Das änderte sich aber massiv seit die Singapurer Milliardäre Christina und Beng Seng Ong sich dem Unternehmen angenommen haben. Ergänzend wurde der bisherige Finanzchef Godfrey Davis zum CEO befördert. Weiterlesen

Chinesischer Konjunktur-Profiteur: Orient Paper dürfte weiter dynamisch wachsen

Bald an der Nasdaq? Orient Paper hat weiteres KurspotentialWährend den Chinesen häufig vorgeworfen wird, sie kopierten die Technologien anderer, so hat zumindest die Papierherstellung seinen Ursprung ohne Zweifel im Reich der Mitte. Mit Orient Paper entwickelt sich ein noch relativ unbekanntes Unternehmen immer mehr zu einem Marktführer. Gestern veröffentlichte das Unternehmen exzellente Quartalszahlen und einen strategisch interessanten Ausblick. Orient ist ein klassischer Papierhersteller, der die ganze Palette vom Schreibpapier, über Druckpapier bis hin zum Verpackungspapier abdeckt. Weiterlesen

Wird Gold zum Carry-Trade-Profiteur? Wieso die Notenbanken über Hausse und Baisse entscheiden

Gold statt Dollar: Schwellenländer setzen verstärkt auf das Edelmetall (Bild: Deutsche Bank AG)Der Goldpreis ist nunmehr endgültig aus seiner Seitwärtsbewegung über 1000 US-Dollar ausgebrochen und steuert auf die 1100-Dollar-Marke zu. Als Grund für die neuerliche Dynamik machen Beobachter indische Goldkäufe verantwortlich: Der Tigerstaat kaufte kurzerhand 200 Tonnen Gold vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und zerstreute so die Sorgen einiger Goldanleger vor einem Überangebot des Edelmetalls. Auch zeigt der Kauf um etwa 1060 Dollar je Unze, dass Schwellenländer, die auf Dollarreserven sitzen, diese nach wie vor in Edelmetall umtauschen möchten. Als möglicher Käufer der zweiten Tranche von 200 Tonnen Gold gilt China. Würde dieses Szenario wahr, hätte sich der häufig kolportierte Hunger der Schwellenländer nach Edelmetallen binnen weniger Tage eindrucksvoll bestätigt – 400 Tonnen Gold hätten problemlos einen Käufer gefunden. Weiterlesen

Gold ist Geld – sonst nichts! China deklariert Goldvorräte zu Währungsreserven um

Vertrauenskrise? China tauscht Dollars in Gold umWie wir bereits im April berichteten, hat China seit 2003 seine Goldreserven heimlich, still und leise um 76 Prozent auf 1054 Tonnen aufgestockt. Damit stieg China zum Land mit den fünftgrößten Goldreserven nach den USA (8.134 Tonnen), Deutschland (3.431 Tonnen), Frankreich (2.487 Tonnen) und Italien (2.452 Tonnen) auf und hält nun mehr Gold als beispielsweise die Schweiz (1.040 Tonnen). Die damalige Nachricht brachte Schwung in den Goldpreis, der daraufhin von unter 900 US-Dollar (USD) wieder nach oben drehte und seine Konsolidierung im Aufwärtstrend beendete. Käufer auf Seiten der Chinesen war die State Administration of Foreign Exchange (SAFE). Deshalb tauchte das Gold auch nicht in den offiziellen Bekanntmachungen der Notenbank/Nationalbank (People’s Bank of China – PBOC) auf. Die heimlichen Goldakquisitionen mussten damit nicht ausgewiesen werden und waren auch keine offizielle Reservewährung. Was allerdings jüngst passierte, dürfte alle Investoren, Notenbanker und speziell Goldanleger aufhorchen lassen. Weiterlesen

Jetzt in Kuba investieren? Entspannung zwischen Kuba und den USA bietet Chancen

Annäherung zwischen den USA und Kuba: Vertreibt ein warmer Dollar-Regen die Lethargie über Havanna?Der von US-Präsident Barrack Obama versprochene Wandel betrifft auch die Beziehungen zur Karibikinsel Kuba: Wie gestern bekannt wurde, will Obama das seit Bestehen der sozialistischen Republik verhängte Handelsembargo gegen Kuba teilweise lockern. Künftig soll die Telekommunikation zwischen Kuba und den USA vereinfacht werden, Obergrenzen für Barüberweisungen aus den USA nach Kuba wegfallen und Besuche zwischen in den USA lebenden Exil-Kubanern und ihren Verwandten in der Heimat durch Linienflüge vereinfacht werden. Diese politische Entspannung dürfte auch zu einem Hoffnungsschimmer für Investoren werden, die seit Jahren auf eine Öffnung des sozialistischen Landes spekulieren. Weiterlesen