Archiv der Kategorie: Konjunktur

Konjunkturelle Aussichten sind häufig die Quelle für Ängste – häufig kommt es dennoch anders als vorher gedacht.

Sinkender Alkoholkonsum auf der Insel: Pub-Betreiber Punch Taverns pessimistisch


Briten schauen nicht mehr so tief ins Glas (Foto:Morguefile)“What shall we do with a drunken sailor / Early in the morning?”- Betrunkene Seeleute am Morgen sind schon längst nicht mehr das größte Alkoholproblem der Briten: Vielmehr haben das 2007 in Großbritannien eingeführte Rauchverbot in Kneipen und Restaurants, die Anhebung der Getränkesteuer sowie die Rezession der vergangenen zwei Jahre den Alkoholkonsum der einst so trinkfreudigen Briten derart stark gesenkt, dass die traditionellen Pubs im Königreich mittlerweile vom Aussterben bedroht sind. Auch Pub-Betreiber wie Punch Taverns spüren die Flaute. Weiterlesen


Oktober 20, 2010

Steigender Goldpreis ohne Krise? Für Gold gibt es derzeit keine Argumente

Überschätztes Edelmetall? Was spricht eigentlich noch für Gold? (Bild: Deutsche Bank AG)Eine Unze Gold ist derzeit satte 1250 US-Dollar wert – das Edelmetall ist eindeutig auf Rekordkurs. Doch während sich die Goldproduzenten Eldorado Gold und Goldcorp um die Aktien des Konkurrenten Andean Resources zanken und bis zu 980 US-Dollar in bar je für eine Unze des ungeförderten Goldes bieten, melden sich auch Gold-Kritiker zu Wort. Allen voran findet Star-Ökonom Nouriel Roubini das Edelmetall überschätzt: „Ich glaube, dass der Goldpreis in der nächsten Zeit nahe seiner aktuellen Niveaus verbleibt“, meint Roubini und sieht Gold nur im Inflations- oder Deflations-Fall weiter steigen. Es sehe derzeit allerdings nicht danach aus, als ob es zur Inflation oder zur Deflation komme, findet Roubini. Ungeachtet der weiteren volkswirtschaftlichen Entwicklung spricht auch die wöchentliche Statistik des größten ETC SPDR Gold Trust, der kürzlich leicht fallende Lagerbestände vermeldet hatte, für sinkende Notierungen bei Gold. Weiterlesen

September 3, 2010

Double-Dip: Jim Rogers erwartet 2012 Rezession

Das Double-Dip-Szenario erhält einen prominenten Fürsprecher: Hedge-Fonds-Legende Jim Rogers rechnet ab 2012 mit einer weltweiten Rezession. Die Zentralbanken seien dann nicht mehr in der Lage, den Markt mit neuen Kapitalspritzen zu stützen, so der Investor gegenüber CNBC. Rogers weist darauf hin, dass es „seit Beginn der Zeitrechnung“ alle vier bis sechs Jahre eine Rezession gegeben habe. „Wenn die nächste Rezession kommt, ist die Welt in der schlechtesten Verfassung, da man das Pulver inzwischen verschossen hat.“

Auch die positiven Quartalsergebnisse der vergangenen Tage können Rogers nicht umstimmen: „Die Tatsache, dass die Ergebnisse über den Schätzungen liegen, bedeutet nicht, dass die gesamtwirtschaftliche Erholung stärker ist, als erwartet“, sagt der Rohstoff-Bulle. Bereits gestern hatte Rogers die europäischen Stresstests als „Public Relations“ abgetan. Damit widerspricht Rogers zahlreichen Fondsmanagern, die in ihren Ausblicken auf die kommenden Monate zwar eine Abschwächung der Erholung, nicht aber ein Ende des Aufschwungs prognostiziert haben.

Juli 27, 2010

Ende des Baubooms? Kupfer vor kurzfristiger Korrektur

Volle Lager und schwindende Nachfrage: Steht Kupfer vor einer Korrektur? (Foto: Morguefile)Kupfer konnte zu Beginn dieses Jahres bis auf 350,00 US-Cents pro Pfund zulegen und damit wieder in Richtung der alten Hochs aus dem Jahr 2008 vorstoßen. Ausschlaggebend für den Anstieg waren Spekulationen über eine deutliche Erholung der Weltwirtschaft. Vor allem China wurde in diesem Zusammenhang genau beobachtet, da hier vermeintlich der Motor der Weltwirtschaft liegt und daher jedwede wirtschaftliche Meldung aus dem Reich der Mitte genauestens analysiert wird. Allerdings sehen wir Gefahren beim jüngsten Anstieg der Notierungen dahingehend, dass hier mehr Euphorie als Realität im Spiel sein könnte. Weiterlesen

Januar 29, 2010

Bauen in Schwellenländern: HeidelbergCement blickt optimistisch in die Zukunft

HeidelbergCement verdient am Aufstieg von Schwellenländern mit (Foto: HeidelbergCement AG)Bauunternehmen sind neben Banken die Gewinner des Jahres 2009: Rund um den Erdball pumpten die Regierungen in Form von Konjunkturpaketen Kapital in Bauprojekte. Während Beobachter für die deutsche Baubranche nach dem Ende des Geldregens im Jahr 2010 einen Dämpfer erwarten, gibt es unter den großen Baukonzernen doch auch Lichtblicke. HeidelbergCement agiert unter anderem in Schwellenländern und möchte sein Engagement in Asien durch Zukäufe gar noch weiter ausbauen. Das Heidelberger Unternehmen war in diesem Jahr durch den Zusammenbruch des Imperiums von Adolf Merckle in Liquiditätsprobleme geraten. Mittlerweile sieht es aber so aus, als könne HeidelbergCement dank einer verbesserten Kapitalstruktur sogar die im vergangenen Sommer geschlossenen Bankverträge neu verhandeln und seine Zinslast dadurch verringern. Mittelfristig ist sogar eine branchenübliche Dividende geplant. Weiterlesen

Dezember 16, 2009

Analyse kollektiver Marktstimmung: Beim Dax stehen noch viele potentielle Käufer an der Seitenlinie

Intelligent Recommendations wertet kollektive Anlageentscheidungen aus, erstellt Analysen und interpretiert auf Aktien-Blog monatlich den Dax. Machen Sie kostenlos mit und nutzen Sie die kollektive IntelligenzWer daran glaubt, dass die Aktienmärkte von Emotionen getrieben werden, kommt um die Sentimentanalyse kaum herum. Grundannahme dieser Methode ist es, anhand der Stimmungen der Marktteilnehmer künftige Kursbewegungen zu prognostizieren. Die Hamburger Intelligent Recommendations GmbH hat es sich zum Ziel gesetzt, mittels statistischer Verfahren die kollektive Intelligenz der Marktteilnehmer zu nutzen und bietet Besuchern ihrer Webseite unter anderem Musterdepots, in denen die Teilnehmer kollektiv ermittelte Empfehlungen verschiedener Anlageklassen einsehen können. Auch fragt „Intelligent Recommendations“ seine User monatlich nach ihrer Asset Allocation – also nach der optimalen prozentualen Verteilung des Vermögens über die verschiedenen Anlageklassen. Dabei wird zwischen verschiedenen Risikoklassen unterschieden, in die sich die Teilnehmer je nach eigener Risikoneigung selbst einteilen können. Unterschiede zwischen Risikoklassen und Stimmungsschwankungen innerhalb dieser Gruppen lassen spannende Rückschlüsse auf die Marktstimmung zu. In Zusammenarbeit mit Intelligent Recommendations analysieren wir ab sofort monatlich an dieser Stelle die Marktstimmung der Dax-Anleger. Weiterlesen

Oktober 29, 2009

Charttechnik gegen sehr gute Konjunkturzahlen: Aktienmärkte am Ende der Aufwärtsbewegung?

Ein Doppeltop signalisiert kurzfristig fallende KurseKritisch stimmt es uns schon! Von allen Seiten werden Kursziele für den DAX-30 veröffentlicht – 6000 Punkte bestimmt, 6500 bis Jahresende – und so weiter und so fort. Kurzfristig, also auf Tagesbasis, wurde es schon heute Morgen eng: Zum einen ist der DAX-30 heute am gestern ausgebildeten neuen Jahreshoch gescheitert. Charttechnisches Resultat: Doppeltop. Das zweite ist die Reaktion der Marktteilnehmer auf positive Konjunkturzahlen. Schon seit etwa einer Woche entfachen positive Meldungen (besser als erwartete Konjunkturdaten) an den Aktienmärkten keine neuen Kursfeuerwerke mehr. Heißt: Die Masse der Akteure ist bereits auf der Kaufseite (Long) engagiert. So auch heute beim wichtigsten deutschen Frühindikator, dem IFO-Index. Weiterlesen

August 26, 2009

Markttechnik und Konjunkturzahlen belasten Dax: Einbruch beim US-Verbrauchervertrauen und dreifaches Hoch

Trotz Triple-Top: Das Zusammenspiel von Charttechnik und Konjunkturdaten ist entscheidendOftmals wird der charttechnischen Analyse von Kritikern wenig Bedeutung beigemessen. Die monatlich zur Veröffentlichung anstehenden Konjunkturdaten finden jedoch sogar in den Tagesthemen Beachtung! Aber sollte man nicht eher das Zusammenspiel der charttechnischen Marktverfassung mit den veröffentlichten Wirtschaftdaten betrachten? Wir von www.terminmarktservice.de denken, dass man nur so zuverlässige Einstiegspunkte findet, zum Beispiel für den Dax-30. Mit zuverlässig meinen wir: das Chance-Risiko-Verhältnis muss stimmen, sprich mindestens bei Drei zu Eins liegen. Weiterlesen

Juli 28, 2009

Worst-Case-Szenario: Markiert ein Flächenbrand im Iran den Beginn einer hochinflationären Phase?

Droht im Iran ein Krieg?Unser globales Finanzsystem befindet sich derzeit in der Übergangsphase zwischen einem vorübergehenden deflationären Schock und einer massiven inflationären Entwicklung. Die weltweite Überschussliquidität (hervorgerufen durch die künstliche Niedrigzinspolitik der Notenbanken) floss im Zeitraum von 2004 bis 2007 zeitverzögert in die globalen Aktien- und Immobilienmärkte (=“Asset-Price-Inflation“). Bis Mitte 2008 kam es dann zu einem massiven Anstieg der Güterpreise. Insbesondere die Energiepreise (Strom Öl, Gas, Benzin) und die Preise für Nahrungsmittel schossen markant in die Höhe. Der ab Sommer 2008 beginnende deflationäre Crash führte zu vorübergehend fallenden Vermögenspreisen, wobei aber die Preise für lebensnotwendige Güter wie etwa für Strom und Nahrungsmittel kaum nennenswert zurückkamen. Weiterlesen

Juli 24, 2009

Ihre Meinung ist gefragt: Teuerungsrate in zwölf Monaten – Deflation oder Inflation?

Inflation oder Deflation - das ist hier die FrageIn unserer letzten Umfrage wollten wir von Ihnen wissen, wie Sie die öffentliche Diskussion um die Börsenumsatzsteuer bewerten. 59 Prozent der Teilnehmer sehen im Vorstoß verschiedener Parteien die Suche nach einem Schuldigen und bewerten die Pläne als Populismus. Jeweils 11 Prozent treffen entweder Vorkehrungen gegen eine Börsenumsatzsteuer oder glauben, dass die kommende Regierung keine solche Steuer einführen wird. Immerhin 19 Prozent hätten mit einer Börsenumsatzsteuer kein Problem, sofern diese global erhoben würde. In unserer neuen Umfrage möchten wir von Ihnen wissen, ob Sie in den kommenden 12 Monaten mit steigenden Preisen rechnen. Derzeit liegt die Inflationsrate in der Bundesrepublik bei 0 Prozent – in anderen Ländern des Euroraums und in den USA sogar im negativen Bereich. Weiterlesen

Juli 2, 2009