Archiv der Kategorie: Kurzupdate

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Wall Street weitet Verluste aus: Dow-Jones-Index fällt auf Mehr-Jahres-Tief


Der Dow-Jones-Index hat seine Verluste weiter ausgebaut: Der Index schloss mit einem Minus von 3,4 Prozent bei 7114 Punkten. Das ist der tiefste Stand seit zwölf Jahren. Größter Verlierer im Dow waren heute die Anteile des Aluminiumkonzerns Alcoa und des Chemiekonzerns DuPont, die beide mehr als sieben Prozent verloren. Banktitel wie Bank of America und Citigroup profitierten von neuerlichen Rettungsplänen der US-Regierung und legten teilweise zweistellig zu. Auch der breiter aufgestellte S&P500-Index gab heute deutlich nach: Der Index schloss 3,5 Prozent tiefer bei 743 Punkten.


Februar 23, 2009

Wall Street ignoriert die Obama-Party: Dow Jones stürzt unter 8000 Punkte

Nachdem der deutsche Aktienindex heute bereits rund 1,8 Punkte nachgegeben hatte, beschleunigten die US-Börsen nach der Ernennung des neuen US-Präsidenten Barrack Obama deutlich ihren Sinkflug: Der Dow-Jones-Index verlor vier Prozent auf 7949 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 gab sogar knapp 5,3 Prozent ab. Insbesondere Banktitel verloren heute deutlich an Wert. Damit notieren die wichtigsten Indizes der Wall Street nur noch knapp zehn Prozent über den Tiefstkursen von vergangenem Jahr.

Januar 20, 2009

Keine nennenswerte Erholung bei Banken: Unternehmensmeldungen und „Obamania“ ziehen Dax ins Plus

Restrukturierungen bei Metro beflügeln: Noch sind die Bullen kursbestimmend Nach den gestrigen Kursverlusten kann der deutsche Aktienindex heute zulegen, eroberte unmittelbar nach Handelsbeginn die Marke von 4300 Punkten zurück und notiert aktuell bei 4340 Punkten rund 0,5 Prozent im Plus. An der Spitze des Index stehen heute die Aktien des Handelskonzerns Metro, der ein umfassendes Restrukturierungsprogramm angekündigt hat. Die Aktie gewinnt zur Stunde sieben Prozent auf 26,10 Euro. Am Ende des Index notieren die Anteilsscheine von K+S, die heute rund 3,7 Prozent auf 35,60 Euro verlieren. Hier hat die Citigroup das Kursziel von 105 auf 50 Euro gesenkt, das Rating „Kaufen“ allerdings beibehalten. Weiterlesen

US-Märkte drehen ins Minus: Kein Licht am Ende des Tunnels

Von den zwischenzeitlichen Gewinnen von bis zu drei Prozent im Dax bleibt zum Wochenende wenig übrig: Der Index gewinnt noch 0,7 Prozent auf 4366 Punkte. In den USA ist der Dow-Jones-Index nach Xetra-Handelsschluss sogar ins Minus gedreht. Zur Stunde notiert das US-Börsenbarometer mit einem Minus von 1,2 Prozent rund 100 Punkte leichter. Es scheint, als sei die zeitweise Hoffnung der Anleger auf eine Erholung der Aktienmärkte dahin. Wer auch am Wochenende nicht von der Krise lassen kann und sich als Retter der Finanzwelt versuchen möchte, dem empfehle ich das Bailout-Spiel im Stile von Monopoly. Viel Erfolg!

Januar 16, 2009

Öl wird wieder billiger: US-Märkte ignorieren Obamas Konjunkturpaket

'825 Milliarden sind nicht genug' - So bewertet die Börse Obamas KonjunkturpaketNachdem der Dax-Index nach Eröffnung der US-Märkte weiter Federn gelassen hatte und den Handel mit einem Minus von 1,9 Prozent bei 4336 Punkten beendete, drehten die Börsen in den USA im weiteren Handelsverlauf zeitweise sogar deutlich ins Plus. Kommentatoren machten insbesondere das neue Fünf-Jahres-Tief bei Öl, die Hoffnung auf neuerliche Staatshilfen für den US-Bankensektor sowie das neue Konjunkturpaket für die zwischenzeitliche Erholung verantwortlich. Doch währte die Hoffnung auf ein Wirken der staatlichen Maßnahmen nicht lange. Weiterlesen

Januar 15, 2009

Alles im Rahmen: EZB senkt Leitzins auf zwei Prozent

Wie zuvor erwartet, hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen um 50 Basispunkte auf zwei Prozent gesenkt. Damit liegt das Zinsniveau auf dem bisherigen Rekordtiefststand, der zuletzt 2005 markiert wurde. Der Deutsche Aktienindex Dax reagierte auf die Nachricht mit leichten Verlusten und hat innerhalb von 15 Minuten nach der Entscheidung rund 30 Punkte auf 4370 Zähler abgegeben. Weiterlesen

Zu viel Stress? Josef Ackermann mit Kreislaufkollaps im Krankenhaus

Wieder gesund: Deutsche-Bank-Chef Josef AckermannWie die Deutsche Presseagentur meldet, hat sich Deutsche-Bank-CEO Josef Ackermann am Mittwochabend wegen Kreislaufbeschwerden in ein Krankenhaus begeben. In den beiden Tagen zuvor überraschte die Bank mit mehreren Unternehmensmeldungen. Ein Sprecher der Deutschen Bank bestätigte den Krankenhausaufenthalt nicht, gab aber bekannt, Ackermann gehe es nun wieder gut.

Staatseinstieg auch bei HRE? Deutsche Bank zieht Dax weiter ins Minus

Kurs auf die bisherigen Tiefststände: Die Aktie der Deutschen Bank Nach einer ruhigen ersten Handelsstunde sackte der Dax im weiteren Verlauf deutlich ab. Der Grund liegt in neuerlichen Krisen-Nachrichten: Die Deutsche Bank veröffentlichte vorab ihre Zahlen für das vierte Quartal und vermeldete in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres einen Verlust von 4,8 Milliarden Euro. Doch ist dieser Verlust nicht die einzige schlechte Nachricht am heutigen Vormittag: Wie verschiedene Medien berichten, plant der Bund nun auch eine direkte Beteiligung am angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Hypo Real Estate, der in den vergangenen Monaten bereits mehrmals vor dem Kollaps gerettet werden musste. Selbstverständlich gehen solche Nachrichten auch am Dax nicht spurlos vorbei: Der Index verliert zur Stunde rund 1,3 Prozent auf 4575 Punkte.

Januar 14, 2009

Riesen-Abschreibung bei Time Warner: Wall Street verliert deutlich

Nach einer erfreulichen Kursentwicklung während der vergangenen Tage gaben die großen Indizes an der Wall Street heute deutlich ab: Der Dow Jones verlor 245 Punkte oder 2,7 Prozent auf 8769 Punkte, der breiter gefasste S&P 500 verlor rund drei Prozent auf 906 Punkte. Neben den düsteren Aussichten für den Staatshaushalt in den USA sorgte heute vor allem der Medienkonzern Time Warner für Aufsehen: Das Unternehmen vermeldete einen Abschreibungsbedarf von 25 Milliarden US-Dollar (USD) und kündigte an, im laufenden Geschäftsjahr einen Nettoverlust vermelden zu müssen.

Januar 7, 2009

Spekulationen über Suizid des Milliardärs: Adolf Merckle ist tot

Der schwäbische Milliardär Adolf Merckle wurde gestern am späten Nachmittag tot auf einer Bahnstrecke in der Nähe seiner Heimat Blaubeuren bei Ulm aufgefunden. Die Behörden schließen Fremdverschulden bislang aus. Somit liegt es nahe, dass der Milliardär und Anteilseigner von Unternehmen wie Ratiopharm, HeidelbergCement oder VEM im Alter von 74 Jahren Suizid begangen hat. Noch im Herbst hatte Merckle durch Fehlspekulationen mit der Volkswagen-Aktie bis zu einer Milliarde Euro verloren. Der Unternehmer hinterlässt eine Frau und vier erwachsene Kinder.

Januar 6, 2009