Archiv der Kategorie: Nachwachsende Rohstoffe

Nachwachsende Rohstoffe oder auch regenerative Rohstoffe sind Produkte der Landwirtschaft und erleben durch eine stetig wachsende Weltbevölkerung und neue Verwendungsformen zur Energiegewinnung einen wahren Boom. Weizen, Mais, Zucker, Milch, Kaffee, Kakao oder Fleisch – viele Experten sehen nachwachsende Rohstoffe am Beginn eines Bullenmarktes.

Rohstoff-Hausse: Startet jetzt die Weizen-Rally?


Kursverlauf Weizen-FutureDer Preis für Weizen hat in den letzten Monaten stark korrigiert und gibt nun erste Anzeichen für eine bevorstehende Kurs-Rally. Die Kursentwicklung hat beim Tief vom November 2007 bei 740 US-Cent gedreht und könnte in den nächsten Monaten zu einer neuen Aufwärtsbewegung starten und eine so genannte Untertassenformation ausbilden. Die Indikatoren geben bereits seit einigen Wochen positive Signale. Weiterlesen


Thompson-Creek-Gründer setzen auf Agrar-Boom: Stonegate Minerals will im Herbst an die Börse

RohstoffraketenDie beiden Gründer von Thompson Creek Metals, Ian McDonald und Kerry Knoll, gelten als „Company-Maker“ und Experten für die Entwicklung aussichtsreicher Rohstoff-Lagerstätten. Der Börsenbrief Rohstoffraketen hat beide für einen Vortrag nach Deutschland eingeladen und einige Details über Stonegate Minerals, das neueste Projekt der Rohstoff-Visionäre, erfahren. Nach Ansicht von McDonald und Knoll ist der globale Nahrungsmittelmangel ein verlässlicher Trend der kommenden zehn Jahre, der sich nur durch Produktivitätssteigerungen in der Landwirtschaft abmildern lasse. Weiterlesen

Die Kehrseite der Rohstoff-Hausse: Benzinpreise wie in Europa – doch die Mehrheit hat nur einen Dollar pro Tag

Die Preise für Nahrungsmittel und Öl kennen an den internationalen Warenterminmärkten kein Halten mehr. Doch während diese Entwicklung in Deutschland lediglich zu einem entnervten Murren führt, betrifft die Situation die Ärmsten der Armen in existenzieller Weise. Aus Bujumbura in Burundi berichtet der Entwicklungshelfer und Journalist Philipp Ziser.

Sorgen um Burundi: Steigende Rohstoffpreise treffen das ärmste Land der WeltIn der jüngsten Zeit ist es still geworden in Burundis Hauptstadt Bujumbura. Es gibt wieder Probleme in der kleinen ostafrikanischen Republik, die den Fortschritt im Land ins Stocken bringen und seine Menschen in der guten Hoffnung bremst. Ein globales Problem, das die Bewohner des laut „Welthunger-Index“ ärmsten Land der Welt mit am härtesten trifft: die Diskussion um Biokraftstoff und seine möglichen Folgen – Preissteigerungen für alle Güter um 50, teilweise sogar 100 und 150 Prozent, insbesondere bei den Nahrungsmitteln. Weiterlesen

Profiteur des Agrar-Booms: Arafura Resources stellt niedrigere Produktionskosten in Aussicht

Aktionäre im Glück: Kostensenkungen und der Agrar-Boom machen die Arafura-Aktie wieder attraktivDie Aktie des Seltene-Erden-Explorers Arafura Resources startete heute beschwingt in den Handel in Frankfurt und konnte um mehr als zehn Prozent zulegen. Grund ist eine Meldung des Unternehmens, wonach der Ausblick für die im Juli dieses Jahres beginnende Testproduktion von Phosphaten (P2O5) auf dem Nolans-Bore-Projekt positiv ist. So soll die P205-Ausbeute mit über achtzig Prozent höher sein, als in der vorläufigen Machbarkeitsstudie angenommen. „Diese Neuigkeiten sind äußerst erfreulich“, kommentiert Arafura-Chef Alistair Stephens die Ergebnisse. „Wir zeigen damit nachweislich, dass Nolans Bore wie geplant qualitativ hochwertige Produkte liefern kann.“ Weiterlesen

Durch Erntemaschinen und Dünger: Die globale Öl-Förderspitze begünstigt die Agrarhausse

RohstoffraketenDie Redaktion des Börsenbriefs Rohstoffraketen ist bezüglich der Preisentwicklung im Agrarsektor zwar weiterhin optimistisch, erwartet aus kurzfristiger Sicht allerdings kleinere Rücksetzer. Ein möglicher Hausse-Faktor, der von den Massenmedien komplett ignoriert wird, ist die These der Experten, wonach der gesamte Zuwachs der Nahrungsmittelproduktion im 20. Jahrhundert auf eine gesteigerte Energiezufuhr zurückzuführen sei. Seit dem Jahr 1940 stieg die Produktivität der landwirtschaftlichen Nutzflächen in den USA jährlich um rund zwei Prozent – diese Rate entspricht in etwa dem Anstieg des Ölverbrauchs. Die moderne Landwirtschaft wurde durch den Einsatz von Traktoren und Erntemaschinen in dieser Zeit zunehmend von einer steigenden Energiezufuhr in Form von Diesel abhängig. Weiterlesen

Neue Einspeise-Verordnung stimmt Schmack Biogas optimistisch: „Deutliche Ertragssteigerungen in 2009“

Aktionäre von Schmack Biogas können nach dem langen Leidensweg ihres Unternehmens vorerst aufatmen: Gestern beschloss das Bundeskabinett die Änderung der Gasnetzzugangsverordnung. Danach müssen nun auch die Netzbetreiber Teile der Kosten für die Einspeisung von Biogas tragen. Dies entlastet die Produzenten und soll zudem einen Schub für die gesamte Biogas-Branche mit sich bringen. Die Aktie von Schmack Biogas konnte seit Mittwoch mehr als dreißig Prozent zulegen. In einem Audio-Interview äußert sich Schmack-CEO Ulrich Schmack zu den Folgen der neuen Verordnung und stellt Aktionären für das kommende Jahr „deutliche Ertragssteigerungen“ in Aussicht.

Weizen auf dem Vormarsch: Verschärft sich die Rallye weiter?

Der Preis von Weizen befindet sich seit Anfang Februar in einer Rallye, die sich aus verschiedenen Gründen weiter verschärfen könnte. Neben der steigenden Inflationsangst ist die Hauptursache der Kursrallye die weitere Verknappung des verfügbaren Weizens bei stetig steigender Nachfrage. Nachdem Argentinien und andere Länder bereits verkündet hatten, ihre Weizenexporte einzuschränken, hat nun auch die us-amerikanische Regierung angekündigt, über Beschränkungen nachzudenken. Weiterlesen

Spread auf Niveau des Rinderwahnsinns: Spekulation auf steigende Preise bei Lebendrind

Während die Preise für Agrarrohstoffe im letzten Jahr stark angestiegen sind, haben die Preise für Fleischprodukte erheblich an Wert verloren, da der spekulative Markt bisher wenig Interesse an diesen Werten gezeigt hat. Allerdings stellen Rohstoffe wie Weizen, Mais und Soja Futtermittel für die Viehzüchter dar – sollten die Preise dafür weiterhin auf Rekordhöhe verharren, müssten die Züchter ihr Fleisch zu höheren Preise veräußern. Der Spread zwischen allen Futtermitteln und Lebendrind befindet sich auf einem Rekordhoch, wie zu Zeiten des Rinderwahnsinns. Weiterlesen

„USA stecken längst in der Rezession“: Vermögensverwalter Ehrhardt und der Ausblick auf 2008

Während der Goldpreis am Nachmittag in New York erstmals die Marke von 900 US-Dollar (USD) überwunden hat, äußerte sich Vermögensberater Dr. Jens Ehrhardt von der DJE Kapital AG in einem Interview mit der Börsenredaktion der ARD über aktuelle Chancen und Risiken am Aktienmarkt. Nach Einschätzung Ehrhardts befinden sich die USA aufgrund geschönter Statistiken bereits seit Monaten inmitten einer Rezession. Während für Asien Chancen bestehen, sich vom Einfluss der US-Wirtschaft abzukoppeln, sei dies für den Euroraum eher schwierig, so Ehrhardt. Für das Jahr 2008 favorisiert der Vermögensverwalter die „Krisenwährung“ Gold sowie „agrarpreisabhängige Investments“.

Ölsand und Ölschiefer sind keine Lösung: Bundesanstalt sieht Peak Oil im Jahr 2020

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) rechnet damit, dass bei Öl bis zum Jahr 2020 die maximale Fördermenge erreicht wird. Nach dem so genannten Peak Oil geht die jährliche Produktion zurück und das Angebotsdefizit muss durch alternative Energieträger wie Erdgas, Kohle oder Biomasse ersetzt werden. Bemerkenswert ist auch, dass die BGR die jährliche Öl-Produktion aus Ölsanden und Ölschiefer bis zum Jahr 2020 lediglich bei zehn Prozent der Gesamtproduktion sieht und nicht damit rechnet, dass nicht-konventionelles Erdöl den Angebotsrückgang bei herkömmlich gefördertem Erdöl kompensieren kann. Kurzstudie Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit von Energierohstoffen zum PDF-Download. (3,7 MB)