Archiv der Kategorie: Standardwerte

Auch Standardwerte aus dem DAX können hohe Renditen bringen. Die Aktien der dreißig kapitalstärksten Unternehmen Deutschlands sind im Deutschen Aktienindex gelistet. Dabei erstrecken sich die Branchen auf die Bereiche Automobile, Versorger und Rohstoffe, Technologie, Pharma und Chemie sowie Finanzdienstleister. In den vergangenen Jahren konnten Anleger mit Index-Fonds, Zertifikaten oder durch direkte Investments in Dax-Aktien bei moderatem Risiko überdurchschnittliche Gewinne erzielen.

Die Deutsche Post geht ab: Bonner Logistik- und Postunternehmen bleibt auf Wachstumskurs


Für 2011 'vorsichtig optimistisch': Die Deutsche Post (Foto: Deutsche Post AG)Die Deutsche Post AG profitierte in den vergangenen Monaten vom weltweiten Aufschwung und veröffentlichte in der zweiten Novemberwoche beachtliche Zahlen für das dritte Quartal. Das weltgrößte Logistik- und Postunternehmen erwirtschaftete demnach mit seinen Konzernmarken DHL und Deutsche Post einen Umsatz von 12,8 Milliarden Euro, ein EBIT vor Einmaleffekten von 543 Millionen und einen Nettogewinn von 226 Millionen Euro. Das Finanzergebnis wurde durch die Veränderung der Bewertung der Finanzinstrumente aus dem Postbank-Verkauf an die Deutsche Bank ebenfalls deutlich verbessert. Weiterlesen


November 16, 2010

Dax-Sentiment: Anleger in Euphorie vereint – was bringen die November-Daten?

Intelligent Recommendations wertet kollektive Anlageentscheidungen aus, erstellt Analysen und interpretiert auf Aktien-Blog monatlich den Dax.Nach unserer letzten Sentimenteinschätzung im August berappelte sich der deutsche Aktienindex zunächst und schaffte es nach einer Konsolidierung um 6300 Punkte im Oktober sogar, aus seiner Seitwärtsbewegung zwischen 5800 und 6400 Punkten auszubrechen. Die kollektive Depotgewichtung einzelner Risikoklassen im zeitlichen Verlauf zeigt, dass sich insbesondere die wenig Risikobereiten während der langen Seitwärtsphase des Dax-Index vom Markt verabschiedet haben. Zwischen Juli und August bewies diese Risikogruppe ein gutes Timing und baute ihre Positionen im Dax wieder deutlich aus – Kursgewinne zwischen 300 und 950 Punkten sind die Folge. Weiterlesen

November 11, 2010

Akquisition auf Pump: Pfeiffer Vacuum kauft Technologie von Alcatel Lucent

Sucht Wachstum in Asien: Pfeiffer Vacuum (Quelle: Pfeifer Vacuum AG)Der deutsche Pumpenhersteller Pfeiffer Vacuum hat im November 2010 hervorragende Geschäftszahlen für das dritte Quartal präsentiert und die Anleger zugleich mit einer erhöhten Prognose für das Gesamtjahr erfreut. Mit einem Umsatz von 59,1 Millionen, einem Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern von 14,4 Millionen Euro und einem Überschuss von 11,26 Millionen beendete das im TecDAX gelistete Unternehmen im September das bisher beste Quartal seiner Firmengeschichte. Für das Gesamtjahr rechnet Pfeiffer-Vorstandschef Manfred Bender nun sogar mit einem Rekordumsatz von 210 Millionen Euro.

Im kommenden Geschäftsjahr will das hessische Unternehmen seine internationale Marktpräsenz ausbauen und beabsichtigt hierfür die Vakuumtechnologie Adixen von Alcatel-Lucent für 200 Millionen Euro zu kaufen. Die Verhandlungen über den Kauf der entsprechenden Gesellschaften, Patente und Lizenzen wurden bereits weitgehend abgeschlossen. Bis Jahresende soll die Akquisition wirksam werden.

Laut einer aktuellen Pressemitteilung des Unternehmens erwartet Pfeiffer Vacuum durch die Akquisition einen verbesserten Zugang zu den asiatischen Wachstumsmärkten und sieht sich somit „auf dem Weg zum weltweit führenden Vakuum-Anbieter“.

Akquisition zu 100 Prozent von Banken finanziert

Das Unternehmen Pfeiffer Vacuum agierte bisher komplett schuldenfrei. Während die US-Regierung also erneut 600 Milliarden US-Dollar in ihre Very Old Economy pumpt, machen bodenständige deutsche Unternehmen hervorragende Geschäfte – zum Beispiel mit Vakuum-, Vor- und Turbopumpen. Doch die schuldenfreie Zeit ist nun auch bei Pfeiffer Vacuum beendet: Denn der Zukauf der Technologie von Alcatel Lucent wird zu 100 Prozent von zwei bisher nicht genannten Banken finanziert. Mittelfristig plant Pfeiffer Vacuum allerdings einen Teil der Finanzierungssumme durch den Verkauf eigener Aktien sowie durch eine Kapitalerhöhung in Höhe von rund 10 Prozent des Grundkapitals zurückzuführen.

Jean-Yves Guegan, Präsident von Adixen, kommentierte die geplante Akquisition derweil ausgesprochen wohlwollend: „Durch den Zusammenschluss von Adixen und Pfeiffer Vacuum, beide Marktführer in Pumpen-Lösungen und Lecksuch-Systemen, wird eine neue Größe in der Industrie entstehen“. Der Geschäftsbereich Vakuumtechnologie der Alcatel-Lucent-Gruppe war im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise allerdings in Bedrängnis geraten und musste zum Ende des Geschäftsjahrs 2009 einen Umsatz von nur 134 Millionen Euro und ein negatives EBITDA von 3 Millionen Euro präsentieren. Die Geschäfte im Jahr 2010 liefen jedoch auch bei den Franzosen wieder besser: Der Zwischenabschluss zum 30. Juni 2010 wies einen Umsatz von 116 Millionen Euro sowie ein EBITDA von 14 Millionen Euro aus. Für das gesamte Geschäftsjahr 2010 wird ein Umsatz von rund 270 Millionen Euro sowie ein EBITDA von 40 Millionen Euro erwartet.

Quartalszahlen und Zukunftsaussichten erfreuen auch die Börsianer

Das Pfeiffer-Management blickt zuversichtlich in die Zukunft und will „auf Basis der aktuellen positiven Geschäftsentwicklung“ im Jahr 2011 Umsatzerlöse von über 500 Millionen Euro erwirtschaften. An der Börse wurde diese Zuversicht umgehend eingepreist: Der Kurs der Pfeiffer Vacuum-Aktie stieg in der ersten Novemberwoche um rund 12 Prozent und notierte gegen Ende der Woche bei 81,00 Euro. Und auch die Analysten namhafter Bankhäuser zögerten nicht lange mit der Veröffentlichung neuer Kursziele: Die Privatbank Hauck & Aufhäuser erhöhte das Kursziel der Aktie von Pfeiffer Vacuum prompt von 78,00 auf 88,00 Euro, und auch die Analysten von Goldman Sachs sehen das Kursziel der Aktie nunmehr bei 105,40 Euro, stuften die Aktie unmittelbar nach Bekantgabe der beabsichtigten Akquisition von „neutral“ auf „buy“ hoch und erwarten für 2011 ein Ergebnis je Aktie von 6,78 Euro.

November 8, 2010

Modisch – aber nicht wirklich sportlich: Pumas griechische Partner unter Betrugsverdacht

Sportartikelhersteller mit Lifestyle-Ambitionen: Puma (Foto: Puma AG)Der deutsche Sport- und Modeartikelhersteller Puma verdächtigt seine griechischen Joint-Venture-Partner der systematischen Veruntreuung und Hinterziehung von Unternehmensgeldern in Millionenhöhe. Insgesamt rechnet der Konzern aufgrund der kriminellen Machenschaften des Managements der griechischen Tochtergesellschaft Puma Hellas mit Abschreibungen von rund 115 Millionen Euro. Weiterlesen

Oktober 28, 2010

Sinkender Alkoholkonsum auf der Insel: Pub-Betreiber Punch Taverns pessimistisch

Briten schauen nicht mehr so tief ins Glas (Foto:Morguefile)“What shall we do with a drunken sailor / Early in the morning?”- Betrunkene Seeleute am Morgen sind schon längst nicht mehr das größte Alkoholproblem der Briten: Vielmehr haben das 2007 in Großbritannien eingeführte Rauchverbot in Kneipen und Restaurants, die Anhebung der Getränkesteuer sowie die Rezession der vergangenen zwei Jahre den Alkoholkonsum der einst so trinkfreudigen Briten derart stark gesenkt, dass die traditionellen Pubs im Königreich mittlerweile vom Aussterben bedroht sind. Auch Pub-Betreiber wie Punch Taverns spüren die Flaute. Weiterlesen

Oktober 20, 2010

Dax vor Kursrally: So kann man jetzt in den Dax einsteigen

Noch befindet sich der Dax im Seitwärtstrend - über 6340 Punkte gibt es ChancenIn den vergangenen Tagen hat der DAX abermals eine beachtliche Strecke zurückgelegt, ohne dabei jedoch per Saldo von der Stelle zu kommen. Mit den zuletzt festeren Kursen liegen jetzt aber wieder neue Kaufsignale in der Luft, was dann eine massive Rally auslösen sollte. Im Profi-Analyst stehen wir daher auf dem Sprung DAX-Calls, einzukaufen, halten uns allerdings noch zurück. Doch sobald das Startsignal ertönt, werden wir die Handbremse lösen und erste Hausse-Positionen aufbauen. Rückblick: Weiterlesen

Oktober 7, 2010

Kollektive Marktstimmung: Im Dax bleiben die Hartgesottenen übrig

Intelligent Recommendations wertet kollektive Anlageentscheidungen aus, erstellt Analysen und interpretiert auf Aktien-Blog monatlich den Dax. Seit mehreren Monaten bewegt sich der Dax innerhalb einer Spanne zwischen 5800 und 6400 Punkten seitwärts. Dramatische Kursverluste und schnelle Gewinne wechselten sich dabei so schnell ab, dass immer mehr Marktteilnehmer resigniert die nächste Baisse erwarten. Tatsächlich zeigen die kollektiven Daten von Intelligent Recommendations, dass die Mehrheit der Anleger ihren Dax-Anteil im Depot zuletzt reduziert hat. Insbesondere diejenigen Anleger, die sich selbst als „wenig risikobereit“ beziehungsweise „nicht risikobereit“ einschätzen, kehrten dem Dax innerhalb der vergangenen zwei Monate den Rücken. Weiterlesen

August 24, 2010

Charttechnischer DAX-Ausblick: Gefangen im Dreieck

Dax: Gefangen im DreieckEs ist wie immer in den letzten Monaten: Zunächst schickt sich der DAX an neue handelbare Signale zu generieren, um dann unverhofft in die andere Richtung zu drehen. Damit hat der Markt wieder einmal alle seriösen Prognosen mit einem Schlag vom Tisch gewischt. Doch mit der Zuspitzung der Technik ist auch ein Ende dieses nervenzehrenden hin und her in Sicht. Und sobald sich der Index aus der derzeitigen Patt-Situation befreien kann, dürfte es zu einer kräftigen Bewegung kommen. Zur Technik: Weiterlesen

Juli 31, 2010

Double-Dip: Jim Rogers erwartet 2012 Rezession

Das Double-Dip-Szenario erhält einen prominenten Fürsprecher: Hedge-Fonds-Legende Jim Rogers rechnet ab 2012 mit einer weltweiten Rezession. Die Zentralbanken seien dann nicht mehr in der Lage, den Markt mit neuen Kapitalspritzen zu stützen, so der Investor gegenüber CNBC. Rogers weist darauf hin, dass es „seit Beginn der Zeitrechnung“ alle vier bis sechs Jahre eine Rezession gegeben habe. „Wenn die nächste Rezession kommt, ist die Welt in der schlechtesten Verfassung, da man das Pulver inzwischen verschossen hat.“

Auch die positiven Quartalsergebnisse der vergangenen Tage können Rogers nicht umstimmen: „Die Tatsache, dass die Ergebnisse über den Schätzungen liegen, bedeutet nicht, dass die gesamtwirtschaftliche Erholung stärker ist, als erwartet“, sagt der Rohstoff-Bulle. Bereits gestern hatte Rogers die europäischen Stresstests als „Public Relations“ abgetan. Damit widerspricht Rogers zahlreichen Fondsmanagern, die in ihren Ausblicken auf die kommenden Monate zwar eine Abschwächung der Erholung, nicht aber ein Ende des Aufschwungs prognostiziert haben.

Juli 27, 2010

Börsenzyklen und Charttechnik: Jetzt wird's brenzlig!

Auswertung: So schlugen sich Dax, Dow Jones und Nasdaq100 in der VergangenheitPünktlich zu den neuen Temperatur-Hochs in Deutschland und der damit verbundenen Brandgefahr gilt es auch für zahlreiche Aktienindizes, die größten Brandherde zu löschen. Ansonsten könnte es hier zu einem Flächenbrand kommen. Denn aus charttechnischer Sicht notieren Dow Jones, Nasdaq100 & Co. unmittelbar im Bereich wichtiger Unterstützungen. Werden diese Haltezonen unterboten, könnte es für die Börsen ein nur allzu typischer Sommer werden. Weiterlesen

Juli 3, 2010