Archiv der Kategorie: Verstehen

Suche nach Wendepunkt: Wie lange steigen Aktien noch?


Wie lange steigen Aktien noch? Wie nahe ist der Wendepunkt? Fünf Faktoren geben Anhaltspunkte.

Wie lange steigen Aktien noch? Wie nahe ist der Wendepunkt? Fünf Faktoren geben Anhaltspunkte. (Chart: Guidants.com)

Die Frage nach dem Wendepunkt einer Aktien-Rally treibt alle Anleger um. Vor allem dann, wenn die Märkte schon Jahre gestiegen und die Bewertungen entsprechend hoch sind. Doch was, außer dem eigenen Baugefühl, kann uns einer Antwort auf die Frage näher bringen? Profi-Investoren versuchen seit langer Zeit, die Frage nach dem Ende einer Aktien-Rally greifbar zu machen. Die Marktexperten der Jyske Bank Gruppe haben nun fünf Faktoren entwickelt, anhand derer sich die Nähe zum Wendepunkt besser abschätzen lassen soll. Weiterlesen


Alno-Insolvenz: Die Letzten beißen die Hunde

Alno: Trotz schöner Küchen in die Insolvenz

Alno: Trotz schöner Küchen in die Insolvenz

Was ist los mit Alno? Der insolvente Küchenhersteller wird sein Geschäft als neues Unternehmen fortführen. Was für Beschäftigte und Gläubiger eine gute Nachricht ist, sollte Aktionäre eigentlich kalt lassen. Schließlich sind diese Eigentümer der alten Alno AG. Die alte Aktiengesellschaft jedoch hat ausgedient – der Küchenbauer hat sein Geschäft an den britischen Investor Riverrock verkauft. Alno-Aktionäre besitzen – Stand heute – fast nichts mehr. Trotzdem vollführt die Aktie regelmäßig Freudensprünge. Bereits nach Meldung der Übernahme der Geschäftstätigkeit sprang die Alno-Aktie um mehr als 50 Prozent nach oben. Nur um danach wieder in sich zusammenzufallen, wie ein stehengebliebenes Soufflé. Wie kommt das? Weiterlesen

Marihuana-ETF: So kann man investieren

Cannabis-Pflanzen machen Anlegern Hoffnung. Jetzt gibt es sogar einen Marihuana-ETF (Foto: West Midlands Police, CC-Lizenz)

Cannabis-Pflanzen machen Anlegern Hoffnung. Jetzt gibt es sogar einen Marihuana-ETF (Foto: West Midlands Police, CC-Lizenz)

Seit Januar 2018 ist Marihuana auch im US-Bundesstaat Kalifornien frei verkäuflich. Nach Colorado, Washington, Alaska und Oregon hat sich ein weiterer Bundestaat zu einem liberalen Umgang mit der Nutzpflanze entschlossen. Auch in Europa gibt es zunehmend einen Trend hin zur Legalisierung von Marihuana: Während das Kraut in den Niederlanden seit Jahren geduldet wird, hat ein Beschluss des Bundesverfassungsgerichts in Deutschland zumindest dafür gesorgt, dass so genanntes medizinisches Hanf Schmerzpatienten unter gewissen Umständen zur Verfügung stehen muss. Diese Entwicklung ruft auch immer mehr Investoren auf den Plan. Marihuana gilt als kommender Milliarden-Markt. Sogar einen Marihuana-ETF gibt es mit dem HORIZONS MARIJUANA LIFE SCIENCES INDEX ETF (WKN: A2DTQB) bereits. Weiterlesen

MetaTrader 4 oder MetaTrader 5?

Trading-Software hat dem Parkett den Rang abgelaufen. MetaTrader 4 und 5 im Check.

Trading-Software hat dem Parkett den Rang abgelaufen. MetaTrader 4 und 5 im Check.

Wenn es um den Handel von Devisen oder CFDs geht, führt an der MetaTrader-Software kein Weg vorbei. Die meisten Broker stellen diese ihren Kunden zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es eine lebendige Community, zahlreiche Add-ons und nicht zuletzt die Möglichkeit, selbst Zusatz-Software für den MetaTrader zu programmieren. Doch was hat es mit den Versionsnummern auf sich? Ist MetaTrader 5 der Nachfolger und somit die aktuellere Version? Die Antwort lautet ja und nein. Zwar stammt MetaTrader 5 von den Entwicklern der Version 4, doch stellt die Software eine komplett neue Entwicklung dar. Von einem Nachfolger kann also nicht die Rede sein. Auch können Skripte, die unter MetaTrader 4 funktioniert haben nicht so einfach weiter genutzt werden. Ursache dafür sind die unterschiedlichen Programmiersprachen. Während MetaTrader 4 MQL4 nutzt, kommt bei MetaTrader5 MQL5 zum Einsatz. Weiterlesen

CFDs ohne Nachschusspflicht als Chance für Kunden

Trading extrem: Bei binären Optionen geht es um alles oder nichts.

Trading mit CFDs: Dank Verbot der Nachschusspflicht künftig mit weniger Nervenkitzel.

CFD-Broker blicken auf turbulente Jahre zurück. Bereits seitdem die Schweizer Nationalbank die Bindung des Franken zum Euro im Januar 2015 aufgehoben hat, sind Anbieter von Differenzkontrakten in die Schusslinie geraten. Hintergrund war schon damals die Nachschusspflicht für CFD-Produkte. Da es CFDs bislang erlaubten, mit einem minimalen Investitionsbetrag hohe Summen zu bewegen, entsteht eine Nachschusspflicht für den Fall, dass die hinterlegte Summe (Margin) aufgezehrt ist. Dieser eigentlich leicht nachvollziehbare Umstand rief die Politik auf den Plan, nachdem einige unerfahrene Privatanleger mit CFDs Schiffbruch erlitten hatten. Weiterlesen

Von Barrick über Newmont zu Agnico Eagle: Die zehn größten Gold-Förderer und ihre Gesamtkosten

Weiterhin ein glänzendes Investment? Die Kosten der führenden Gold-Produzenten im Überblick (Foto: pro aurum)

Weiterhin ein glänzendes Investment? Die Kosten der führenden Gold-Produzenten im Überblick (Foto: pro aurum)

Obwohl der Goldpreis 2016 eine drei Jahre währende Durststrecke beendet hat, dominieren bei den größten Goldförderern der Welt noch immer Themen wie Kostenreduktion und De-Investition, letzteres mit mittelprächtigen Ergebnissen. Als Folge dieser Entwicklung ist das weltweite Gold-Angebot der großen Minenbetreiber zurückgegangen. Weiterlesen

Aktie schlägt Sparbuch

Die Deutsche Bank setzt künftig verstärkt aufs Privatkundengeschäft - mit Erfolg? (Foto: Deutsche Bank AG)

An Aktien führt kein Weg vorbei – bei Privatanlegern besteht noch immer Beratungsbedarf (Symbolfoto: Deutsche Bank AG)

Wie soll ich mein Geld anlegen? Diese Frage stellen sich Millionen Bundesbürger. Obwohl es eindeutige Hinweise darauf gibt, dass Aktien bei einer langfristigen Vermögensplanung eine nicht unbedeutende Rolle spielen sollten, bleiben viele Privatanleger skeptisch. Die Hamburger Sutor Bank hat nun geldmarktnahe Produkte, also Banksparpläne, Sparbücher oder Tagesgeldkonten mit Aktien verglichen. Dabei haben die Anlageexperten die Renditen inflationsbereinigt, also die durchschnittliche Teuerung berücksichtigt. Die Ergebnisse überraschen nicht. Dennoch sind sie eindeutig: „Wer zu einem beliebigen Zeitpunkt ab Anfang 1987 am Geldmarkt anlegte und bis Ende Dezember 2016 investiert blieb, erlitt inflationsbereinigt jedes Jahr einen Verlust. Wer dagegen in gleicher Weise am Aktienmarkt (DAX) anlegte und bis Ende Dezember 2016 investiert blieb, erzielte jedes Jahr einen positiven Ertrag“, so die Experten der Sutor Bank. Weiterlesen

Aktien oder Gold – welche Anlage lohnt sich für wen?

Was läuft besser? Aktien oder Gold? (Foto: © allstars / shutterstock)

Seit Januar ist das mächtigste Amt der Welt mit einem Mann besetzt, den niemand richtig einschätzen kann. Was genau er als nächstes vorhat, weiß er vermutlich nicht einmal selbst. Und wie immer, wenn sich die weltpolitische Lage vor allem durch Unsicherheit auszeichnet, wirkt sich diese Entwicklung auch auf den Finanzmarkt aus. Immer noch vom Platzen der letzten Blase verunsichert und nicht wissend, was die Zukunft bringen wird, gehen Anleger auf Nummer sicher. Unter diesen Krisen-Investments nimmt Gold einen absoluten Spitzenplatz an.  Aber kann man wirklich generell sagen, dass das gelbe Edelmetall eine bessere Anlageform ist als Aktien? Weiterlesen

Deutsche Cannabis & Cannabis Science: Warum dieser Rausch schnell verfliegt

Cannabis wird es in Deutschland auch weiter nur unter schweren Auflagen geben (Foto: West Midlands Police, CC-Lizenz)

Seitdem der medizinische Einsatz von Cannabis-Produkten in Deutschland eine Teil-Liberalisierung erfahren hat, ist Hanf auch an der Börse wieder ein Thema. Es ist wie so oft: Kaum ergeben sich neue Gesetzeslagen, schießen die Kurse kleiner Unternehmen in die Höhe. Beispiele für diese Unternehmen sind Cannabis Science und auch Deutsche Cannabis. Vor allem letzteres Unternehmen hat an der Börse eine wahre Achterbahnfahrt hinter sich. Allein 2017 kletterte die Aktie von rund 50 Cent auf über drei Euro, fiel dann wieder fast in den Pennystock-Bereich und notiert aktuell bei 1,65 Euro. Für Trader ist eine solche Volatilität ein gefundenes Fressen. Doch die Gier lockt immer auch unbedarfte Privatanleger an. Verluste sind dann oft vorprogrammiert. Weiterlesen

Bei Privatkrediten besser auf etablierte Strukturen setzen

Privatleute oder Kleinunternehmer lassen bei Krediten die Bank immer öfter außen vor (Foto: pixabay.com / CC0-Lizenz)

Privatleute oder Kleinunternehmer lassen bei Krediten die Bank immer öfter außen vor – Investoren profitieren. (Foto: pixabay.com / CC0-Lizenz)

Auf der Bank bringt das Geld kaum noch Rendite. Viele Privatanleger suchen händeringend nach Anlage-Alternativen. Zugleich gibt es immer mehr Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Situation nicht in der Lage sind, selbst Kredite von Banken in Anspruch zu nehmen. Dazu gehören Existenzgründer, die ihre Hausbank nicht von ihrem Vorhaben überzeugen konnten oder schlichtweg Privatpersonen, die bereits Schulden haben und aus diesem Grund bei der Bank schlechtere Kreditkonditionen in Kauf nehmen müssen. Seit einigen Jahren bringen Portale wie auxmoney oder bondora private Kreditgeber und Kreditnehmer zusammen. Auf entsprechenden Plattformen stellen Kreditnehmer ihre Projekte vor und sammeln von privaten Kreditgebern Kapital ein. In der Regel ist es für Anleger möglich, Kapital über mehrere Kredite zu streuen und so das Risiko eines Zahlungsausfalls zu minimieren. Da sich die jeweiligen Plattformen zudem um Bonitätsprüfung und Inkasso kümmern, entsteht für Investoren ein minimaler Aufwand. Weiterlesen