Archiv der Kategorie: Verstehen

Altersvorsorge – so geht’s richtig!


Bei der Altersvorsorge flexibel bleiben - gerade in Zeiten niedriger Zinsen

Bei der Altersvorsorge flexibel bleiben – gerade in Zeiten niedriger Zinsen

Dass uns allen im Alter eine Versorgungslücke droht, gehört zum Standard-Repertoire von Versicherungsmaklern und Bankberatern. Doch schaut man sich die Verteilung der Bevölkerung in der Zukunft einmal an, wird offensichtlich, dass die öffentliche Rentenkasse nicht mehr die einzige Säule sein kann, auf die wir im Alter bauen sollten. Dennoch bietet es sich an, sich bei der Altersvorsorge nicht auf nur einen Anbieter zu verlassen. Private Rentenversicherungen sind inzwischen wegen der niedrigen Zinsen unattraktiv geworden. Fondsgebundene Versicherungen versprechen zwar höhere Renditen, doch sind diese Sparformen häufig intransparent und beim Abschluss dennoch mit hohen Kosten verbunden. Weiterlesen


November 29, 2015

Ist Gold als Investment überflüssig?

Seit Jahren ist bei Gold die Luft raus (Chart: Guidants.de)

Seit Jahren ist bei Gold die Luft raus (Chart: Guidants.de)

An Gold scheiden sich die Geister: Für die einen ist das Edelmetall Krisen-Währung und Inflationsschutz, für die anderen ist es nicht mehr als ein Rohstoff, der mal gefragt ist und mal nicht. Vor allem die letztere Gruppe sieht sich nach dem jüngsten Kursrutsch bei Gold bestätigt. Trotz Griechenland, obwohl die Europäische Union in der tiefsten Krise seit Jahren steckt, kommt Gold nicht vom Fleck. Angesichts dieser Entwicklung lohnt es sich, die wirklichen Einflussfaktoren auf den Goldpreis einmal näher zu beleuchten. Jens Kummer von MARS Asset Management hat dies in einem Gastbeitrag bei Citywire kürzlich getan. Das Ergebnis: Weder Inflation noch Kriege sind aus statistischer Sicht ein Argument für steigende Notierungen bei Gold. Zwar gibt es in Phasen hoher Inflation oftmals auch einen starken Anstieg des Goldpreises, doch gab es diesen Anstieg auch während deflationärer Phasen. Auch sorgt nicht jeder Krieg für einen Kurssprung bei Gold. Was sollten Anleger aus diesen Erkenntnissen folgern? Weiterlesen

Juli 29, 2015

Warum sich Trading oft nicht lohnt

Geldvernichter CFD-Handel? Wir räumen mit den Mythen aufMit Trading lässt sich viel Geld verdienen. In erster Linie profitieren Anbieter von Büchern, Workshops und Broker. Gerade in der jetzigen Niedrig-Zins-Phase locken zahlreiche Anbieter wieder mit den Möglichkeiten, die der Markt findigen Tradern bietet. Die Volatilität ist in den vergangenen Jahren sowohl bei Aktien als auch bei Rohstoffen oder Währungen gestiegen. Je stärker die Märkte schwanken, desto mehr Chancen bieten sich kurzfristig orientierten Anlegern – zumindest in der Theorie. Weiterlesen

Juli 14, 2015

Sind Sachwert-Investments ohne Leidenschaft überhaupt möglich?

Gold- und Silbermünzen gelten als flexible Krisenabsicherung (Foto: morguefile)Sachwerte gelten für viele Anleger seit einigen Jahren als sinnvolle Alternative. Doch haben Sachwerte einige Tücken: Wer sich mit Kunst, Oldtimern, Wein oder Whiskey zu Anlage-Zwecken auseinander setzen will, benötigt eine große Fachkenntnis. Anleger sollten bedenken, dass anders als bei Wertpapieren oder Fondsanteilen jedes Sachinvestment einzigartig ist. Der Wert einer Flasche Rivesaltes Domaine de Rombeau aus dem Jahre 1955 geht gegen null, wenn der Wein korkt. Selbst ein Oldtimer-Cabrio, dessen Lack glänzt und dessen Motor schnurrt, ist kein Anlageobjekt mehr, nachdem ein Gutachter festgestellt hat, dass das Fahrzeug ursprünglich ein Coupé war, das unsachgemäß umgebaut wurde. Wer auf Sachwert-Investments setzen will, sollte also neben dem Wunsch der Vermögens-Diversifikation auch eine gewisse Leidenschaft mitbringen. Nur so lohnt sich der Aufwand, der mit Sachwert-Investments verbunden ist. Weiterlesen

Juni 23, 2015

Wieso Aktien nicht alternativlos sind

Anleger sollten nicht nur auf Aktien setzen

Anleger sollten nicht nur auf Aktien setzen

Kapital rentabel anlegen ist heute schwerer denn je. Trotzdem glauben viele Anleger, dieser Situation mit einfachen Lösungen beikommen zu können. Während es auf der Bank und auch bei Anleihen immer weniger gute Chancen gibt, notieren Aktien noch immer auf Rekordkurs. Viele Anleger folgern daraus, dass Aktien die einzige Anlageklasse sind, in die man investieren sollte. Dabei verkennen die Investoren allerdings, dass Aktien von Natur aus eine spekulative Anlageklasse sind. An den Aktienbörsen wird die Zukunft gehandelt. Doch wie es mit den Unternehmen in Zukunft weiter geht, ist heute kaum absehbar. Die Bewertungen sind oftmals bereits ambitioniert – gerade bei vermeintlich sicheren Standardwerten oder auch Dividendentiteln. Ein Rückschlag kann jeden Augenblick Kursverluste von zehn Prozent und mehr mit sich bringen. Weiterlesen

April 20, 2015

Wieso Gold nicht ins Depot gehört

Kann Gold bald wieder glänzen? (Foto: Rike / pixelio.de)In den Anlagekonzepten vieler Vermögensberater und Vertriebsgesellschaften spielt Gold noch immer eine große Rolle. Oftmals bauen die Berater auf Gold-Anteile von bis zu zwanzig Prozent. Als Argumente müssen noch immer die Politik der Notenbanken und die drohende Inflation herhalten. Historische Beispiele zeigen zwar, dass Gold keineswegs immer im Gleichschritt mit der Inflation steigt, doch hält sich dieser Irrglaube noch immer. Zwar hat Gold in der Vergangenheit während Krisen immer wieder die Rolle einer Reservewährung eingenommen, doch sollte dies kein Argument für den Vertrieb von Fondsprodukten sein. Im echten Krisenfall sind Gold-Fonds ein Finanzprodukt wie jedes andere auch. Von den mit vielen Fonds verbundenen Gebühren ganz zu schweigen. Weiterlesen

November 1, 2014

Warum das KGV wenig aussagt

Erst wenn Werte auf ein sicheres Geschäft treffen lohnt ein Investment.

Erst wenn Werte auf ein sicheres Geschäft treffen lohnt ein Investment.

Es gibt eine Aktienkennzahl, die kennt fast jeder. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) steht für die Bewertung einer Aktie. Berechnet wird die Kennzahl, indem man den Kurs einer Aktie durch den Gewinn je Anteilsschein teilt. Damit steht das KGV auch für die Anzahl der Jahre, die es dauert, bis eine Investition in Aktien allein durch die Gewinne gedeckt ist. Diese Betrachtungsweise ist allerdings abstrakt, da kaum ein Unternehmen den vollen Gewinn auch ausschüttet. Viel üblicher ist es, das KGV als reine Bewertungskennzahl zu sehen. Je höher das KGV, desto teurer eine Aktie. Eigentlich ein prima Hilfsmittel, um günstige Aktien zu finden, mag manch ein unbedarfter Anleger jetzt denken. Tatsächlich drückt ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis zwar aus, dass eine Aktie niedrig bewertet ist, nicht aber, dass sie deswegen auch steigt. Dies ist nämlich oft nicht der Fall – vor allem dann, wenn es offensichtliche Gründe dafür gibt, wieso eine Aktie ein niedriges KGV aufweist. Weiterlesen

Oktober 27, 2014