Carrytrades: Japanischer Yen sendet Zeichen für Erholung am Aktienmarkt


Im Gegensatz zu den in meiner Analyse von vergangener Woche geschilderten Erwartungen ist der japanische Yen (JPY) nachhaltig über seinen Widerstand ausgebrochen und hat hierdurch einen mittelfristigen Trend der Yen-Schwäche zum US-Dollar signalisiert.

Meine Elliott-Zählung wurde zu einem sogenannten Double-Zigzag korrigiert. Ursache hierfür sind sicherlich auch die Zinserhöhungspläne der FED. Für die amerikanischen Aktienmärkte ist dies ein erstes positives Zeichen, dass keine weiteren Rückgänge aufgrund aufgelöster Carry-Trades erfolgen sollten, sondern die Hedge-Fonds wieder damit beginnen könnten, neue Positionen aufzubauen und hierdurch den Märkten neue Liquitität zu geben.

Betrachtet man sich den Chart des EUR/JPY, sieht man, dass wir uns schon mitten in einer Aufwärtsrally befinden und eine Bewegung bis 175,50 EUR/JPY als erstes Ziel zu erwarten ist. Fundamental wird diese Erwartung ebenfalls bestätigt, da Zinserhöhungen im Euro erwartet und auch angekündigt werden. Dies sollte Carry-Tradern ein festes Fundament für mittelfristige Investments im Euro-Raum geben.

Aus meiner Sicht sollte die Entwicklung der Aktienmärkte in den Euro-Ländern in den nächsten Monaten die amerikanischen Märkte positiv übertreffen, so dass Investments bei günstigen Preisen in Erwägung gezogen werden können. Von besonderem Interesse sind aus meiner Sicher weiterhin „rohstoffnahe“ Werte aus dem Agrarsektor, insbesondere Chemiewerte.


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