Dax hält sich über 7000 Punkten:
Ist die Erholung nur vorübergehend?
Mit einem geringen Kurszuwachs von 0,13 Prozent auf 7052 Punkte konnte sich der Dax zum Wochenbeginn über der Marke von 7000 Punkten behaupten. Bestimmt wurde der heutige Handelstag durch die überraschend positive Entwicklung des US-Einkaufsmanagerindex und dem neuerlichen Schub des Ölpreises auf Rekord-Niveau: Nach Unruhen in Nigeria und Spannungen zwischen dem Iran und den USA übertraf der Preis für ein Barrel Öl erstmals die Marke von 120 US-Dollar.
Trotz dieser Entwicklung behauptet der Dax-Index die 7000-Punkte-Marke und hat seit Mitte April mehr als 500 Punkte zugelegt. Grund genug für die Financial Times Deutschland (FTD), gemeinsam mit Analysten von Morgan Stanley zu ergründen, ob die Erholung wohl nachhaltig sein wird: “Die kleine Rally zwischendurch“
Bärenmarkt-Rallye, dax, Erholung, Morgan Stanley
Aktien-Info
| MORGAN STANLEY DL-,01 | |
| WKN: | 885836 |
| ISIN: | US6174464486 |
| Herkunft: | USA |
| Branche: | Finanzbereich |
| Aktienanzahl: | 1.087,47 Mio. |
| Marktkapitalisierung: | 54.710,41 Mio. € |
| Artikel-Übersicht: | MORGAN STANLEY DL-,01 |
| Ariva-Aktienübersicht: | MORGAN STANLEY DL-,01 |
Die Aktien-Informationen und Marktdaten stammen von Ariva.










Nein, die Erholung ist nicht nur kurzfristig. Einfacher Grund: Inflation treibt die Börse an. Wer dagegensteuern könnte, sind die Notenbanken; die aber sind vollauf damit beschäftigt, die doch noch recht banken-begrenzte Krise in den Griff zu bekommen. Für mich sind damit die Weichen weiter Richtung 9000 gestellt.
Anderes Beispiel, wie der Hase läuft: Man deckt sich mit Calls ein und bringt ein Übernahmeangebote für Yahoo; man zieht sein Yahoo-Angebot zurück, hat sich vorher mit Puts eingedeckt und freut sich nun doppelt; es wird imho noch ein Angebot folgen in wenigen Monaten, denn Microsoft wird google nicht tatenlos ziehen lassen. Vorher deckt man sich natürlich wieder ein…
Kommentar von M. Bittrich — 6. Mai 2008 @ 16:23
Ins Bild passt auch die Tatsache, dass der Yahoo-CEO jetzt scheinbar doch wieder mit Microsoft verhandeln will, weil er der Kritik der Aktionäre nachgibt - selbstverständlich erst nach dem gestrigen Einbruch
Kommentar von Nico Popp — 6. Mai 2008 @ 16:28
Ackermann spricht “Wenn keine weiteren Schocks auftreten, könne man das Schlimmste jetzt gemeinsam bewältigen”
Das ist das ganze Geheimnis: Wenn die 20 weltweiten Top-Banken - und nur die sind ungeachtet aller Trader und Hedges die Market-Maker - kurzfristig keine Konkurrenz bilden sondern sich absprechen, dann ist die Finanzkrise schneller überwunden als manchem Basher lieb sein mag.
Kommentar von M. Bittrich — 6. Mai 2008 @ 22:13
Ich bin nicht der Meinung das die Bankenkrise noch gerettet werden kann und denke eher, das es sich um einen kurzfristigen Trend im Dax handelt und er wieder fallen wird. Letztendlich weiß es niemand von uns. Für mich dies auf jeden Fall noch ziemlich turbulent.
Kommentar von Phil — 7. Mai 2008 @ 18:34