Top-Pick von Blackrocks Evy Hambro: European Goldfields will 2013 größter Goldproduzent Europas werden


Erreicht European Goldfields bald Rekordproduktion? (Symbolfoto: Thompson Creek Metals)Evy Hambro, Verwalter der beiden Blackrock-Fonds World Gold und World Mining, gab kürzlich Einblick in sein Portfolio. Das Besondere daran ist, dass Hambro keineswegs altbekannte Produzenten wie Barrick oder Newmont Mining nennt. Für eine ausgewogene Investment-Strategie seien zunehmend auch wachstumsstarke Goldtitel von Bedeutung, glaubt Hambro. „Gerade aus dem Grund, dass neue Gold-Entdeckungen derzeit selten sind, ist es wichtig, dass kleinere Unternehmen aus dem Sektor bekannter werden“, so der Anlage-Experte. Eine dieser kleineren Gesellschaften ist European Gold Fields an der Blackrock mit mehr als zehn Prozent beteiligt ist.

Das Unternehmen will bis 2013 zum größten Goldproduzenten Europas aufsteigen. Insgesamt schlummern 10 Millionen Unzen Gold auf den Liegenschaften von European Gold Fields in Griechenland, Rumänien und der Türkei. Die Stratoni-Mine in Griechenland fördert bereits Gold und soll noch mindestens bis 2015 in Betrieb bleiben.

15 Millionen Dollar für weitere Exploration vorgesehen

Derzeit hat das Unternehmen noch rund 100 Millionen US-Dollar in der Kasse. Für das Certej-Projekt in Rumänien steht darüber hinaus bereits eine Finanzierung über 135 Millionen US-Dollar. „Zu attraktiven Bedingungen“, wie das Unternehmen unterstreicht. So sollen die Geldgeber keine Absicherung der künftigen Produktion über Gold-Futures gefördert haben – eine Maßnahme, die häufig von Banken gefordert wird und einerseits zwar Planungssicherheit gibt, aber andererseits auch weitere Gewinne durch steigende Goldpreise verhindert. Ab 2013 ist für das Certej-Projekt die Produktion geplant.

Weitere Projekte sind die griechischen Liegenschaften Olympias und Skouries. Hier soll 2014 und 2013 das erste Gold ans Tageslicht befördert werden. Bis die Produktion startet, will European Goldfields allein in 2010 und 2011 15 Millionen US-Dollar in die weitere Exploration stecken. Ziel ist es neben der Erkundung weiterer Goldvorkommen auch, Basismetalle zu entdecken. Auch hier sieht das Unternehmen für seine Liegenschaften Explorationspotential.

Erfolg hängt auch von griechischen Genehmigungen ab

Größter Einzelaktionär der Gesellschaft ist mit 19,4 Prozent der griechische Industriekonzern Ellaktor. Mit einer langjährigen Erfahrung im Bau von Großprojekten hat sich das Unternehmen, das als einer der größten Arbeitgeber Griechenlands gilt, bereits früh zu European Goldfields bekannt. Das Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von rund einer halben Milliarde Euro verfügt über rund 500 Fachkräfte, die den Partner European Goldfields in Fragen der Konzeption und in Umweltangelegenheiten beraten.

Die Analysten der Royal Bank of Canada haben ihr Kursziel für die Aktie von European Goldfields Ende August auf 12 CAD angehoben und gehen davon aus, dass das Unternehmen bis zur nötigen Finanzierung der Projekte Certej, Skouries und Olympias ausreichend Kapital hat. Auch müssten vor der dann anstehenden Kapitalmaßnahme von 500 Millionen CAD erst einmal die nötigen Genehmigungen eingeholt werden. Sollten sich diese Genehmigungen im Jahr 2011 verzögern, könnte schon vorher eine Kapitalerhöhung nötig werden, meinen die Analysten. Da sich die Aktie seit Juni nahezu verdoppelt hat, bietet es sich an, als potentieller Investor auf Kursrückschläge zu warten.


Aktien-Info

ELLAKTOR SA
WKN: 906021
ISIN: GRS191213008
Herkunft: Griechenland
Branche: Bau/Infrastruktur
Nachrichten:  ELLAKTOR SA
EUROPEAN GOLDFIELDS
WKN: 940886
ISIN: CA2987741006

Die Aktien-Informationen und Marktdaten stammen von finanznachrichten.de.
Oktober 14, 2010

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