“Hurra, wir sind im Fernsehen”:
Frick und Förtsch machen Anleger-TV
Die Börse boomt! Angesichts fallender Kurse in den letzten Monaten wird sich so mancher über diesen Ausruf wundern. Doch unabhängig von TecDAX, DAX und Co. erfreut sich das Thema Kapitalanlage großer Beliebtheit. Nicht umsonst startet der TV-Sender N-24 mit “Make Money - Die Markus Frick Show” ab dem zehnten August ein Börsenformat, das sich in erster Linie an Privatanleger richtet. (Aktien-Blog berichtete) Erinnerungen an die Zeiten des Neuen Marktes werden wach. Schon damals hatten zahlreiche Experten Kleinanleger mit ambitionierten Kurszielen und “todsicheren Tipps” versorgt. Einer dieser Experten ist Bernd Förtsch. Mittlerweile ist Förtsch Inhaber der Anlegerzeitschrift “Der Aktionär” und mehrerer anderer Börsenpublikationen. Doch scheint Förtsch den vermeintlichen Karrieresprung des Kollegen Frick nicht auf sich sitzen lassen zu wollen: Ab August startet er mit dem “Deutschen Anleger Fernsehen” (DAF) einen eigenen Internet-TV-Kanal. Inhalt des Programms sollen konkrete Tipps und speziell für Privatanleger aufbereitete Informationen sein. Auch Förtsch soll regelmäßig in den Sendungen auftreten. In Anlegerforen wird die zukünftige TV-Präsenz der “Gurus” Frick und Förtsch mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Doch befinden sich die Kritiker in prominenter Gesellschaft. Schauspielerin Shirley MacLaine brachte die unabänderliche Situation einmal treffend auf den Punkt: “Das Fernsehen sorgt dafür, daß man in seinem Wohnzimmer von Leuten unterhalten wird, die man nie einladen würde.”
