Frick-Skandal schlägt weiter Wellen:
Wer profitiert vom medialen Niedergang des Börsen-Bäckers?
Die Bemühungen enttäuschter Anleger, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit im Fall der “Frickschen Russenaktien” zu gewinnen, hatten Erfolg. Zahlreiche Artikel im Internet vermeldeten in den vergangenen Tagen, dass mindestens einer Staatsanwaltschaft eine Klage gegen Markus Frick vorliege und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden sei. Auch der Sender N24, bei dem Frick bisher eine wöchentliche Börsensendung moderiert hatte, hat mittlerweile reagiert. Am vergangenen Wochenende wurde die ursprünglich angekündigte letzte Sendung vor der Sommerpause nicht mehr ausgestrahlt.
Nachdem selbst das Magazin “Der Spiegel” in der heutigen Ausgabe über den Skandal berichtet, scheint die mediale Aufmerksamkeit kurz vor ihrem Höhepunkt zu stehen. Der Artikel im “Spiegel” bringt die Gedanken der enttäuschten Frick-Anhänger treffend auf den Punkt: “Alles Betrug? Alles wertlose Börsenhüllen? Ziehen bei allen drei Firmen zwei Hintermänner die Fäden? Wurden die Profite gar schon in Panama in Sicherheit gebracht? Oder ist all der Ärger nur üble Nachrede der Konkurrenz?” Die Antworten sollen die Ermittlungsbehörden ans Licht bringen. Lediglich das Fernsehen wurde bisher nicht auf die vermeintlichen “Luftnummern vom Börsenbäcker” aufmerksam. Doch was nicht ist, kann ja noch werden - Gerüchte besagen, dass mindestens eine TV-Redaktion mit dem Thema befasst sein soll. Der “Frick-Skandal” könnte also noch deutlich höhere Wellen schlagen.
Währenddessen macht in Internetforen die Meldung die Runde, wonach der Teilnehmer, der die Lawine mit seinen Recherchen um Stargold Mines, Star Energy und Russoil vor Tagen losgetreten hatte, einen eigenen Börsenbrief plant. Laut Beiträgen in Online-Foren soll der neue Börsenbrief “richtig Action” bieten und die vollmundigen Versprechungen Fricks noch übertreffen. Während Frick in den vergangenen Tagen deutlich an Reputation eingebüßt hat, macht es den Anschein, als profitiere nun der “Königsmörder” vom tiefen Fall des einstigen Gurus - der Eine geht, der Andere kommt.










Der Eine geht, der Andere kommt. SAG(TE) ICH DOCH. Siehe erster Kommentar.
Kommentar von Alex Kalthoff — 18. Juni 2007 @ 10:39
Alles hat zwei Seiten.
Wie lange dauert eine Ausbildung zum Bankkaufmann o.ä.? Drei JAHRE. Aber jeder Hansel meint, er könne nach 2 Wochen dicke Börsengewinne einfahren und Gefühl für den Markt habe und notwendige Instrumente beherrschen? Lächerlich. Wer keine Bilanzkennzahlen lesen oder Ahnung von geologischen Maßeinheiten hat, der soll sich nicht wundern, wenn seine/Fricks/XY´s Rohstoffaktien auch mal abstürzen. In den drei Jahren Lehrzeit hätte man sonst garantiert gelesen: “Jeder ist selbst der beste Guru.” Aber Frick & Co hinterher hecheln und sich dann noch beschweren, wenn es an seiner Mutterbrust mal nicht klappt? “Selber schuld” kann ich da nur sagen, wir spielen hier nicht mit Murmeln!
Kommentar von M.Bittrich — 18. Juni 2007 @ 18:36