14. Juni 2007

Teilerfolg für Privatanleger:
Süddeutsche berichtet über die “Frickschen Russen”

In den vergangenen Tagen liefen zahlreiche enttäuschte Anleger die mit Aktien wie Russoil, Stargold Mines oder Star Energy Geld verloren hatten, Sturm gegen ihren ehemaligen “Guru” Markus Frick. Dieser hatte die nach Meinung zahlreicher Anleger überbewerteten Papiere seinen Abonnenten empfohlen. Die Absicht der Geschädigten war es, die Medien auf den Fall aufmerksam zu machen. Nun konnte die “Protestbewegung” einen ersten Teilerfolg erzielen: Unter dem Titel “Gefährliches Zocken mit Rohstoffen” berichtet die Süddeutsche Zeitung über den Fall.

von Nico Popp am 14. Juni 2007 um 20:00 Uhr, Börsenbriefe, Rohstoffe, Surftipps

13 Kommentare »

  1. Ich - als Laie - verstehe eins nicht: Warum ist die Aufregung über diesen Frick ausgerechnet jetzt so gross? Dass dieser Mann Leute abzockt, steht doch in sämtlichen Foren. Gebt doch mal den Suchbegriff FRICK ins comdirect Forum ein. Gibt es denn hier noch einen Aufrechtgehenden der meint, über Frick gäbe es Gutes zu berichten ??

    Dass Frick die gleiche Taktik durchzieht wie übrigens die meisten der selbsternannten Börsengurus wie swisstrading, PRO-FILER, Geld-Report, etc., um nur die schlimmsten zu nennen, sollte doch allen Ausgeschlafenen klar sein.

    So funktioniert die Börse halt eben. Der eine redet Scheisse, der andere glaubt’s. Das ist übrigens auch die Basis, GUTE POLITIK zu machen.

    In diesem Sinne. Weisse Bescheid, woll?

    Kommentar von A.Kalthoff — 14. Juni 2007 @ 21:39

  2. Hallo A.Kalthoff!

    Swisstrading und der PROFI-LER gefallen mir auch nicht, den Geldreport hingegen erachte ich für vergleichsweise seriös.
    MARKUS FRICK aber ist eine Klasse für sich.

    Kommentar von Radsportler — 14. Juni 2007 @ 23:34

  3. Mir sind die ganzen kostenlosen Blättchen suspekt, die ich ohne Anmeldung auf einmal “abonniert” habe. “Diese E-Mail erhalten Sie durch einen unserer Kooperationspartner” steht da meist drunter.

    Trading-Insider, der “Klassiker” BullVestor, HS-Report Nerwsletter, traders:bierfing aka DIR und so weiter und so fort…

    Kommentar von Nico Popp — 14. Juni 2007 @ 23:57

  4. Hi Leute, ich halte alle für unseriös, die einen sehr kleinen, illiquiden Wert einer breiten Masse empfehlen. Das kann nie gut gehen. Selbst wenn es echt eine Perle ist, dann gibt es nicht genug Aktien für alle…und der Wert steigt übertrieben an, so dass am Ende immer einige Anleger den kürzeren ziehen. Analysten, die eine breite Masse mit Tipps versorgen, sollten daher immer nur big caps empfehlen…auch da lässt sich gutes Geld verdienen.
    Bei small caps sollte dagegen jeder auf sein eigenes research vertrauen oder zumindest sicherstellen, dass die Analyse nur für eine überschaubare Gruppe gemacht wird…und nicht noch für 1.000 andere.

    Gruss,
    Juergen

    Kommentar von Juergen — 15. Juni 2007 @ 08:59

  5. Zur Klarstellung meines vorangehenden Postings: Mit “Geldreport” meine ich natürlich den Geldanlage-Report von Armin Brack und nicht den Goldreport.

    Kommentar von Radsportler — 15. Juni 2007 @ 11:05

  6. Bracks TrendTrader ist eine Klasse für sich, man konnte die letzen Jahre ALLE Trades zum angegebenen Preis nachvollziehen, die Performance ist echt und die Trendstrategie auch meiner Erfahrung nach die erfolgreichste. Seinen Geldreport kenne ich aber nicht.

    Kommentar von M.Bittrich — 15. Juni 2007 @ 12:59

  7. Die Sache kommt so wirklich ins Rollen. Jetzt gibt es bereits zahlreiche Medienberichte:

    http://news.google.de/news?hl=de&ned=de&q=markus frick&btnG=News-Suche

    Zudem ist Russoil vom Handel ausgesetzt und der geplante Auftritt von Frick bei N24 kam nicht zu Stande. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Proteststurm zeigen wohl bereits Wirkung.

    Kommentar von Nico Popp — 15. Juni 2007 @ 13:28

  8. Staatsanwalt hin, Staatsanwalt her: FRICK hat die Rente durch. Das ist doch wohl klar. Gewinner sind immer die am Abgezocktesten (siehe auch EM.TV.

    Was sagte Papa immer? Junge, investiere in Dinge, die Du beeinflussen kannst. Wie Recht er doch hatte !!

    Kommentar von Alex Kalthoff — 15. Juni 2007 @ 14:04

  9. Sicherlich sollte man M. Frick auch zur Verantwortung ziehen und die ganze Sache aufklären. Ich befürchte aber das hier nicht passieren wird.

    Allerdings muß auch klar gesagt werden, daß dies eine Chance für die Anleger war, etwas wichtiges über die Börse zu lernen. Vielleicht werden viele, die jetzt Verluste geamcht haben, endlich mal nachdenken, bevor sie irgendwelche Aktien kaufen. Verluste gehören nun mal dazu und sollten von jedem Börsianer auch gründlich analysiert werden.

    Außerdem sieht es hier ja wohl so aus, daß dieses Depot von M. Frick nur aus ein oder 2 solcher myteriöser Aktien bestand. So etwas kann man natürlich nicht als Depot bezeichnen. Wer ernsthaft längerfristig an der Börse Geld verdienen möchte braucht eine Strategie und ein gutes Risikomanagement, was eine entsprechende Diversifikation im Depot voraussetzt.

    Kommentar von Investor — 15. Juni 2007 @ 16:19

  10. FRICK MUSS IN’S FERNSEHEN!!! Ich finde, man kann es nicht genug wiederholen: Wenn einer breiteren Öffentlichkeit die Geschichte der “Russenaktien” bekannt wird, dann werden zukünftige Opfer gewarnt sein.
    Frick bliebe ja zu seiner Rehabilitation immer noch die Möglichkeit, sich auf seriöse, realistische und nachvollziehbare Empfehlungen zu beschränken - nachdem er mal ein bisschen Klartext zum Geschehenen gesprochen hat.

    Immerhin, ein Bericht in einer wichtigen Zeitung ist doch schon mal was, das hätte vor wenigen Tagen noch keiner für möglich gehalten, also dranbleiben!!!

    Kommentar von UW — 15. Juni 2007 @ 21:42

  11. Der weiß genauso wenig wie andere, wie eine Porsche oder adidas laufen wird, aber die kleinen Aktien, bei denen kann er klug reden oder sie sonstwie beeinflussen. Seine Software (gibt es die noch?) war ebenso völlig untauglich, es bleibt ihm also nur die Lemmingbeeinflussung bei marktengen Titeln. Oder ein Rückzug wie die andere Sinsheimer/Kulmbacher Fraktion.

    Kommentar von M.Bittrich — 16. Juni 2007 @ 01:19

  12. FRICK MUSS IN’S FERNSEHEN!
    Angeblich gibt’s heute kein Make Money - das wäre ja dann schon der angesprochene Rückzug. Möcht ihn sowieso lieber in einem öffentlich-rechtlichen Programm sehen…und dann am Besten gar nicht mehr.
    Stelle frei: Der nächste kommt bestimmt…

    Kommentar von UW — 16. Juni 2007 @ 01:35

  13. Ich glaube, dass was die “Frick-Sotry” von bisher dagewesenem abhebt, ist die “Weiße Weste” , welche ihm N24 angezogen hat. Der Sender hat ihm sein, bisher “relativ” seriöses image verliehen. N24 hat hat Werbung von StarEnergy und Co ausgestrahlt, was selbst mich hat zweifeln lassen, ob ich sie wirklich einfach pauschal als nicht “Zockerwerte” abstempeln sollte. Ich kann bis heute nicht glauben, dass N24 so blind seinen Ruf dafür her gegeben hat, ohne auch nur annähernd nachzuhacken.
    Da muss doch soviel Geld im Spiel sein, dass sich das Risiko für N24 “rechnet”. Kein privatanleger, wird in Zukunft auch nur einer Sendung von N24 bezüglich Börse, Geld oder Investments glauben schenken, zumindest für die nächste Zeit. N24 bewirbt wissentlich die MarkusFrick Website, so wie er es in seiner (?) Sendung tut: “Gehen sie jetzt auf .. blabla” Das Ding kostet 900€ im Jahr.

    Ganz klar MF hat sich mit seinen AGBs für dsnötigste abgesichert. Dennoch muss er sich rechtfertigen, sehr wahrscheinlich auch vor Gericht, bezüglich Vorwürfen wie: Kurstreiberei / -manipulation.

    Frick wird für immer oder einige Zeit von der Bildfläche verschwinden, gegen die Vorwürfe und die rechtlichen Folgen wird er sich ganz gut wehren können, zumal er ja die Millionen stapelt und sich ein, zwei Schweizer Bankkonten hat.

    Viel interessanter ist für mich, welchen Schaden N24 nimmt. Ich bin kein Jurist, aber meinem Verständnis nach, hat N24 seine Zuschauer “arglistig Getäuscht”. Klar der Schuh funktioniert auch erst dann, wenn dem MF etwas nachgewiesen werden konnte.

    Dennoch, mich wundert, dass alle schreien “lieber N24-Sender, beende die Zusammenarbeit mit bösem Markus Frick”.

    N24 hat eine gehörige Portion dazu begetragen, dass der “Bäckermeister” sein Spiel spielen kann.
    Unabhängig von den empfohlenen Aktien und deren Wertsteigerung/verlust ist die ganze Struktur der Sendung und der Aufbau einfach nur reißerrisch und unbegründet, keine Spur von Seriosität. Eine 900€ Emailhotline … Hallo?

    Für mich ist der größte Buhmann hier “N24″, ganz klar, erst dadurch hat MF das abziehen können, was jetzt rausgekommen ist, vorher wäre es auch viel zu riskant gewesen, weil er einfach nicht genug Lemminge hatte. Dank N24 hatte er jetzt genug.

    ‘n chönes Wochenende.

    Kommentar von Alex B. — 16. Juni 2007 @ 12:25

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