Unendliche Geschichte: George Forrest bleibt bei Übernahmeangebot für Forsys Metals


Nächster Anlauf: Forsys-Aktionäre müssen sich weiter geduldenSeit heute Nachmittag ist die Aktie von Forsys Metals vom Handel ausgesetzt. Aktionäre des Uran-Explorers mussten in den vergangenen Wochen stürmische Handelstage aushalten. Zwei Mal kam es bereits zu Verzögerungen der Übernahme durch George Forrest International (GFI). Folglich kamen rund um Forsys und GFI Spekulationen auf. „Hat GFI die nötigen Mittel um alle Forsys-Aktionäre mit 7 kanadischen Dollar (CAD) je Aktie abzufinden oder ist alles gar nur ein großer Betrug?“, fragten sich die Aktionäre. Nach der heutigen Meldung dürfte die Nervosität der Anleger schwinden: GFI gab soeben über Bloomberg bekannt, dass man mit Forsys ein Abkommen geschlossen habe. Bis 31.7. sollen Aktionäre mit 7 CAD je Anteilsschein abgefunden werden.

Über Art und Rechtsverbindlichkeit des Abkommens ist nichts bekannt. Obwohl die Befürchtungen, GFI wolle den Übernahmepreis je Forsys-Aktie drücken, mit der heutigen Meldung entkräftet worden sind, bleiben Zweifel. Zu viel Anlegervertrauen wurde innerhalb der vergangenen Wochen zerstört. Erst im Sommer werden die leidgeprüften Forsys-Aktionäre wissen, ob ihre Spekulation aufgegangen ist.


April 2, 2009

5 Gedanken zu „Unendliche Geschichte: George Forrest bleibt bei Übernahmeangebot für Forsys Metals

  1. Lothar

    Forsys Management läßt sich weiter hinhalten.

    Ich beziehe mich auf die Nachricht bei MarketWire vom 02.04, 19.38.

    Danach wird die Übernahme komplett auf den 31.07. verschoben. Erst danach wird die Reverse Break Fee von 20 Mio fällig. Warum nicht schon am 31.03. ? Für diese Summe ist als „Sicherheit“ nur die „Persönliche Garantie“ von Forrest gegeben. Was ist eine solche Garantie bei einer schillernden Persönlichkeit wie Forrest wert ? Antwort : Fast nichts. Warum wird eine solche Garantie nicht von seinem Unternehmen GFI gegeben? Antwort : Niemand weiß es.

    Man kann es aber vermuten: Forrest wird auch den Termin vom 31.07. verstreichen lassen, und nichts passiert. Damit wird der Kurs von Forsys abermals in den Keller geschickt.

    Das Management von Forsys hat Schwäche bei der Verhandlung gezeigt. Dies wird Forrest in der Zukunft brutal und gnadenlos für sich ausnutzen. Schließlich werden alle Beteiligten froh sei, wenn sie zwischen 1,00 und 2,00 CAD noch bar abgefunden werden. Forrest hat die Uranmine dann zu einem Schnäppchenpreis in die Hand bekommen.

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  2. Jürgen

    Hallo, Ihr Gutgläubigen !

    Hurrah ! Das Geld liegt auf der Straße. Nach dem Kauf von Forsys bei jetzt 4,57 Kanadische Dollar erhält man nach dem 31.07 immerhin 7.00 Kanadische Dollar ausgezahlt. Das ist eine Vierteljahresrendite von 53 % und eine Jahresrendite von 212 % . Der Börsenbrief „Rohstoffraketen“ würde schreiben, eine sichere Rendite. Ich würde sagen, man soll nicht zweimal denselben Fehler machen.

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  3. Nico Popp Beitragsautor

    Allerdings kann man an der Rechtsverbindlichkeit von Forrests Abmachung mit den Koreanern auch zweifeln. Ich denke, dass hier auch einer der Gründe für die Verzögerungen liegt: Forrest möchte den Deal mit den Koreanern endgültig vertraglich besiegeln, da dies wohl die Voraussetzung für die „optimale Finanzierung“ ist, die Forrest laut der letzten Meldung noch finden will. Kurz: Mit einem wasserdichten Vertrag werden die Kreditkonditionen günstiger. Ich vermute, dass Forrest darauf wartet.

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  4. Börsenbrief

    Ich stimme dem voll zu, dass man diese Finanzierungsquelle ausnutzen möchte und ein perfekter, endgültiger Vertrag auch Forsys zugute kommen sollte. Denn ich glaube nicht, dass Forsys im Fall des Falles die 560 Mio. CAD auch nicht so bezahlen könnte.

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