Auf Schnäppchenjagd: Institutionelle Investoren greifen nach Petrobras-Vorzügen


Hedge Fonds setzen auf Petrobras: Die Vorzugsaktien des brasilianischen Ölförderers gelten als unterbewertetDurch unsere regelmäßigen Gespräche mit Hedge-Fond-Managern sind wir auf eine lukrative Chance bei Vorzugsaktien von Petrobras aufmerksam geworden, die aktuell von einigen Hedge Fonds gehandelt wird, was natürlich für die Öffentlichkeit meist unentdeckt bleibt. Wir vom „Rohstoff-Trader“ wollen Ihnen diese Chance heute allerdings exklusiv vorstellen. Petrobras ist ein großer Rohölkonzern aus Brasilien und konnte im Jahr 2007 Schlagzeilen machen, als vor der Küste Brasiliens das Tupi-Ölfeld entdeckt wurde, welches schätzungsweise fünf bis acht Milliarden Barrel an Rohöl enthält. Im darauf folgenden Jahr 2008 konnte der Konzern des Carioca-Ölfeld entdecken, welches laut aktuellen Prognosen etwa 33 Milliarden Barrel Öl enthalten dürfte und damit weltweit das drittgrößte Ölfeld ist.

Durch diese Funde konnte Petrobras ein sogenanntes „Replacement-Ratio“ von 1,74 erreichen. Dieses Verhältnis wird von Ölanalysten regelmäßig beachtet, da es darüber Aufschluss gibt, wie viel Barrel Öl pro gefördertem Barrel ersetzt werden. Ein Wert von 1,74 gibt demnach an, dass für jedes Barrel das gefördert wurde etwa 1,74 neue Barrel an Öl gefunden werden. Dies ist verglichen mit anderen Konzernen phänomenal! Im letzten Jahr konnten die Brasilianer bei einem Gewinn in Höhe von rund 18 Milliarden US-Dollar (USD) einen Umsatz in Höhe von knapp 118 Milliarden US-Dollar erreichen.

Das Umsatzwachstum liegt über die letzten fünf Jahre bei 27,45 Prozent jährlich sowie über die letzten neun Jahre bei 23,14 Prozent. Ein Blick auf den Gewinn zeigt, dass dieser mit 24,43 sowie 27,57 Prozent über die letzten fünf, respektive letzten neun Jahre gewachsen ist. Nun aber wieder zurück zu unserem eingangs erwähnten Hedge-Fond-Trade. Bei Petrobras gibt es zwei Arten von Aktien. Die Stämme und Vorzüge. Die Vorzugsaktien, welche im Fall von Petrobras nahezu vollkommen identisch mit den Stammaktien sind, notieren aktuell 25 Prozent niedriger. Wir und die anderen Hedge Fonds halten dies für überzogen und kaufen deswegen gezielt Vorzugsaktien, um unsere Rendite zu optimieren. Wir raten dazu, die Aktie in New York zu ordern, da hier das Volumen deutlich höher ist.


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