Wer steht noch auf der Liste der Geschädigten? Madoff-Betrug schadet nicht nur Großbanken


Auch Steven Spielbergs Hilfsorganisation 'Shoa' soll von Bernard Madoff betrogen worden seinBereits am vergangenen Freitag berichtete Aktien-Blog über den Fondsmanager und ehemaligen Chef der US-Börse Nasdaq, Bernard Madoff, und dessen gigantischen Anlagebetrug. Rund 50 Milliarden US-Dollar (USD) soll Madoff veruntreut haben. Mittlerweile ist sein Fonds zahlungsunfähig, das Geld der Anleger vermutlich dahin. Bereits nach den ersten Medienberichten wurde darüber spekuliert, welche Gesellschaften Opfer des größten Anlagebetrugs aller Zeiten geworden sein könnten.

Eine nun von der Nachrichtenagentur Bloomberg veröffentlichte Liste zeigt das Ausmaß von Madoffs Machenschaften: Neben dem Hedge-Fonds Fairfield Sentry mit einem Schaden von rund 5,3 Milliarden Euro verloren allein die großen europäischen Banken Banco Santander und BNP Paribas rund 2,6 Milliarden Euro. Auch Steven Spielbergs Wohltätigkeitsorganisation „Shoa“ soll laut Medienberichten betroffen sein. Noch haben sich nicht alle Opfer Madoffs öffentlich zu ihren Verlusten geäußert – die Liste der Geschädigten dürfte also noch länger werden.


Dezember 15, 2008

2 Gedanken zu „Wer steht noch auf der Liste der Geschädigten? Madoff-Betrug schadet nicht nur Großbanken

  1. Pingback: Madoff Betrug: WienerBank Medici hat Madoff Fonds verkauft

  2. chrissi

    Bei der ganzen Debatte über die Finanzkrise wird viel zuviel über Rettungspakete, Eindämmung der gröbsten Risiken und bessere Bankenaufsicht für die Zukunft geredet, statt erst mal die Wurzel des Übels zu ergründen und die wirklichen Betrüger ans Licht zu zerren!
    Dies war meiner Meinung nach der Grundstein für die Überwindung der großen Depession der USA in den 1930ern. Es gibt da ein interessantes Video über die Pecora-Kommission auf
    http://de.youtube.com/watch?v=xm7cp6H_viE
    ,die man sich heute zum Vorbild nehmen sollte!

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