„Jetzt belastet sogar der niedrige Ölpreis“: Dax in skeptischer Erwartung der US-Arbeitsmarktdaten


Der deutsche Aktienindex notiert gegen Mittag mit 6186 Punkten 1,47 Prozent im Minus. Nachdem das Börsenbarometer bereits den gestrigen Tag aufgrund schwacher Konjunkturprognosen mit einem Kursrutsch von drei Prozent beendet hatte, setzte sich der Ausverkauf auch an den asiatischen Märkten fort. Chartanalysten sehen den gestrigen Abverkauf insbesondere wegen der hohen Umsätze kritisch. Vielfach wird bereits ein Kursrutsch unter die Marke von 6000 Punkten prognostiziert.

Unter anderem sorgte ein weiterhin schwacher Ölpreis dafür, dass Konjunktursorgen in den Fokus der Anleger rückten. Waren die fallenden Kurse bei Energierohstoffen vor wenigen Wochen noch ein Grund zum Feiern, sorgen sie heute gemeinsam mit durchwachsenen Wachstumsprognosen der Europäischen Zentralbank (EZB) für deutliche Verluste. Der Börsenbrief Charttec erwartet bei Rohöl sogar eine Korrektur in den Bereich von 100 US-Dollar.

Weiteren Aufschluss über den Zustand der Konjunktur erwarten Investoren von den US-Arbeitsmarktdaten des Monats August. Diese Zahlen werden um 14.30 MESZ veröffentlicht und sollten auch diesseits des Atlantiks die Kurse bewegen.


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