Positiver Ausblick trotz des Galore-Creek-Debakels: Welches Potential hat das Joint-Venture zwischen Novagold und Barrick?


RohstoffraketenDie Experten des Börsenbriefs Rohstoffraketen erwarten noch im ersten Quartal dieses Jahres, dass der Goldpreis die Marke von 1000 US-Dollar (USD) ins Visier nimmt. Damit deuten sich nach Einschätzung der Redaktion „goldene Zeiten“ für Anleger an, die im Besitz von physischen Goldbeständen oder aussichtsreichen Gold-Aktien sind. Ein Unternehmen, welches Rohstoffraketen zu den vielversprechendsten Gesellschaften des Sektors zählt, ist Novagold. Die Aktie hatte Ende 2007 unter der Ankündigung des Unternehmens gelitten, das Galore-Creek-Projekt aus Gründen mangelnder Rentabilität vorerst nicht weiter entwickeln zu wollen.

Die Hoffnungen liegen nun allerdings auf Donlin Creek, einem Projekt, das Novagold gemeinsam mit dem „Gold-Giganten“ Barrick Gold als 50:50 Joint-Venture entwickelt und das mit einer geplanten Jahresproduktion von 1,4 Millionen Unzen Gold eine der größten Goldminen weltweit werden soll. Insgesamt werden auf dem Gebiet von Donlin Creek 16,6 Millionen Unzen Gold der Kategorien Measured & Indicated, sowie 17,1 Millionen Unzen der Kategorie Inferred vermutet.

Joint-Venture-Partner Barrick hatte bereits im Jahr 2006 versucht, Novagold zu übernehmen. Damals bot der Gold-Produzent 16 USD pro Novagold-Anteil. Heute notiert die Aktie um 11 USD – bei deutlich höherem Goldpreis. Die Redaktion des Börsenbriefs Rohstoffraketen hält es für sehr wahrscheinlich, dass die „Barricks dieser Welt“ an Novagold interessiert sind. Da die Aktien der Goldproduzenten eine positive Wertentwicklung hinter sich haben, eigneten sich diese optimal als „Übernahmewährung“. Der Börsenbrief sieht im nächsten Rücksetzer bei Novagold daher eine klare Kaufchance für wertorientierte Investoren im Explorationsbereich.


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