„Da scheint sich etwas zusammenzubrauen“: Börsenbrief rechnet fest mit Übernahme von Premier Gold Mines


RohstoffraketenDie Redaktion des Börsenbriefs Rohstoffraketen hält die Aktie des Gold-Explorers Premier Gold Mines für „wesentlich lukrativer und mit einem höheren Hebel ausgestattet“, als es die Gesellschaft Wolfden Resources, aus der Premier im vergangenen Jahr ausgegliedert wurde, jemals war. Vor allem die unmittelbare Nähe eines Premier-Projekts zur profitabelsten Goldmine der Welt, der Red-Lake-Mine von Goldcorp, mache Premier zu einem Übernahmeziel: Nur zwei Kilometer westlich von Goldcorps Vorzeigemine betreibt der Goldproduzent ein Joint-Venture mit Premier Gold Mines.



Wiederum westlich von der Premier-Gold-Mines-Lagerstätte befindet sich das Gebiet der Gesellschaft Gold Eagle Mines. Hier wurden in der Vergangenheit für den gesamten Red-Lake-Trend typische Bohrergebnisse erzielt. Auch Premier Gold Mines kann laut Rohstoffraketen vergleichbare Bohrergebnisse vorweisen. Damit ist für den Börsenbrief bewiesen, dass sich der Red-Lake-Trend über alle drei Projekte erstreckt.

Vor wenigen Wochen habe Goldcorp angekündigt, seine Joint Ventures „bereinigen“ zu wollen. Für den Börsenbrief ist klar: In diesem Fall ist mit „Bereinigen“ „Übernehmen“ gemeint. Durch positive Bohrergebnisse auf dem Gebiet des Premier / Goldcorp Joint-Ventures, die den letzten Goldgehalten der Red-Lake-Mine ähnlich waren, besteht für Rohstoffraketen kein Zweifel mehr an einer Ausweitung der Mine gen Westen.

Aufgrund dieser Übernahmephantasie, hoher Einzelumsätze bis zu 400.000 Stück sowie Insiderkäufen von Premier-CEO Ewan Downie rät der Börsenbrief dazu, die aktuellen Kurse bei Premier Gold Mines zum Positionsaufbau zu nutzen. Kurse von 4,30 CAD seien nach Ansicht von Rohstoffraketen nicht teuer – insbesondere dann, wenn man die Bewertung von 850 Millionen CAD bei Gold Eagle berücksichtigt, deren Liegenschaft sich im Red-Lake-Trend sogar noch weiter westlich befindet. Aktuell notiert die Aktie von Premier Gold Mines knapp über zwei kanadischen Dollar.


3 Gedanken zu „„Da scheint sich etwas zusammenzubrauen“: Börsenbrief rechnet fest mit Übernahme von Premier Gold Mines

  1. mike

    klar wer solch ein märchen glaubt!! die macher habe so manch ein müll empfohlen und liegen alle mit 50-90% im verlust wie globex, sabina, mustand, powertech, cuervo, …alles schrott ebenso premiere gold….!
    short dann hat man was davon mit solchen luft buden!!

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  2. Nico Popp Beitragsautor

    Die Diskussion gibt es doch immer wieder: Der gesamte Explorationssektor wurde durch die Kreditkrise stark getroffen, weil zur Entwicklung der Rohstoffprojekte immer wieder Kapital notwendig ist. Dieses Kapital ist in den letzten Monaten rar geworden. Fundamental gute Projekte werden sich durchsetzen, weil lukrative Investments auch in Krisen getätigt werden.

    Dass Aktien von Rohstoff-Explorern sehr volatil sind und nichts für Investoren mit einer mittelfristig ausgerichteten Anlageplanung, ist bekannt und wurde auch häufig thematisiert. Ich halte es bei Explorern für sinnvoll, über die Dauer von einem Jahr durch mehrere Käufe Positionen aufzubauen und so einen Durchschnittskurs zu erhalten. Gerade Krisen wie aktuell eignen sich in meinen Augen gut für eine erste Position bei riskanten Papieren. Wer in der Euphorie alles auf eine Karte setzt, ist bei riskanten Anlagen schnell im Minus.

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  3. Pingback: Aktien-Blog » Premier-Gold-Mines-Aktie vor Widerstands-Zone: Bohrergebnisse machen Hoffnung auf mehr

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