1. Oktober 2008

Optimismus trotz Kursverlusten:
Schmack Biogas gewinnt stetig neue Kunden

Die Aktie von Schmack Biogas zeigte sich zuletzt relativ stabil gegen den schwachen Markt, es war kaum mehr Abgabedruck vorhanden. Das hat sich mit dem Bruch der 10-Euro-Marke leider geändert, wobei sich fundamental nichts verschlechtert hat, sondern sogar verbessert: Schmack Biogas hat nun nicht nur E.ON als Kunden, sondern auch RWE. Nach einem wirklich verkorksten 2008 wird 2009 für Schmack aufgrund voraussichtlicher Aufträge beider Konzerne wieder starkes Wachstum bringen. Die Börse bewertet die Zukunft, aber die News vom 29.09.2008 ging leider im Gesamtmarktcrash unter.

Auch bemerkenswert: Der neue Vorstandsvorsitzende Werner Rüberg hat nun schon zwei Mal Aktien auf eigene Rechnung am Markt gekauft und damit sein Vertrauen in das Unternehmen zum Ausdruck gebracht. Die Amerikaner sagen dazu: “Put your money where your mouth is”. Ein sehr gutes Zeichen, zumal wenige Tage zuvor bereits Aufsichtsrat Horst Kuschetzki 10.000 Schmack-Aktien erworben hatte.
Zur Zeit ist noch Druck auf der Aktie - kein Wunder bei diesem Gesamtmarkt - aber aufgrund der positiven zukünftigen Auftragssituation müsste sich das Blatt nun nachhaltig wenden.

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung der Investment 24 AG aus dem Börsenbrief “Investment24” vom 29. September 2008 übernommen.

von Bernd M. Otto am 1. Oktober 2008 um 16:16 Uhr Analysen, Börsenbriefe, Nachwachsende Rohstoffe, Ökoinvest
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2 Kommentare »

  1. [...] Schmack Biogas gewinnt stetig neue Kunden Lesen und Handeln? Das muss man selbst entscheiden, wer in BioGas investieren will, für den ist es [...]

    Pingback von CashBlog-News vom 03.10.2008 « Biogas, Blogeinnahmen, Bloggen, Erfolg, Geld « CashBlog — 3. Oktober 2008 @ 20:16

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    Biogas hat Zukunft
    veröffentlicht am 13.05.2009 um 02:03 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing)

    1 Kommentar

    Biogas leistet wesentlichen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgas- und Feinstaubemissionen
    Bis zu 20% des österreichischen Erdgasverbrauches könnten langfristig durch Biogas gedeckt werden
    Einspeisung von Biogas in Gas- und Stromnetz (”Ökostrom”) möglich
    Biogas in der Verwendung als Kraftstoff für erdgasbetriebene Fahrzeuge verbrennt nahezu rückstandsfrei und verursacht deutlich weniger CO2-Emissionen als andere Brennstoffe. Darüber hinaus reduziert Biogas auch die klassisches Schadstoffemissionen und verursacht praktisch keinen Feinstaub. Ein Anteil von 5% Biogas am
    Kraftstoffmarkt, so rechnen Experten, würde die CO2-Emissionen um 1 Mio. t/Jahr reduzieren.

    Dieses Beispiel ist mit ein Grund, wieso der Energiepark Bruck an der Leitha gemeinsam mit elf Projektpartnern in eine Pilotanlage für Biogasreinigung investiert, um Biogas fit für die Straße zu machen. Dafür ist vor allem eines notwendig: Biogas muss auf Erdgasqualität gereinigt werden. Dies geschieht derzeit mittels innovativer, in
    Österreich entwickelter Membrantechnologie im Ausmaß von 800.000 m3/Jahr. Damit entspricht die Menge des in Bruck an der Leitha aufbereiteten Biogases fast der Hälfte des derzeitigen Verbrauchs aller Erdgas-Fahrzeuge in Österreich.

    Erste Ergebnisse zeigen, dass die Produktion und Veredelung von Biogas auf Erdgasqualität technisch machbar, energieeffizient und somit auch wirtschaftlich ist, bestätigt DI Michael Hannesschläger, Geschäftsführer des Energieparks Bruck an der Leitha. Als Erfolgsrezept bezeichnet Hannesschläger auch die Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette durch die Projektpartner. Von der Rohstoffgewinnung über die Produktion und Aufbereitung von Biogas bis hin zur Verwendung als Kraftstoff wird alles projektintern abgewickelt. Ziel ist es der Aufbereitungstechnik zum wirtschaftlichen Durchbruch zu verhelfen und den Kraftstoff Erdgas durch die Beimischung von lokal gewonnenem Biogas noch umweltfreundlicher zu machen.

    Wichtigstes Kriterium bei der Gewinnung von Biogas ist die Verwendung nachwachsender Rohstoffe, welche in keinem Konkurrenzverhältnis zur Lebensmittelproduktion stehen. Die Anlage in Bruck an der Leitha setzt daher größtenteils auf organische Abfälle,
    landwirtschaftliche Nebenprodukte und Zwischenfrüchte.

    Als zentrale Herausforderung sieht Hannesschläger die Wettbewerbsfähigkeit von Biogas zu stärken, denn “derzeit liegen die Kosten von gereinigtem Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen über jenen der Erdgas-Importpreise”. Schätzungen zufolge, könnten aber bis
    zu 20% des österreichischen Gasverbrauches langfristig durch Biogas gedeckt werden. Auch wäre die Verwendung von Biogas für die Gewinnung von Ökostrom denkbar.

    Die Gesamtprojektkosten für das Pilotprojekt “Virtuelles Biogas” in Bruck an der Leitha belaufen sich auf rund 4 Millionen Euro. Projektpartner sind Universität für Bodenkultur, Universität Wien, Technische Universität Wien, Energiepark Bruck an der Leitha, Biogas
    Bruck an der Leitha, Axiom, EVN, OMV Gas & Power, OMV Future Energy Fund, Wien Energie, AVL LIST, Grazer Energieagentur und LuPower.

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    Ein Kommentar
    DAN PAZARA, 26.05.2009 um 13:50
    Adhoc Pressemitteilung

    OMV Tochter Petrom investiert 20 Millionen in ARCHEA Biogasanlagen

    Der Ölmulti aus Rumänien investiert in Biogas und erstellt bis 2011 mehrere Biogasanlagen in Rumänien. “Wir sind eine strategische Partnerschaft zur Erreichung gemeinsamer Ziele eingegangen”, sagte Mariana Gheorghe Cief Executive Officer Petrom. “Wir wollen mit ARCHEA Biogas NV im Ersten 10 Anlagen bis 2011 errichten und betreiben. Wir wollen die Marktführung in Rumänien auf dem Sektor der erneuerbaren Energie ausbauen und setzen auf den Komplettanbieter ARCHEA Biogas NV. Eine Beteiligung an ARCHEA Biogas NV ist geplant um unsere langfristige Kooperation zu unterstreichen. Starke Partner sichern den Erfolg und garantieren Synergieeffekte auf diesem Segment” so Mariana Gherghe

    Dan Pazara
    Director of Corporate Communications
    Calea Dorobantilro 239
    District 1
    010567 Bucharest
    Romania

    Kommentar von Dan Pazara — 26. Mai 2009 @ 13:52

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RWE AG
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