Größter Skandal seit Parmalat: Drängten Banken italienische Kommunen in riskante Geschäfte?


Wie die britische Zeitung „Daily Telegraph“ berichtet, droht Italien der größte Finanzskandal seit dem Fall Parmalat. Insgesamt sollen Kommunen Rücklagen zur Tilgung von Anleihen in Höhe von bis zu 30 Milliarden Euro verspekuliert haben. Eine tragende Rolle bei diesen Geschäften sollen Banken spielen, welche die Kommunen zu den riskanten Geschäften gedrängt haben sollen.

Wie der „Daily Telegraph“ schreibt, waren neben JP Morgan Chase, UBS, Barclays, Merrill Lynch, der japanische Nomura Bank sowie einiger italienischer Banken unter anderem die Deutsche Bank sowie die Hypo-Real-Estate-Tochter Depfa an den Geschäften beteiligt. Die betroffene norditalienische Stadt Mailand behält sich rechtliche Schritte gegen die beteiligten Kreditinstitute vor. Sprecher der genannten deutschen Gesellschaften wollten die Vorwürfe bislang nicht kommentieren.


Ein Gedanke zu „Größter Skandal seit Parmalat: Drängten Banken italienische Kommunen in riskante Geschäfte?

  1. Marc

    Mittlerweile glaubt man ja über die Banken fast alles. Ich kann mir das schon vorstellen, aber das größere Problem der Banken ist ja, dass das Vertrauen der Bürger sich komplett verabschiedet hat.

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