6. Oktober 2009

Liquiditätshausse treibt Gold, Öl und Aktien:
Wieso irrationale Märkte kein schlechtes Zeichen sein müssen

Goldene Zukunft trotz Konjunktur-Angst? Die Liquiditätshausse setzt sich vorerst fort. (Bild: Deutsche Bank AG)Goldene Zukunft trotz Konjunktur-Angst? Die Liquiditätshausse setzt sich vorerst fort. (Bild: Deutsche Bank AG)
Goldene Zukunft trotz Konjunktur-Angst? Die Liquiditätshausse setzt sich vorerst fort. (Bild: Deutsche Bank AG)

Nach wie vor deuten alle Anzeichen auf eine Fortsetzung der Liquiditätsrally hin: Der Goldpreis übertraf heute kurzzeitig das Allzeithoch vom März 2008 und notierte in der Spitze über 1040 US-Dollar (USD). Einer der Hauptgründe für die Goldrally ist der Wertverlust des US-Dollars - gegenüber dem Euro gab der Greenback um 0,3 Prozent nach. Auch Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte am Nachmittag über die 70-Dollar-Marke. Doch nicht nur Rohstoffe können am heutigen Dienstag zulegen: Dax, TecDax und SDax steigen um rund 2 Prozent, der MDax legt gar um mehr als 3 Prozent zu. Damit widersetzen sich die Rohstoff- und Aktienmärkte auch weiterhin den zunehmend unsicheren Konjunkturprognosen - ein weiteres Indiz für die Liquiditätsrally. (weiterlesen…)

von Nico Popp am 6. Oktober 2009 um 16:55 Uhr Finanzen, Gold, Kommentare, Rohstoffe
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5. Oktober 2009

“Diese Aktie steigt bestimmt weiter”:
Wie psychologische Prinzipien hinter Verkaufsstrategien unsere Entscheidungen beeinflussen

'Und einen geräucherten Aal packe ich noch obendrauf': Marktschreier haben Verkaufstrategien verinnerlicht (Foto: Karl-Heinz Liebisch, pixelio.de)‘Und einen geräucherten Aal packe ich noch obendrauf’: Marktschreier haben Verkaufstrategien verinnerlicht (Foto: Karl-Heinz Liebisch, pixelio.de)
‘Und einen geräucherten Aal packe ich noch obendrauf’: Marktschreier haben Verkaufstrategien verinnerlicht (Foto: Karl-Heinz Liebisch, pixelio.de)

Die Verknüpfung von Psychologie und wirtschaftlichem Verhalten ist schon lange kein Forschungszweig mehr, der lediglich im Elfenbeinturm stattfindet, sondern wird tagtäglich von großen Konzernen wie kleinen Einzelhändlern praktiziert. Im Folgenden sollen daher einige verschiedene Verkaufsstrategien näher vorgestellt und erörtert werden. Grundsätzlich gilt: Menschen sind leichter zu beeinflussen, wenn sie Sympathie für jemanden haben. Doch was bedeutet das eigentlich? Woraus besteht Sympathie? Die Wortbedeutung kann aus „mit“ und „empfinden“ zusammen gesetzt werden. Sympathie könnte somit als ein gleichartiges emotionales Erleben erklärt werden. Und genau darauf kommt es an, möchte man Sympathien erwecken. Zu zeigen, dass die gleichen Gefühle, die selben Einstellungen und das gleiche Erleben wie es jemand anderes hat, auch einen selbst bewegen. (weiterlesen…)

von Marcus Schweizer am 5. Oktober 2009 um 10:50 Uhr Psychologie, Wissen
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17. März 2009

Spiegelbild des Fortschritts:
Die Geschichte der Börse

Fassade der Börse in Frankfurt: Die Geschichte der Börse ist rund 900 Jahre altFassade der Börse in Frankfurt: Die Geschichte der Börse ist rund 900 Jahre alt
Fassade der Börse in Frankfurt: Die Geschichte der Börse ist rund 900 Jahre alt

Unter einer Börse verstehen Anleger heute einen weltweit vernetzten Umschlagplatz für Aktien, Terminkontrakte, Strom oder gar Verschmutzungsrechte. Über das Internet haben Käufer und Verkäufer aus aller Welt die Möglichkeit, ihr Geschäft zu einem fairen Marktpreis abzuschließen. Diese Transparenz macht die Börse als Handelsplatz für sämtliche fungiblen Güter interessant. Fungibilität bedeutet Ersetzbarkeit - die gehandelten Güter einer Anlagegattung sind also faktisch gleich. Bereits im Mittelalter entstanden in Europa die ersten Börsen. In der toskanischen Stadt Lucca trafen sich schon im Jahr 1111 Händler und Makler, um Waren auszutauschen und Handel zu betreiben. Die Geschichte der Börse ist also rund 900 Jahre alt. (weiterlesen…)

von Nico Popp am 17. März 2009 um 12:50 Uhr Wissen
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25. August 2008

Im Aufwärtstrend:
Valeant Pharmaceuticals trotzt der Finanzkrise

Seit November 2007 befindet sich Valeant Pharaceuticals in einem stabilen Aufwärtstrend, der sich seit Mitte April dieses Jahres weiter verschäft hat. In den letzten Tagen wurde nun auch das Jahreshoch von 2007 überschritten. Charttechnisch steht die Aktie stabil da und auch die Finanzkrise hat den Wert kaum belastet. Aktuell könnte man nun versuchen, die Aktie zu einem Preis bei etwa 19,70 US-Dollar oder günstiger zu erwerben, den Stop Kurs sollte man in diesem Fall bei 18,50 USD setzen.

von Christian Müller am 25. August 2008 um 11:25 Uhr Analysen, Biotechnologie, Nebenwerte, Technische Analyse, Trading
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1. August 2008

Putin verschreckt Investoren:
Einstiegschancen bei linientreuen Rohstoff-Gesellschaften?

RohstoffraketenDie Redaktion des Börsenbriefs Rohstoffraketen sieht den jüngsten Kurseinbruch bei russischen Rohstoff-Produzenten als Chance. Ähnlich wie bereits bei Ex-Yukos-Chef Michail Chodorkowski, wird Igor Sjusin, dem Hauptaktionär des größten Kohleförderers Mechel vorgeworfen, an eine Tochtergesellschaft in der Schweiz Kohle zu einem Viertel der Weltmarktpreise verkauft zu haben. Anschließend soll der Energieträger zu regulären Preisen weiterverkauft worden sein. (weiterlesen…)



7. Juni 2008

Schwierige Marktsituation:
Indizes bauen Verluste weiter aus

Am vergangenen Donnerstag sah es für den deutschen Aktienindex zunächst positiv aus - der Index überschritt im Tagesverlauf kurzzeitig die 7000-Punkte-Marke. Kurz zuvor warteten die Marktteilnehmer noch geduldig auf den Zinsentscheid der EZB, welcher wie prognostiziert ausfiel - der Leitzins bleibt bei vier Prozent. (weiterlesen…)



28. Februar 2008

Rezension:
“Das Lemmingprinzip” von Gary Belsky/ Thomas Gilovich

Das Lemmingprinzip
Bei Amazon
für 29,90 Euro Versandkostenfrei. Zum Bestellen Bild anklicken!“Das Lemmingprinzip. Oder: Wieso auch clevere Leute im Umgang mit Geld schwere Fehler machen, und wie man diese korrigiert”

Ich liebe es, menschliches Verhalten zu beobachten - besonders im Umgang mit Geld. So entdeckte ich das Buch „Das Lemmingprinzip“. Ein ungewöhnlich ausgedehnter Start - rund 16 Seiten Einleitung - ließ meine Spannung steigen. Und ich wurde nicht enttäuscht. In sieben Kapiteln analysiert der Autor, wie Menschen finanzielle Entscheidungen treffen: Sie gehen dabei nicht unbedingt rational vor. Es lauern emotionale Fallen. Mithilfe des Behavioural-Economics-Ansatzes werden problematische Situationen aus dem Alltag beleuchtet und Vorschläge zur Vermeidung von Fehlern angeboten. (weiterlesen…)

von Petra Kutins am 28. Februar 2008 um 16:42 Uhr Anekdoten, Psychologie, Rezensionen, Wissen
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8. Februar 2008

Explorer vermeldet Rückkauf von fünf Prozent der eigenen Aktien:
Gelingt Petroworth der Befreiungsschlag?

Die in den vergangenen Monaten abgestrafte Aktie des kanadischen Öl- und Gasexplorers Petroworth erlebt am heutigen Freitag eine Renaissance: Nachdem das Unternehmen gestern vermeldet hat, ab dem 13. Februar dieses Jahres rund zwei Millionen eigene Aktien am Markt zurückkaufen zu wollen, hat sich die Petroworth-Aktie teilweise um mehr als zwanzig Prozent verteuert. Ziel des Rückkaufprogramms soll es sein, den Aktienkurs nachhaltig zu stabilisieren und weitere Verwässerungen des Kurses bei kommenden Kapitalerhöhungen zu minimieren. Die Entscheidung soll im Einklang mit institutionellen Anlegern wie Eric Sprott getroffen worden sein.





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