Schlagwort-Archive: Apple

Warum das KGV wenig aussagt


Erst wenn Werte auf ein sicheres Geschäft treffen lohnt ein Investment.

Erst wenn Werte auf ein sicheres Geschäft treffen lohnt ein Investment.

Es gibt eine Aktienkennzahl, die kennt fast jeder. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) steht für die Bewertung einer Aktie. Berechnet wird die Kennzahl, indem man den Kurs einer Aktie durch den Gewinn je Anteilsschein teilt. Damit steht das KGV auch für die Anzahl der Jahre, die es dauert, bis eine Investition in Aktien allein durch die Gewinne gedeckt ist. Diese Betrachtungsweise ist allerdings abstrakt, da kaum ein Unternehmen den vollen Gewinn auch ausschüttet. Viel üblicher ist es, das KGV als reine Bewertungskennzahl zu sehen. Je höher das KGV, desto teurer eine Aktie. Eigentlich ein prima Hilfsmittel, um günstige Aktien zu finden, mag manch ein unbedarfter Anleger jetzt denken. Tatsächlich drückt ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis zwar aus, dass eine Aktie niedrig bewertet ist, nicht aber, dass sie deswegen auch steigt. Dies ist nämlich oft nicht der Fall – vor allem dann, wenn es offensichtliche Gründe dafür gibt, wieso eine Aktie ein niedriges KGV aufweist. Weiterlesen


Oktober 27, 2014

Investment-Check: Hoffnung für Dialog Semiconductor

Arbeitet mit den großen Smartphone-Herstellern zusammen: Dialog Semiconductor (Logo: Dialog Semiconductor Plc)Hohe Gewinne, eine erfreuliche Analystenstimme und dann dennoch der große Fall: Die Woche von Dialog Semiconductor an der Börse war bislang turbulent. Grund genug, den Smartphone-Profiteur genauer unter die Lupe zu nehmen. Weiterlesen

März 21, 2013

Apple: Die Legende schläft

Kult-Gadgets von Apple spülen dem Unternehmen eine Menge Geld in die Kasse (Foto: Courtesy of Apple)Seit Monaten taumelt die Aktie von Apple abwärts. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis, welches als Kennzahl für die Bewertung von Unternehmen verwendet wird, liegt inzwischen unter 10. Das ist für ein Technologie-Unternehmen sehr günstig. Gleichzeitig mehren sich Gerüchte, wonach Apple seine Dividende verdoppeln könnte. Derzeit bietet der Technologie-Riese aus Cupertino je Aktie nur 2,04 US-Dollar. Dies entspricht einer Dividendenrendite von rund einem Prozent. Wie realistisch ist eine höhere Dividende bei Apple und könnten höhere Ausschüttungen dazu führen, dass die Aktie wieder in die Spur kommt? Weiterlesen

März 19, 2013

Wann shorten? Apple-Aktie hat noch Schwung

Kult-Gadgets von Apple spülen dem Unternehmen eine Menge Geld in die Kasse (Foto: Courtesy of Apple)Der Markt wurde zum Abschluss der vergangenen Woche von besser ausgefallenen Wirtschaftsdaten aus den USA beflügelt. An der Nasdaq zog die Apple-Aktie, den Index mit nach oben. „Das teuerste Unternehmen der Welt“ schloss auf einem neuen Höchststand bei über 648 US-Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt damit bei gigantischen 490 Milliarden US-Dollar. Der Anstieg sieht sehr steil aus. So ein Verlauf lockt in der Regel Leerverkäufer an. Das Momentum aber, das viele Trader und auch Fonds spielen, spricht für weiter steigende Kurse. Diese könnten durchaus noch in den Bereich um 700 oder 750 US-Dollar führen. Man darf nicht vergessen, dass Apple eine „Cash-Maschine“ ist und auch jede Menge Geld in der „Kriegskasse“ hat. Weiterlesen

August 20, 2012

Tablet- und Smartphone-Gewinner: Zagg mit innovativem Apple-Zubehör

Kult-Gadgets von Apple lassen auch den Markt für Zubehör wachen - Zagg profitiert (Foto: Courtesy of Apple)Nach dem gigantischen Erfolg im Smartphone-Sektor (iPhone) schickt sich Apple an, nun auch bei Tablet-PCs zum „Dosenöffner“ für den Markt zu werden. Bei der größten US-Elektronikmesse Consumer Electronics Show in Las Vegas, die am Sonntag zu Ende gegangen ist, waren Tablets der große Renner. Apple marschiert dabei mit dem iPad vorne weg. Einer der Nutznießer des Trends ist die US-Firma ZAGG, die Zubehör für das Gerät herstellt. Weiterlesen

Januar 11, 2011

Scheitert der Trendsetter an hohen Erwartungen? Apple auf der Shortliste

Kann das IPad den Ebook-Markt erorbern? (Foto: Courtesy of Apple)Ganz kurz noch eine Nachricht vorweg, die ein wenig in dem allgemeinen Marktgetümmel untergegangen zu sein scheint: Das Verbot ungedeckte Leerverkäufe zu tätigen, das die Aktien von elf Finanzunternehmen betroffen hat, wurde von der Bafin mit gestriger Wirkung wieder aufgehoben. Diese Meldung hat zwar nichts mit unserer Trading-Idee zu tun, Sie sollten diese Neuigkeit aber dennoch zur Kenntnis nehmen. Im Gegensatz zu Neuigkeiten der Bafin, werden Meldungen aus dem Hause Apple von sämtlichen Medien beachtet. Trotz des Hypes um das neue IPad würde ich die Aktie von Apple auf die Shortwatch nehmen.

Ganz kurz vorweg: Ich stehe dem Unternehmen nicht kritisch gegenüber, ganz im Gegenteil, ich finde die Apple-Produkte vom Design her sehr schön und auch innovativ. Sicherlich mag es technisch ausgereiftere Produkte für weniger Geld geben, aber das steht ja zum Glück nicht zur Debatte… Zuletzt stellte Apple sein IPad mit großem Presseaufruhr und viel Getöse vor. Anscheinend versucht Steve Paul Jobs, seines Zeichens Mitgründer und CEO von Apple, mit einer ausgefeilten Strategie das neue Produkt ebenfalls zum Erfolg zu führen.

Apple sieht angespannt aus – wir gehen short!

Der bisherige „Platzhirsch“ im Bereich der Ebooks, Amazon, hat scheinbar bereits auf die Vorstellung des IPad und dessen digitalen Buchladen reagiert und die Preise geändert. Bislang machte Amazon den Verlagen Preisvorgaben, hat diese nachdem Apple bei Ebooks auf Preisvorgaben verzichtet allerdings ebenfalls zurück genommen. Amazon scheint die Marktführerschaft bei Ebooks nicht kampflos abgeben zu wollen.

Passend dazu sieht die Aktie von Apple recht „angespannt“ aus. Es könnte sein, dass Apple die hohen Erwartungen der Analysten dieses Mal nicht erfüllen kann. Ich würde die Aktie daher unter der Marke von 190,10 USD mit einem Kursziel bei 171,60 USD shorten. Den anfänglichen Stopp würde ich bei 202,70 USD platzieren. Derivativ wäre diese Tradingidee nach meiner Einschätzung mit einem KO-Put-Zertifikat (BN32T0, 230,44) nachbildbar. Bitte beachten Sie, dass bei gegenteiliger Entwicklung des Underlyings ein Totalverlust entstehen kann.

Februar 2, 2010