Dax-Kursziel bleibt bei 3000 Punkten:
“Dieser Kursverlauf ist völliger Irrsinn”
Mehr als 1.000 Punkte hat der Dax in wenigen Wochen zugelegt. Der extreme Pessimismus, der am Tief herrschte, ist in diesem Zeitraum in eine gehörige Portion Optimismus umgeschlagen. Die jüngst vorgelegten Bankbilanzen werden als Trendwende gefeiert, für den Dax Kursziele jenseits der 5.000-Punkte-Marke ausgerufen. Erste Erschütterungen hat es für die Optimisten am Montag gegeben, als die harten Fakten zumindest kurzfristig die Oberhand gewannen. Und die sehen dramatisch aus. An der desolaten Konjunkturlage hat sich bislang nichts geändert. Die staatlichen Maßnahmen haben zwar erst einmal das Schlimmste verhindert, die Nebenwirkungen dürften aber verheerend ausfallen. (weiterlesen…)
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Schütteln Banken ihre Probleme einfach ab?
US-Präsident und Notenbankchef ändern Rhetorik
Nach Veröffentlichung der vergangenen Ausgabe unseres Börsenbriefs “CFD-Brief” eröffnete der Dax am Folgetag sofort mit einer Kurslücke nach unten. Anstatt wie vermutet noch einmal bis an unser Kauflimit knapp unter 4200 zu laufen, ging der Markt ohne Rücksetzer bis nahezu 4400 Punkte nach oben. Am letzten Handelstag vor den Osterferien kletterte der deutsche Leitindex wegen guter Nachrichten um Punkt 14.00 Uhr sogar schon fast an das ausgegebene Kursziel von 4520 Punkten: Wells Fargo, eine der ersten berichtenden US-Banken, schüttelte scheinbar alle problembehafteten Papiere aus der Bilanz… (weiterlesen…)
Insolvenzgefahr?
Arcandor kann ohne die Hilfe der Banken nicht bestehen
Nach steigenden Kursen innerhalb der vergangenen Wochen hat der neue Arcandor-Vorstandschef Karl-Gerhard Eick die Aktionäre durch kritische Aussagen über das eigene Unternehmen wieder auf den Boden der Tatsachen geholt: Wie die Börsenredaktion der ARD berichtet, forderte Eick in einem Interview mit der Mitarbeiterzeitschrift des Handels- und Touristikkonzerns mehr Profitabilität ein. Um dieses Ziel zu erreichen, zählt der Arcandor-Chef auf neuerliche Finanzspritzen: “Ohne die Unterstützung der Finanzwelt, der Banken, wird dieses Unternehmen nicht bestehen können.” Bereits vor Monaten rankten sich immer wieder Insolvenzgerüchte um Arcandor. Nach dem Einstieg des Bankhauses Sal. Oppenheim sowie Gerüchten über einen Notverkauf der Touristiksparte Thomas Cook macht nun das Unternehmen selbst auf seine missliche Lage aufmerksam. (weiterlesen…)
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Finanztitel vermiesen den Wochenstart:
Erreicht der Dax noch im März 3250 Punkte?
Der Start in die neue Woche könnte für die Aktienmärkte kaum schwächer sein: Bereits innerhalb der ersten dreißig Handelsminuten stürzte der Dax um 3,2 Prozent auf 3720 Punkte. Insbesondere Finanztitel belasteten den Index. Deutsche Bank, Deutsche Postbank, Commerzbank sowie Allianz verlieren zwischen vier und sechs Prozent. Grund für die Kursverluste sind Berichte über Kapitalbedarf bei ausländischen Banken. Bereits in der vergangenen Woche sorgte der Rekordverlust des US-Versicherers AIG für Unruhe, heute kommt eine Meldung über Kapitalbedarf bei der britischen HSBC hinzu. (weiterlesen…)
Wie soll man die Banken retten?
Anleger sehen wegen “Rettungs-Hickhack” schwarz
“Bad Banks” ja oder nein und falls ja nach welchem Modell? Verstaatlichung aller Banken oder gar die kontrollierte Pleite krisengeschüttelter Geldinstitute? Anleger quittieren die öffentliche Diskussion um den Königsweg aus der Finanzkrise mit fallenden Kursen: Nachdem der Dax-Index bereits um 1,5 Prozent auf 4271 Punkte gefallen war, verlor auch die Wall Street. Der Dow-Jones-Index gab um 0,8 Prozent auf 7936 Punkte nach. Auch jenseits des Atlaniks belastet der Hickhack um die Rettung der Banken die Kurse.
Magere Wochenbilanz:
Indizes im Schatten der Rettungspläne
Wie gewonnen, so zerronnen. So könnte man den Kursverlauf der großen Indizes in dieser Woche beschreiben. Nachdem die Aktienmärkte in den ersten Tagen der Woche steigen konnten, wurden die Gewinne zum Ende der Woche fast gänzlich wieder abgegeben. Der Dax-Index verliert heute zwei Prozent und notiert mit 4338 Punkten noch immer mehr als einhundert Punkte über dem Niveau zum Wochenbeginn. Anders der Dow-Jones-Index: Der heutige Verlust von 1,8 Prozent bringt den Index auf exakt 8000 Punkte. Ein Niveau, das sogar etwas tiefer liegt, als zu Wochenbeginn. Kursbestimmend sind dies- und jenseits des Atlantiks die Diskussionen über Bankenrettungen.
Freundlicher Wochenstart:
Gute Nachrichten für Banken beflügeln Dax
Positive Nachrichten der britischen Bank Barclays sowie übertroffene Erwartungen bei der Statistik zu Häuserverkäufen in den USA beflügelten heute auch den Dax-Index: Der Leitindex startet mit einem Plus von 3,5 Prozent auf 4326 Punkte zuversichtlich in die neue Woche. Weitere Themen auf dem Börsenparkett waren heute das von US-Präsident Barrack Obama geplante neue Rettungspaket für Banken sowie die Berichte über Staatshilfe für Continental und Schaeffler, welche heute zu einem Ausverkauf der Continental-Aktie führten.
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Drohen Verstaatlichungen?
Dax nimmt 4000-Punkte-Marke ins Visier
Der Deutsche Aktienindex kommt der Marke von 4000 Punkten immer näher. Aktuell notiert das Börsenbarometer bei 4117 Punkten rund 2,4 Prozent im Minus. Nachdem die US-Märkte ihre Tagesverluste gestern gegen Ende des Handels teilweise eingrenzen konnten, belasten heute erneut schlechte Nachrichten den Dax: Neben der Infineon-Tochter Qimonda, die heute Insolvenz angemeldet hat, sorgen vor allem die Landesbanken für schlechte Stimmung. Die BayernLB korrigiert den Jahresverlust 2008 von drei Milliarden Euro auf fünf Milliarden Euro nach oben und die WestLB plant, rund 100 Milliarden Euro an “Wertpapieren und nichtstrategischen Aktivitäten” in eine Abwicklungsgesellschaft auszlagern. (weiterlesen…)
banken, Landesbanken, Restrukturierungen
Kontraproduktiv?
Banken überschlagen sich mit Meldungen
Die Deutsche Post steigt im Zuge der Neuverhandlung des Postbank-Deals bei der Deutschen Bank ein, die kurz zuvor bekannt gegeben hat, 4,5 Milliarden Euro innerhalb eines einzigen Quartals verloren zu haben, Siemens erhält deutlich weniger Aufträge und die Hypo Real Estate steht nach Medienberichten vor der Verstaatlichung. Auch die Landesbanken sorgen wieder für Wirbel: Nach der Commerzbank und der HSH Nordbank will nun auch die BayernLB eine staatlich garantierte Anleihe in Anspruch nehmen. (weiterlesen…)
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Wer steht noch auf der Liste der Geschädigten?
Madoff-Betrug schadet nicht nur Großbanken
Bereits am vergangenen Freitag berichtete Aktien-Blog über den Fondsmanager und ehemaligen Chef der US-Börse Nasdaq, Bernard Madoff, und dessen gigantischen Anlagebetrug. Rund 50 Milliarden US-Dollar (USD) soll Madoff veruntreut haben. Mittlerweile ist sein Fonds zahlungsunfähig, das Geld der Anleger vermutlich dahin. Bereits nach den ersten Medienberichten wurde darüber spekuliert, welche Gesellschaften Opfer des größten Anlagebetrugs aller Zeiten geworden sein könnten. (weiterlesen…)
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