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Drohen Verstaatlichungen? Dax nimmt 4000-Punkte-Marke ins Visier


'Bad Bank West'? Die WestLB will Bilanzpositionen im Wert von 100 Milliarden Euro auslagernDer Deutsche Aktienindex kommt der Marke von 4000 Punkten immer näher. Aktuell notiert das Börsenbarometer bei 4117 Punkten rund 2,4 Prozent im Minus. Nachdem die US-Märkte ihre Tagesverluste gestern gegen Ende des Handels teilweise eingrenzen konnten, belasten heute erneut schlechte Nachrichten den Dax: Neben der Infineon-Tochter Qimonda, die heute Insolvenz angemeldet hat, sorgen vor allem die Landesbanken für schlechte Stimmung. Die BayernLB korrigiert den Jahresverlust 2008 von drei Milliarden Euro auf fünf Milliarden Euro nach oben und die WestLB plant, rund 100 Milliarden Euro an „Wertpapieren und nichtstrategischen Aktivitäten“ in eine Abwicklungsgesellschaft auszlagern. Weiterlesen


Kontraproduktiv? Banken überschlagen sich mit Meldungen

Die Deutsche Post steigt im Zuge der Neuverhandlung des Postbank-Deals bei der Deutschen Bank ein, die kurz zuvor bekannt gegeben hat, 4,5 Milliarden Euro innerhalb eines einzigen Quartals verloren zu haben, Siemens erhält deutlich weniger Aufträge und die Hypo Real Estate steht nach Medienberichten vor der Verstaatlichung. Auch die Landesbanken sorgen wieder für Wirbel: Nach der Commerzbank und der HSH Nordbank will nun auch die BayernLB eine staatlich garantierte Anleihe in Anspruch nehmen. Weiterlesen

Wer steht noch auf der Liste der Geschädigten? Madoff-Betrug schadet nicht nur Großbanken

Auch Steven Spielbergs Hilfsorganisation 'Shoa' soll von Bernard Madoff betrogen worden seinBereits am vergangenen Freitag berichtete Aktien-Blog über den Fondsmanager und ehemaligen Chef der US-Börse Nasdaq, Bernard Madoff, und dessen gigantischen Anlagebetrug. Rund 50 Milliarden US-Dollar (USD) soll Madoff veruntreut haben. Mittlerweile ist sein Fonds zahlungsunfähig, das Geld der Anleger vermutlich dahin. Bereits nach den ersten Medienberichten wurde darüber spekuliert, welche Gesellschaften Opfer des größten Anlagebetrugs aller Zeiten geworden sein könnten. Weiterlesen

Lizenz zum Frisieren? TV-Beitrag über neue Bilanzierungsregeln

Seit Beginn der Bankenkrise hat das ein oder andere Kreditinstitut bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen auf die neuen Bilanzierungsregeln verwiesen. Das ARD Magazin Plusminus geht dieser neuen Regelung in einem interessanten Beitrag auf den Grund und zeigt, dass „Flexibilität“ bei der Bilanzierung neuerdings sehr groß geschrieben wird: Während steigende Anlagen von Banken stets aktuell bewertet werden, kommt es bei verlustreichen Assets durchaus vor, dass alte und somit höhere Marktpreise den Weg in die Bilanz finden. Immer so, dass unterm Strich Gewinne stehen. Sollten sich die Märkte für „toxische“ Kreditpakete nicht erholen, schlummert hier weiterer Abschreibungsbedarf.

Konzentration im Bankensektor: Deutsche Bank verhandelt Postbank-Übernahme

Die Deutsche Bank soll in ihren Verhandlungen mit der Postbank kurz vor einer Einigung stehen. Wie deutsche Medien übereinstimmend berichten, soll die Deutsche Bank zunächst 29,75 Prozent der Postbank übernehmen und sich gleichzeitig eine Option auf die restlichen Anteile sichern. Die Deutsche Post, Hauptaktionär der Postbank, will am morgigen Freitag über den Verkauf der Tochtergesellschaft entscheiden. Trotz des Umstandes, dass die Postbank mit ihren 15 Millionen Kunden als größte Privatbank Deutschlands gilt, bewertet der Aktienmarkt die geplante Transaktion kritisch: Während Anteile der Deutschen Bank derzeit rund 1,9 Prozent auf 59,84 Euro verlieren, notieren Postbank-Aktien mit 44,41 Euro sogar rund 4,6 Prozent im Minus.

Neue Sündenböcke: Fannie Mae und Freddie Mac erhalten Unterstützung

Viele haben geahnt, dass das Thema „Finanzkrise“ die Anleger durch das Jahr 2008 bis 2009 begleiten wird. Ständig neue Hiobsbotschaften lassen die Märkte wirbeln und sorgen für einen außerordentlich nervösen Handel. Weiterlesen

Banken sorgen für Jubelstimmung: Wie lange währt die Dax-Erholung?

Nachhaltige Kursgewinne oder doch nur ein Zwischenhoch?Nachdem der Dax seit Anfang Juni mehr als 1000 Punkte verloren hat, setzt der Index heute die bereits gestern begonnene Erholung eindrucksvoll fort. Zwischen dem gestrigen Tagestief bei 5999 Punkten und dem heutigen vorläufigen Tageshoch liegen bereits mehr als 300 Punkte. Insbesondere die überraschend guten Quartalszahlen der US-Bank JP Morgan und eine geplante Banken-Fusion beflügelten Finanztitel wie die Deutsche Bank oder die Commerzbank, die heute 8,5 beziehungsweise 9,5 Prozent zulegen können. Weiterlesen