11. April 2012

Wachstumstreiber Biotech?
Agrarkonzern Monsanto ist zurück in der Erfolgsspur

Gute Maisernte verspricht Gewinne (Foto: Monsanto)Gute Maisernte verspricht Gewinne (Foto: Monsanto)
Gute Maisernte verspricht Gewinne (Foto: Monsanto)

Nach einem zwischenzeitlichen Durchhänger und Imageproblemen wegen der eingesetzten Gentechnik laufen die Geschäfte mit Saatgut und Genpflanzen insbesondere in Amerika und Asien besonders gut. Nach einem zwischenzeitlichen Durchhänger und - zumindest in Europa - Imageproblemen wegen der eingesetzten Gentechnik ist Agrarkonzern Monsanto wieder zurück in der Erfolgsspur.

Deutlich wird das an den Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2011/12. Denn da stieg der Umsatz um 15 Prozent auf 4,75 Milliarden Dollar und der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen kam sogar um 19 Prozent auf 1,21 Milliarden Dollar voran. Mit diesen Zahlen lag Monsanto über den Schätzungen der Analysten. Aufbauend auf den Ergebnissen hob der Vorstand die Prognosen für das Gesamtjahr an. Konkret wird nun mit einem Gewinn je Aktie in einer Spanne von 3,49 bis 3,54 Dollar gerechnet statt wie bisher mit einer Range von 3,39 bis 3,44 Dollar. Das sollte auch mindestens erreichbar sein, belief sich das Ergebnis je Aktie in den ersten sechs Monaten doch bereits auf 2,48 Dollar und nur bei einem Ergebnis knapp auf Vorjahresniveau von 1,07 Dollar würde die Vorgabe bereits erreicht werden.

Kerngeschäft sind Landwirte in den USA

Ist die Konsolidierung abgeschlossen? Monsanto hält sich wackerIst die Konsolidierung abgeschlossen? Monsanto hält sich wacker
Ist die Konsolidierung abgeschlossen? Monsanto hält sich wacker

Vielleicht ist der vorsichtige Ausblick der Grund dafür, warum der Titel in diesem Jahr bisher nur seitwärts tendiert. Aber wir gehen davon aus, dass die diesjährige Prognose konservativ ist und am Ende zumindest leicht übertroffen werden kann. In den vergangenen fünf Quartalen ist genau dies der Gesellschaft, die mit der Pflanzen-Biotechforschung von BASF kooperiert, jedenfalls regelmäßig gelungen.

Analysten sehen das Unternehmen im Übrigen auch längerfristig auf Wachstumskurs. Ein wichtiger Antreiber sollen dabei neue Biotech-Produkte sein. Im Schnitt wird für die kommenden fünf Jahre mit einem jährlichen Gewinnwachstum von gut 11 Prozent gerechnet. Und weil es den Landwirten in Amerika, wo noch immer mehr als 50 Prozent der Umsätze erzielt werden, derzeit gut geht und in diesem Jahr mit einem rekordverdächtig hohen Anbau von Mais gerechnet werden darf, halten wir diese Erwartungshaltung auch durchaus für plausibel. Zumal sich der Vorstand auch fest weitere Marktanteilsgewinne vorgenommen hat.

von Juergen Buettner am 11. April 2012 um 13:54 Uhr Börsenbriefe, Nachwachsende Rohstoffe
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1. Dezember 2009

Metro, BASF und MAN vielversprechend:
Window Dressing eröffnet lukrative Gewinnchancen

Die im Aufwärtstrend befindliche MAN bietet ein gutes Chance-Risiko-VerhältnisDie im Aufwärtstrend befindliche MAN bietet ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis
Die im Aufwärtstrend befindliche MAN bietet ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis

Alle Jahre wieder das gleiche Spiel: Kurz vor dem Jahreswechsel legen sich die großen Fonds und Versicherer vor allem die Titel ins Portfolio, die im ablaufenden Jahr besonders gut gelaufen sind. Hintergrund: Man versucht damit, das schlechte Management der vergangenen Monate zu überspielen. Denn ein Fonds mit einer Unterperformance gegenüber den Vergleichsmärkten kann so immer behaupten: Seht her, wir haben die stärksten Titel des Jahres in unserem Portfolio! Natürlich hält dieser Trugschluss nur auf den ersten Blick. Denn beim zweiten Hinsehen erkennen die aufgeklärten Anleger natürlich sofort, wann welche Titel gekauft wurden. Dennoch zählt dieses so genannte Window Dressing zu den gängigen Praktiken, um den Ruf etwas aufzupolieren. Doch welche Konsequenz können wir als Anleger daraus ziehen? (weiterlesen…)

von Alexander Coels am 1. Dezember 2009 um 09:12 Uhr Analysen, Standardwerte, Technische Analyse
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19. November 2008

Deutsche Bank dementiert Postbank-Gerüchte:
Deutsche Standardwerte verlieren deutlich

Der Dax nähert sich den Tiefs vom OktoberDer Dax nähert sich den Tiefs vom Oktober
Der Dax nähert sich den Tiefs vom Oktober

Der deutsche Aktienmarkt hat heute einen rabenschwarzen Tag erwischt: Der Dax-Index stürzte um rund fünf Prozent auf 4354 Punkte ab. Nachdem nach einer Gewinnwarnung am Nachmittag auch noch die Aktie der BASF zweistellig ins Minus rutschte, hielt sich nur noch die Aktie der Postbank deutlich im Plus. Hier wurden Berichte laut, wonach die Deutsche Bank plane, auch die restlichen Anteile der Postbank zu übernehmen. Kurz vor Xetra-Schluss wurde diese Meldung allerdings von der Deutschen Bank dementiert und die Aktie der Postbank gab nahezu alle Gewinne wieder ab. (weiterlesen…)

von Nico Popp am 19. November 2008 um 17:56 Uhr Finanzen, Konjunktur, Standardwerte, Unternehmensmeldungen
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25. März 2006

Deutsche Bank dementiert Postbank-Gerüchte:
DAX (fast) auf 5-Jahres-Hoch

Die vergangene Woche war für die Anleger sehr wechselhaft: Die Angst vor einer Korrektur des DAX und die zögerliche Entwicklung des Index irritierte zahlreiche Investoren. Zum Wochenausklang kletterte der DAX jedoch auf 5873 Punkte. Diese Marke wurde zuletzt im Juni 2001 erreicht.
Auf der Gewinnerseite sonnten sich BASF und die Deutsche Börse. Obwohl die Übernahme von Engelhard durch BASF wohl schwieriger wird als vermutet, bestand hier laut einiger Händler “Nachholbedarf”. Die Deutsche Börse profitierte durch die letzten Übernahmen und die Aussicht auf weitere Konzentrationen börsennotierter Unternehmen.

Der größte Verlierer am Freitag war die Aktie von Infineon. Siemens hatte die Veräußerung seiner Infineon-Anteile bekanntgegeben. Dies setzt den Kurs natürlich unter Druck. Infineon ist ein typisches Beispiel woraus der Kleinanleger lernen sollte: Siemens wollte ihre wenig profitable und stark von Schwankungen auf dem Weltmarkt abhängige Halbleitersparte schon vor mehr als zehn Jahren verkaufen. Um die Jahrtausendwende ist dies durch den DotCom-Hype gelungen. Bis heute jedoch konnte Infineon keine Werte schaffen. Auch die jüngsten Kaufempfehlungen von Analysten stehen wohl eher im Zusammenhang mit dem Ausverkauf bei Siemens, als mit einer positiven Entwicklung von Infineon.

von Nico Popp am 25. März 2006 um 19:00 Uhr Standardwerte, Unternehmensmeldungen
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