Ende des Abwärtstrends:
China kauft Kupfer
Trotz einer schwachen Entwicklung der amerikanischen Aktienmärkte konnten die Notierungen auf Kupfer zulegen. Dies ist eigentlich eine Ausnahme, da sich die Kupferhändler sehr stark an den Vorgaben der großen Indizes orientieren. Momentan scheint es jedoch so zu sein, als ob die Neubewertung der chinesischen Währung im Fokus der Marktakteure stehe. China ist ein großer Nachfrager nach Kupfer und dürfte im Falle einer weiteren Aufwertung des chinesischen Yuan große Mengen an Kupfer aufkaufen. Das Riesenreich wächst unverändert mit deutlichen Wachstumsraten, von denen man in den USA oder auch Europa nur träumen kann. (weiterlesen…)
Ende des Baubooms?
Kupfer vor kurzfristiger Korrektur
Kupfer konnte zu Beginn dieses Jahres bis auf 350,00 US-Cents pro Pfund zulegen und damit wieder in Richtung der alten Hochs aus dem Jahr 2008 vorstoßen. Ausschlaggebend für den Anstieg waren Spekulationen über eine deutliche Erholung der Weltwirtschaft. Vor allem China wurde in diesem Zusammenhang genau beobachtet, da hier vermeintlich der Motor der Weltwirtschaft liegt und daher jedwede wirtschaftliche Meldung aus dem Reich der Mitte genauestens analysiert wird. Allerdings sehen wir Gefahren beim jüngsten Anstieg der Notierungen dahingehend, dass hier mehr Euphorie als Realität im Spiel sein könnte. (weiterlesen…)
Chinesischer Konjunktur-Profiteur:
Orient Paper dürfte weiter dynamisch wachsen
Während den Chinesen häufig vorgeworfen wird, sie kopierten die Technologien anderer, so hat zumindest die Papierherstellung seinen Ursprung ohne Zweifel im Reich der Mitte. Mit Orient Paper entwickelt sich ein noch relativ unbekanntes Unternehmen immer mehr zu einem Marktführer. Gestern veröffentlichte das Unternehmen exzellente Quartalszahlen und einen strategisch interessanten Ausblick. Orient ist ein klassischer Papierhersteller, der die ganze Palette vom Schreibpapier, über Druckpapier bis hin zum Verpackungspapier abdeckt. (weiterlesen…)
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Wird Gold zum Carry-Trade-Profiteur?
Wieso die Notenbanken über Hausse und Baisse entscheiden
Der Goldpreis ist nunmehr endgültig aus seiner Seitwärtsbewegung über 1000 US-Dollar ausgebrochen und steuert auf die 1100-Dollar-Marke zu. Als Grund für die neuerliche Dynamik machen Beobachter indische Goldkäufe verantwortlich: Der Tigerstaat kaufte kurzerhand 200 Tonnen Gold vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und zerstreute so die Sorgen einiger Goldanleger vor einem Überangebot des Edelmetalls. Auch zeigt der Kauf um etwa 1060 Dollar je Unze, dass Schwellenländer, die auf Dollarreserven sitzen, diese nach wie vor in Edelmetall umtauschen möchten. Als möglicher Käufer der zweiten Tranche von 200 Tonnen Gold gilt China. Würde dieses Szenario wahr, hätte sich der häufig kolportierte Hunger der Schwellenländer nach Edelmetallen binnen weniger Tage eindrucksvoll bestätigt - 400 Tonnen Gold hätten problemlos einen Käufer gefunden. (weiterlesen…)
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Gold kämpft mit der 1000-Dollar-Marke:
BRIC-Staaten distanzieren sich vom Dollar - steigt der Goldpreis nachhaltig?
Es ist schon erstaunlich: Gold hält sich hartnäckig an der 1.000er USD-Marke und keiner traut dem Braten. Technisch und von den globalen Rahmenbedingungen müsste der Preis eigentlich zum Sprung in Richtung 1.200 US-Dollar (USD) ansetzen, um danach eventuell noch einmal auf 1.000 USD zu korrigieren. Eigentlich! Denn die ausgewiesene Shortposition in den Commitments of Traders zeigten zuletzt einen erneut um knapp 14.000 Kontrakte gestiegenen Shortüberhang beim Gold von nunmehr über 284.000 Kontrakten. Liegen die ansonsten gut positionierten Commercials (meist Goldproduzenten) dieses Mal falsch? Immerhin schaffte es der Goldpreis bislang ja trotz dieser massiven Shorts schon über die 1.000er-Marke. (weiterlesen…)
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Ausbruch geglückt:
“BRIC-Staaten werden auch weiterhin Gold kaufen”
Gold als sicherer Hafen: Schichten nun auch chinesische Privatanleger in Edelmetalle um? (Foto: Gold-Super-Markt.de)In der vergangenen Woche hatten wir darüber gesprochen, dass China seine Bürger zum Goldkauf auffordert. Ob diese Meldung der Grund dafür war, dass Gold erneut deutlich nach oben steigen konnte, kann man nicht definitiv sagen. Da jedoch zusehends mehr Medien darüber berichten, konnte die chinesische Kampagne eventuell den Goldpreis endlich nachhaltig über die Marke von 1.000 US-Dollar pro Unze treiben. Am Freitagabend schloss der Dezember Gold-Future bei 1.007 US-Dollar und damit deutlich über den Schlusskursen der vorhergehenden Tage. Wir sehen hier ein deutliches Signal für weiter steigende Kurse. (weiterlesen…)
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Indien verliert an Bedeutung:
China rollt den Goldmarkt auf
Goldinvestoren wissen, dass einer der größten Einflussfaktoren auf den Goldpreis die Nachfrage aus Indien ist. Das Land gehörte bislang zu den größten Goldverbrauchern der Welt. Es konnte aufgrund der enormen Nachfrage der Inder sogar ein saisonaler Zyklus errechnet werden, der sich auf die Hauptnachfragezeiten stützt. Beispielsweise war es über viele Jahre hinweg üblich, dass Gold im Herbst zulegen konnte. Dies war vorwiegend auf die indische Hochzeitssaison zurückzuführen. Während dieser Zeit heiraten viele Paare in Indien und werden dabei reichlich von Bekannten und Verwandten mit Gold beschenkt. Wenn die Hochzeitssaison dann gegen Frühjahr ausklingt, konnte meist ein Rückgang des Goldpreises beobachtet werden. (weiterlesen…)
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Weiteres erhebliches Potential?
Die Gerüchteküche um Forsys Metals brodelt wieder - der Kurs fällt
Kritiker von Investitionen im Explorationssektor warnen immer wieder vor der Intransparenz der Branche. Zu viele Faktoren entscheiden über den Erfolg von Explorationsprojekten, sodass Insider gegenüber Kleinanlegern fast immer einen entscheidenden Informationsvorsprung haben. Dieser Eindruck ergibt sich insbesondere beim Blick auf den Uran-Explorer Forsys Metals. Die schier unendliche Geschichte von der Übernahme des in Namibia tätigen Explorers durch den belgisch-kongolesischen Konzern George Forrest International (GFI) scheint in die nächste Runde zu gehen. Unter niedrigen Umsätzen bröckelte der Kurs innerhalb der vergangenen Wochen um mehr als zwanzig Prozent ab - und das, obwohl GFI versichert hat, Forsys Metals Ende Juli gegen eine Barabfindung von 7 CAD je Aktie übernehmen zu wollen. Aktuell notiert der Anteilsschein um 4,50 CAD. Spaltete sich die Gruppe der Forsys-Anhänger vor Monaten noch in Übernahme-Gläubige und Skeptiker, so gibt es heute bereits Stimmen, die ein Scheitern der Übernahme im Sinne der Aktionäre begrüßen würden: Angeblich schlummert im Umfeld der Valencia-Uran-Liegenschaft von Forsys Metals ein Vielfaches der nachgewiesenen Vorkommen. (weiterlesen…)
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Gold ist Geld - sonst nichts!
China deklariert Goldvorräte zu Währungsreserven um
Wie wir bereits im April berichteten, hat China seit 2003 seine Goldreserven heimlich, still und leise um 76 Prozent auf 1054 Tonnen aufgestockt. Damit stieg China zum Land mit den fünftgrößten Goldreserven nach den USA (8.134 Tonnen), Deutschland (3.431 Tonnen), Frankreich (2.487 Tonnen) und Italien (2.452 Tonnen) auf und hält nun mehr Gold als beispielsweise die Schweiz (1.040 Tonnen). Die damalige Nachricht brachte Schwung in den Goldpreis, der daraufhin von unter 900 US-Dollar (USD) wieder nach oben drehte und seine Konsolidierung im Aufwärtstrend beendete. Käufer auf Seiten der Chinesen war die State Administration of Foreign Exchange (SAFE). Deshalb tauchte das Gold auch nicht in den offiziellen Bekanntmachungen der Notenbank/Nationalbank (People’s Bank of China – PBOC) auf. Die heimlichen Goldakquisitionen mussten damit nicht ausgewiesen werden und waren auch keine offizielle Reservewährung. Was allerdings jüngst passierte, dürfte alle Investoren, Notenbanker und speziell Goldanleger aufhorchen lassen. (weiterlesen…)
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Zahlungsfrist wird bis zum Ende ausgereizt:
Cardero-Aktionäre warten weiter auf Geld aus China (Update)
Seit zwei Monaten warten Aktionäre des Eisenerz-Explorers Cardero Resources auf die nächste Rate des chinesischen Kaufinteressenten Nanjinzhao, der bereits im vergangenen Jahr angekündigt hatte, das Pampa-De-Pongo-Projekt für 200 Millionen US-Dollar (USD) übernehmen zu wollen und bislang erst ein Prozent des Kaufpreises an Cardero überwiesen hat. Fehlende Genehmigungen der chinesischen Behörden waren Mitte März der Grund für die Verzögerung der zweiten Rate über 10 Millionen USD. Bis 17. Mai hat Nanjinzhao nun noch Zeit, diese Rate zu überweisen. Obwohl unter Cardero-Aktionären weitgehend Zuversicht herrscht, mischen sich in Anlegerforen doch vermehrt kritische Stimmen unter die treuen Cardero-Anhänger. (weiterlesen…)
Cardero Resources, China, Zahlungsfrist






