Europäische Großbanken im Aufwind:
Banco Santander erwartet „exzellentes“ Geschäftsjahr
Die großen europäischen Universalbanken demonstrieren wieder Selbstbewusstsein: Während der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, für das Jahr 2011 ein Rekordergebnis von 10 Milliarden anpeilt und im Rahmen der Jahrespressekonferenz am 3. Februar erneut das (vielfach als „unanständig“ kritisierte) Ziel einer Eigenkapitalrendite vor Steuern von 25 Prozent bekräftigte, nannte der Präsident der spanischen Banco Santander, Emilio Botín, im Rahmen der letzten Bilanzvorlage gleich mehrere konkrete Gründe für ein „exzellentes“ Jahr 2011. (weiterlesen…)
Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA), Banco Santander, Deutsche Bank, Emilio Botín, Immobilienkrise Spanien, Josef Ackermann
Rückenwind durch Allianz-Zahlen?
Deutsche Bank und Commerzbank haben eigene Probleme
Die Deutsche Bank setzt künftig verstärkt aufs Privatkundengeschäft - mit Erfolg? (Foto: Deutsche Bank AG)Ein Gewinn von 1,3 Milliarden Euro im dritten Quartal überraschte nicht nur die Allianz-Aktionäre - auch der Dax und insbesondere Finanztitel profitieren von den positiven Quartalszahlen des Münchener Finanzkonzerns. Obwohl Allianz noch immer keinen Ausblick auf das Jahresergebnis wagt, konnten die Schätzungen der Analysten um knapp 200 Millionen Euro übertroffen werden. Sollte dieses positive Ergebnis richtungsweisend für die gesamte Branche sein, könnten Commerzbank, Deutsche Bank oder auch die Deutsche Börse ebenfalls überraschen, denken sich Anleger und setzen zum Wochenanfang verstärkt auf Finanztitel. (weiterlesen…)
Allianz, Commerzbank, Deutsche Börse, Deutsche Bank
“Bei der Deutschen Bank ist die Luft raus”:
Wie sollen die künftigen Gewinne verdient werden?
Meldungen über eine 34-Milliarden-Dollar-Lücke bei der Bank of America (BoA) sowie weitere Gerüchte über Kapitalbedarf in Höhe von zehn Milliarden US-Dollar (USD) bei der Citigroup - die Ergebnisse des Stresstests für US-Banken werfen ihre Schatten voraus. Am Freitag sollen die Resultate der staatlichen Belastungsprobe für US-Banken offiziell vorgestellt werden. Schon heute reagieren Finanztitel auf die durchwachsenen Meldungen mit Kursverlusten. Allen voran verliert die Aktie der Deutschen Bank, die zur Stunde 4,3 Prozent auf 39,60 Euro nachgibt. Für viele Beobachter, welche die Kursgewinne der vergangenen Wochen skeptisch sehen, sind diese Kursverluste erst der Anfang einer bevorstehenden Korrektur: “Bei der Deutschen Bank ist die Luft raus”, so die Meinung eines Skeptikers in einem Anlegerforum. (weiterlesen…)
Bank of America, Cititgroup, Deutsche Bank, Investmentbanking, Quartalszahlen, Stresstest
Déjà-vu bei AIG und Deutsche Bank:
Was sind gute Nachrichten von gestern wert?
Der deutsche Aktienindex verteidigt weiter die 4000-Punkte-Marke: Am Vormittag kletterte der Dax sogar bis auf 4063 Punkte und notiert derzeit bei 4033 Punkten noch immer rund 2 Prozent im Plus. Neben der Aktie von Infineon, die mittlerweile als Zockerpapier gilt und den Index bald verlassen wird, entwickelten sich erneut Finanztitel überdurchschnittlich: Die Papiere von Deutsche Börse, Commerzbank und Allianz können zwischen 5 und 8 Prozent zulegen. Als Grund für die Kursgewinne werden Staatshilfen der US-Regierung genannt, welche unter anderem an europäische Geschäftspartner des Versicherers AIG flossen. Auch die Deutsche Bank profitierte von den Zahlungen und kassierte 12 Milliarden US-Dollar (USD) - die Aktie klettert aktuell um 4,5 Prozent. Bemerkenswert ist, dass ähnliche Berichte bereits vor mehr als einer Woche als Erklärung für Kursgewinne herhalten mussten. (weiterlesen…)
AIG, dax, Deutsche Bank, Staatshilfen, Verfallstag
Index-Absteiger belasten:
Postbank-Ausverkauf drückt Dax auf neues Tief
Noch in diesem Monat wird die Aktie der Postbank den Dax-Index gemeinsam mit Infineon verlassen. Bis dahin scheint die Deutsche-Bank-Beteiligung dem Index keine positiven Impulse geben zu können. Während die Aktien der Postbank nach einem Kursrutsch um mehr als acht Prozent gegen ein Abrutschen unter den Bereich des Allzeittiefs um 6,80 Euro kämpfen, markierte der Dax bereits neue Tiefstmarken: Der Index notiert am Mittag bei 3667 Punkten rund 0,8 Prozent im Minus. Auch der zweite Index-Absteiger Infineon belastet mit einem Minus von mehr als sechs Prozent den Dax. (weiterlesen…)
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Krisen-Befürchtungen bewahrheiten sich:
Citigroup-Verstaatlichung schickt Börsen auf Talfahrt
Die Nachricht vom erneuten Einstieg des Staates bei der US-Bank Citigroup hat am Nachmittag für fallende Kurse gesorgt. Künftig wird die USA mit 36 Prozent an der ehemals größten Bank beteiligt sein. Der Preis für eine Citigroup-Aktie gab vorbörslich deutlich nach und auch deutsche Finanztitel wie die Allianz und die Deutsche Bank belasten durch Verluste von mehr als sechs Prozent den Dax. Dieser stürzte am frühen Nachmittag unter die Marke von 3800 Punkten und markierte bei 3769 Zählern mehr als vier Prozent unter dem gestrigen Schlusskurs ein neues Krisen-Tief.
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Banken treiben Dax über 4400 Punkte:
Deutsche Bank profitiert von Marktgerüchten
Der deutsche Aktienmarkt setzt die positive Entwicklung der vergangenen Tage auch am Mittwoch fort: Zwar konnte der Softwarekonzern SAP mit seinen Zahlen zum abgelaufenen Quartal die Analysten positiv überraschen, doch bleibt der Ausblick auf 2009 durchwachsen und zwingt SAP zum ersten Mal seit dem Börsengang im Jahr 1988 zu Entlassungen. Dennoch setzt sich die SAP-Aktie an die Spitze des Dax-Index und gewinnt zur Stunde rund sieben Prozent auf 28 Euro. Überflügelt wird SAP lediglich durch die Deutsche Bank: Hier berichtet der Börsendienst “Platow Brief” über einen “glänzenden Start” ins neue Jahr. Der Dax überwindet in den ersten Handelsminuten die Marke von 4400 Punkten und liegt aktuell rund 2,6 Prozent im Plus. (weiterlesen…)
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Dax gibt Gewinne teils wieder ab:
Neuerliches Banken-Paket wird immer wahrscheinlicher
Trotz sehr guter Vorgaben von der Wall Street und einem erfreulichen Handelsstart in Frankfurt notiert der Dax-Index zum Mittag mit 4300 Punkten nur noch rund ein Prozent im Plus. Grund für diese Kursentwicklung dürften unter anderem Medienberichte sein, wonach der Bund eine so genannte “Bad Bank light” plane. Das Modell sieht laut “Handelsblatt” vor, dass der Staat im Gegenzug für toxische Wertpapiere eine “Ausgleichsforderung” in Höhe des Bilanzwertes erhält, die über einen Zeitraum von bis zu 50 Jahren von den Banken abbezahlt werden soll. Mögliche Wertverluste aus Abschreibungen hätte in diesem Modell der Staat zu tragen. (weiterlesen…)
Neue Tiefs bei Banken:
Dax fällt in Richtung der 4300-Punkte-Marke
Nachdem sich am Vormittag zumindest die Aktie der Commerzbank gegen den Trend behaupten konnte, führen neue Tiefstkurse bei Bank-Aktien am frühen Nachmittag zu einer schwächeren Entwicklung des Gesamtmarkts: Die Aktie der Commerzbank erreichte mit 2,97 Euro ein neues Tief und auch die Anteilsscheine der Deutschen Bank und der Postbank notierten mit 17,40 Euro und 7,53 Euro zeitweise so tief, wie seit mehr als zehn Jahren nicht. Diese Kursverluste führen dazu, dass sich der Dax-Index seiner charttechnischen Unterstützungszone um 4300 Punkte immer weiter annähert: Aktuell notiert der Index mit 4330 Punkten rund 0,9 Prozent im Minus. (weiterlesen…)
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Märkte am Mittag:
Indizes stoppen Talfahrt
Der Deutsche Aktienindex notiert zum Mittag bei 4418 Punkten und somit nur vier Punkte unter dem gestrigen Schlusskurs, nachdem der Index zuvor bis auf 4331 Punkte gefallen war. Auch der SDax verteidigt den Bereich des gestrigen Schlusskurses. Der TecDax konnte im Handelsverlauf sogar deutlicher zulegen und liegt mit 460 Punkten rund ein Prozent in der Gewinnzone. Lediglich der Index der Unternehmen mit mittlerer Marktkapitalisierung weist ein Minus von rund 0,7 Prozent auf. Es scheint, als warteten die Märkte die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) ab. Experten erwarten um 13.45 Uhr eine Senkung des Leitzinses um 50 Basispunkte auf 2 Prozent. (weiterlesen…)
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