Aixtron, Infineon oder doch lieber Q-Cells?
Wo lauern Risiken, wo Chancen - die TecDax-Werte im Vergleich
Waren die deutschen Hightechs im vierten Quartal 2008 bereits leicht in die Verlustzone geraten, rutschten sie im Auftaktquartal 2009 richtig tief in die roten Zahlen. Nachdem inzwischen auch die Solarunternehmen teils in der Krise stecken, ist es auch mit der Aufwärtsentwicklung bei den Umsätzen vorbei. So stagnierten die Erlöse der 29 TecDAX-Mitglieder im ersten Quartal (BB Biotech bleibt als Beteiligungsgesellschaft wie gewohnt bei unserer Betrachtung außen vor) im Vergleich zum Vorjahr und erreichten 5,11 Milliarden Euro. Immerhin schafften noch 18 Indexmitglieder eine Verbesserung, elf mussten einen Rückgang hinnehmen. Ohne den Debitel-Zukauf von freenet und die damit verbundene kräftige Umsatzsteigerung hätte die Entwicklung noch deutlich schlechter ausgesehen. Besonders kräftig ging es bei den Solarfirmen Conergy und Solon nach unten. Unter die Räder kamen auch die jüngsten Börsen-Highflyer Infineon und Aixtron. Das zeigt, dass die Kurskapriolen bislang hauptsächlich aus Hoffnung bestehen, aber nicht durch Fakten unterlegt sind. (weiterlesen…)
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Index-Absteiger belasten:
Postbank-Ausverkauf drückt Dax auf neues Tief
Noch in diesem Monat wird die Aktie der Postbank den Dax-Index gemeinsam mit Infineon verlassen. Bis dahin scheint die Deutsche-Bank-Beteiligung dem Index keine positiven Impulse geben zu können. Während die Aktien der Postbank nach einem Kursrutsch um mehr als acht Prozent gegen ein Abrutschen unter den Bereich des Allzeittiefs um 6,80 Euro kämpfen, markierte der Dax bereits neue Tiefstmarken: Der Index notiert am Mittag bei 3667 Punkten rund 0,8 Prozent im Minus. Auch der zweite Index-Absteiger Infineon belastet mit einem Minus von mehr als sechs Prozent den Dax. (weiterlesen…)
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Positive Wochenbilanz trotz schlechter Nachrichten:
Klettert der Dax jetzt schnell über 5000 Punkte?
Nach einem weiteren Tag voller Kursgewinne können Anleger heute auf eine erfolgreiche Börsenwoche zurück blicken: Seit Montag legte der Dax-Index mehr als 400 Punkte zu und beendete die Handelswoche bei 4644 Punkten. Somit setzt der Index seinen seit Ende Januar anhaltenden “Mini-Aufwärtstrend” fort. Insbesondere positive Unternehmensmeldungen aus der Autoindustrie beflügelten heute die Kurse: Sowohl Daimler als auch BMW trotzten den negativen Prognosen der Analysten - Daimler gewinnt 8,5 Prozent auf 24,62 Euro, BMW sogar 11,6 Prozent auf 21,86 Euro. (weiterlesen…)
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Staatshilfen für die Chip-Industrie:
Kredit aus Sachsen treibt Infineon-Aktie (Update)
Die von der Insolvenz bedrohte Infineon-Tochter Qimonda bekommt Staatshilfe des Landes Sachsen: Das Land ist nach Angaben der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires bereit, dem angeschlagenen Chiphersteller ein Darlehen über 150 Millionen Euro zu gewähren. (weiterlesen…)
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Nur Infineon enttäuscht:
Dax stabilisiert sich über 4700 Punkten
Der deutsche Aktienindex ist einem versöhnlichen Jahresausklang einen Schritt näher gekommen: Der Dax beendete den heutigen Handel bei 4779 Punkten rund 1,3 Prozent im Plus und schaffte somit einen ersten nachhaltigen Schritt über die Widerstandszone um 4700 Punkte. Obwohl die Märkte in den USA zur Stunde leicht im Minus handeln, konnte der Dax-Index seine Gewinne weiter ausbauen. Größter Gewinner war heute die Aktie von Adidas. (weiterlesen…)
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Nur Infineon enttäuscht:
DAX (fast) auf 5-Jahres-Hoch
Die vergangene Woche war für die Anleger sehr wechselhaft: Die Angst vor einer Korrektur des DAX und die zögerliche Entwicklung des Index irritierte zahlreiche Investoren. Zum Wochenausklang kletterte der DAX jedoch auf 5873 Punkte. Diese Marke wurde zuletzt im Juni 2001 erreicht.
Auf der Gewinnerseite sonnten sich BASF und die Deutsche Börse. Obwohl die Übernahme von Engelhard durch BASF wohl schwieriger wird als vermutet, bestand hier laut einiger Händler “Nachholbedarf”. Die Deutsche Börse profitierte durch die letzten Übernahmen und die Aussicht auf weitere Konzentrationen börsennotierter Unternehmen.
Der größte Verlierer am Freitag war die Aktie von Infineon. Siemens hatte die Veräußerung seiner Infineon-Anteile bekanntgegeben. Dies setzt den Kurs natürlich unter Druck. Infineon ist ein typisches Beispiel woraus der Kleinanleger lernen sollte: Siemens wollte ihre wenig profitable und stark von Schwankungen auf dem Weltmarkt abhängige Halbleitersparte schon vor mehr als zehn Jahren verkaufen. Um die Jahrtausendwende ist dies durch den DotCom-Hype gelungen. Bis heute jedoch konnte Infineon keine Werte schaffen. Auch die jüngsten Kaufempfehlungen von Analysten stehen wohl eher im Zusammenhang mit dem Ausverkauf bei Siemens, als mit einer positiven Entwicklung von Infineon.
BASF, Deutsche Börse, Infineon, Siemens



