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Kapitalbedarf setzt Medienunternehmen unter Druck: Premiere am Ende der Talsohle – ProSiebenSat.1 vor großen Problemen?


Zukunftspläne von Premiere: Mit neuem Kapital und besseren Angeboten zu mehr AbonnentenSeit Jahren gelten die ehemals von Leo Kirch gegründeten Medienunternehmen ProSiebenSat.1 und Premiere am Aktienmarkt als Kellerkinder: Hohe Schulden, schwindende Zuschauerzahlen bei ProSiebenSat.1 und zu wenig Abonnenten beim Bezahlsender Premiere sorgen dafür, dass langfristig orientierte Privatanleger einen großen Bogen um die Aktien von Premiere und ProSiebenSat.1 machen. In diesen Tagen versuchen beide Unternehmen erneut, das Ruder noch einmal herumzureißen: Während ProSiebenSat.1 neben neuen Sendungen ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt hat, um die Aktienoptionen der Hauptanteilseigner bedienen zu können, ist Premiere mit seiner Kapitalerhöhung schon einen Schritt weiter: Mit einem Preisabschlag von rund fünfzig Prozent bezogen auf den aktuellen Börsenkurs sollen drei mal mehr Premiere-Aktien ausgegeben werden, als bislang am Markt verfügbar sind. Weiterlesen


Finanztitel vermiesen den Wochenstart: Erreicht der Dax noch im März 3250 Punkte?

Bankentürme in Frankfurt: Finanzwerte ziehen die Märkte erneut ins MinusDer Start in die neue Woche könnte für die Aktienmärkte kaum schwächer sein: Bereits innerhalb der ersten dreißig Handelsminuten stürzte der Dax um 3,2 Prozent auf 3720 Punkte. Insbesondere Finanztitel belasteten den Index. Deutsche Bank, Deutsche Postbank, Commerzbank sowie Allianz verlieren zwischen vier und sechs Prozent. Grund für die Kursverluste sind Berichte über Kapitalbedarf bei ausländischen Banken. Bereits in der vergangenen Woche sorgte der Rekordverlust des US-Versicherers AIG für Unruhe, heute kommt eine Meldung über Kapitalbedarf bei der britischen HSBC hinzu. Weiterlesen

Kommt die Krise zurück? Berichte über neuerlichen Kapitalbedarf schicken Commerzbank-Aktie auf Rekordtief (Update)

Nach Informationen der Financial Times Deutschland (FTD) benötigt die Commerzbank weitere zehn Milliarden Euro aus dem staatlichen Rettungsfonds Soffin. Diese Meldung überschattet heute sogar die gelungene Platzierung der staatlich garantierten Commerzbank-Anleihe: Sprecher der Konsortialführer hatten gegenüber der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires bestätigt, dass das Volumen der Anleihe mit fünf Milliarden Euro deutlich über der zuvor erwarteten Größenordnung zwischen einer und zwei Milliarden Euro liegen soll, was für eine hohe Nachfrage nach den garantierten Commerzbank-Bonds spricht. Die Aktien der krisengeschüttelten Bank setzten sich dennoch ans Ende des Dax-Index, sackten zeitweise deutlich unter fünf Euro und markierten ein neues Rekordtief. Weiterlesen