Griechenland-Rettung:
Warum das Wiener Modell kein fauler Kompromiss ist
Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy haben heute in Berlin einen Meilenstein auf dem beschwerlichen Weg der Euro-Rettung erreicht. Die Streitfrage, ob private Gläubiger denn nun am Hilfspaket für Griechenland beteiligt werden sollen oder nicht, trennte die beiden bis heute Mittag. Während Deutschland Banken und Versicherungen in die Pflicht nehmen wollte und damit versuchte, der öffentlichen Meinung möglichst gerecht zu werden, sorgten sich die Franzosen um ihre Banken, die noch immer tief im griechischen Anleihe-Sumpf stecken. Nun haben beide Parteien scheinbar eine Lösung gefunden: Private Gläubiger Griechenlands werden an der Rettungsaktion beteiligt - sofern sie denn wollen. (weiterlesen…)
Euro, Griechenland, Krise, Merkel, Sarkozy, Wiener Modell
Umfrage:
Kommt die Krise noch einmal an den Aktienmarkt zurück?
In unserer letzten Umfrage wollten wir von Ihnen wissen, ob die Aktienmärkte noch in diesem Jahr auf neue Hochs steigen. Die Mehrheit der Teilnehmer lag richtig und erahnte die Kursrally der vergangenen Wochen. Heute wollen wir von Ihnen wissen, ob Sie glauben, die Krise sei vorbei. IWF-Präsident Dominique Strauss-Kahn äußerte erst heute seine Bedenken und sieht die Krise nicht überstanden. (weiterlesen…)
Krisenopfer Rohstoff-Explorer:
Gefallene Engel im Kurzcheck und was wir daraus lernen
Die weltweite Finanzkrise hat insbesondere kleine Explorationswerte hart getroffen: Das schwierige Marktumfeld zwang viele Unternehmen zu Kapitalerhöhungen im Cent-Bereich. Freegold ist eines dieser Beispiele, die zeigen, dass es selbst für eine Gesellschaft mit sehr guten Projekten in diesen Zeiten extrem “dumm” laufen kann. Hätte der damalige CEO Steve Manz bei 1,50 oder 2 CAD eine große Kapitalerhöhung durchgeführt und wäre mit dem Geld sorgsam umgegangen, würde die Aktie jetzt wohl immer noch bei 2 CAD oder höher notieren. So aber musste man sich zu Spottpreisen von seinem Almaden-Projekt trennen und dümpelt im Teufelskreis gefangen bei 10 Cents dahin: Ohne Cash und mit Schulden finden sich keine neuen Geldgeber und es gibt keine Kapitalerhöhung, die auf diesem Niveau die Aktienanzahl sowieso dramatisch verwässern würde. Es besteht also kaum Hoffnung auf eine nachhaltige Erholung. Ähnlich ist das auch bei anderen Aktien - die gefallenen Engel im Überblick. (weiterlesen…)
Kapitalerhöhung, Krise, Private Placement, Rohstoff-Exlorer
Es läuft etwas aus dem Ruder!
Liquidität belebt die Märkte - bis zur nächsten Krise?
Lange oder kurze Leine? Die Rally lebt von der expansiven Geldpolitik der Notenbanken (Foto: siepmannH, pixelio.de)Die Aktienmärkte steigen und steigen. Allerdings steigen in gleichem Maße auch die Bewertungen, so dass mittlerweile teilweise wieder Bewertungsniveaus erreicht werden, die wir zuletzt vor dem Ausbruch der Krise gesehen haben. Kein Wunder also, dass es Skeptiker gibt, die auf das Problem aufmerksam machen. Wenn also die Aktien nicht mehr günstig sind, warum steigen sie dann weiter? (weiterlesen…)
Kostolany, Krise, Liquidität, Notenbanken
Sicher durch die Krise?
Gagfah-Aktie nähert sich ruhigeren Fahrwassern
Die Aktie der Immobiliengesellschaft Gagfah befindet sich seit drei Tagen im Aufwind. Das gestern verkündete Ergebnis für das Jahr 2008 scheint die Anleger zu überzeugen. Zwar musste Gagfah deutliche Gewinneinbußen um 92 Prozent auf 46,1 Millionen Euro in Kauf nehmen, allerdings fielen die Wertberichtigungen des Immobilienbestandes deutlich geringer aus, als von Analysten befürchtet. Statt der erwarteten über 500 Millionen Euro berichtigte Gagfah den Wert seines Immobilienbestandes lediglich um 233 Millionen Euro. Als Folge dieses Geschäftsverlaufs soll auch die Dividende stabil bei 20 Cent im Quartal bleiben. (weiterlesen…)
Rohstoffe statt Staatsanleihen:
Wieso sich China schneller als die USA von der Krise erholen wird
Die Redaktion des Börsenbriefs Rohstoffraketen hat sich nach Miami zur “Global Metals & Mining Conference” aufgemacht und berichtet von den geopolitischen Einschätzungen Robert Friedlands, der einst als CEO und Gründer von Ivanhoe Mines gemeinsam mit Rio Tinto einen der größten Gold- und Kupferfunde Asiens entwickelt hat. Friedland, der laut Rohstoffraketen als “profunder Experte” für geopolitische Zusammenhänge gilt, erklärt, wieso sich China künftig von US-Staatsanleihen verabschieden und stattdessen weiter in Rohstoffprojekte investieren wird. (weiterlesen…)
China, Investitionen, Krise, Robert Friedland, Rohstoffe
Absturz voraus?
Dax erreicht Krisen-Tiefs - Gold bei 1000 Dollar
Die Entwicklung der Aktienmärkte während der vergangenen Tage hat viele Anleger bereits das Schlimmste erahnen lassen. Nun sind die Börsen diesem Schlimmsten noch ein Stück näher gekommen: Der Deutsche Aktienindex stürzte am Freitag Nachmittag in Richtung der 4000-Punkte-Marke, zugleich erreichte die Krisenwährung Gold die Marke von 1000 US-Dollar (USD) - ein doppeltes Krisensignal. Charttechniker erwarten im Fall eines nachhaltigen Rutsches der großen Indizes unter die Tiefstmarken des vergangenen Jahres einen neuerlichen Ausverkauf an den Börsen. Hinzu kommt, dass gerade dieser Ausverkauf durch steigende Volatilitäten und Notverkäufe neuerliche Probleme bei Banken auslösen könnte. (weiterlesen…)
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Auch Österreich betroffen:
Länder Osteuropas leiden unter der Krise
Leeres Kaffeehaus in Wien: Die Wirtschaftskrise in Osteuropa belastet auch Österreich (Foto: Jan Otten)Einige Länder Osteuropas mussten in den vergangenen Monaten bereits den Internationalen Währungsfonds (IWF) oder die Europäische Union (EU) wegen der Wirtschaftskrise um Hilfe bitten. Stürzende Währungskurse und ein hoher Verschuldungsgrad bringen die Länder der ehemaligen Boom-Region in die Bredouille. Auch Österreich, dessen Banken einen großen Teil ihrer Geschäfte in Osteuropa machen, leidet zunehmend unter der Schwäche von Ländern wie Ungarn, Tschechien oder der Slowakei. Die Financial Times Deutschland (FTD) hat die Probleme der Länder Osteuropas in einer Übersicht zusammengefasst und wagt darüber hinaus einen Ausblick in die Zukunft.
Rettungspaket aus Wettbewerbsgründen?
Ackermann: Krise dauert noch zwei bis drei Jahre
“Ich glaube, wir werden noch zwei, drei Jahre unter dieser Krise leiden”, sagte Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann heute in einem Interview mit der “Welt am Sonntag” (WamS) und revidierte so seine optimistische Prognose von vor Monaten, als er ankündigte, die schlimmste Phase sei bereits überstanden. Auch beim Rettungspaket schlägt Ackermann teilweise neue Töne an: Der Manager ließ durchblicken, dass die Deutsche Bank die Teilnahme an staatlichen Rettungsprogrammen gegebenenfalls aus Wettbewerbsgründen prüfen müsse. Derzeit könne sich das Kreditinstitut allerdings nach wie vor günstig am Markt refinanzieren. “Ich glaube, dass die Deutsche Bank es auch so schaffen kann”, so Ackermann gegenüber der WamS.
Ackermann, Deutsche Bank, Krise, Rettung
Vize Biden sagt große internationale Krise voraus:
Was erwartet uns in der Ära Obama?
“Es werden keine sechs Monate vergehen, bevor die Welt Barack Obama prüfen wird, wie sie es mit John Kennedy getan hat. Ich kann Ihnen mindestens vier oder fünf Szenarien geben, wie es möglicherweise ausgehen wird”, sagte Obamas Vize Joe Biden bei einer Spendenveranstaltung am 19. Oktober in Seattle. Er erwähnte den Nahen Osten und Russland als Optionen. Weiter sagte Biden: “Beachten Sie dies, wir werden eine internationale Krise haben, eine durch Menschen verursachte Krise, um das Temperament dieses Kerls zu testen. Umgürtet eure Lenden. Dies ist kein Rosen-Bett. Dem nächsten Präsidenten wird die bedeutungsvollste Aufgabe überlassen. Dies ist ein systemisches Problem, das wir mit dieser Wirtschaft haben. In einem Jahr ab jetzt werdet ihr sagen: “Oh mein Gott, warum sind sie in den Umfragen dort? Warum ist der Schulterschluss so gering? Warum ist das so schwer? Wir müssen einige unglaublich schwierige Entscheidungen in den ersten beiden Jahren treffen. Ich garantiere euch, es wird geschehen!” (weiterlesen…)
Konflikte, Krise, Obama, Weltfinanzordnung



