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Sind Sachwert-Investments ohne Leidenschaft überhaupt möglich?


Gold- und Silbermünzen gelten als flexible Krisenabsicherung (Foto: morguefile)Sachwerte gelten für viele Anleger seit einigen Jahren als sinnvolle Alternative. Doch haben Sachwerte einige Tücken: Wer sich mit Kunst, Oldtimern, Wein oder Whiskey zu Anlage-Zwecken auseinander setzen will, benötigt eine große Fachkenntnis. Anleger sollten bedenken, dass anders als bei Wertpapieren oder Fondsanteilen jedes Sachinvestment einzigartig ist. Der Wert einer Flasche Rivesaltes Domaine de Rombeau aus dem Jahre 1955 geht gegen null, wenn der Wein korkt. Selbst ein Oldtimer-Cabrio, dessen Lack glänzt und dessen Motor schnurrt, ist kein Anlageobjekt mehr, nachdem ein Gutachter festgestellt hat, dass das Fahrzeug ursprünglich ein Coupé war, das unsachgemäß umgebaut wurde. Wer auf Sachwert-Investments setzen will, sollte also neben dem Wunsch der Vermögens-Diversifikation auch eine gewisse Leidenschaft mitbringen. Nur so lohnt sich der Aufwand, der mit Sachwert-Investments verbunden ist. Weiterlesen


Juni 23, 2015

Kunstfonds oder Liebhaberstück? Worauf man bei Investitionen in Kunst achten sollte

Amedeo Modigliani: Bildnis Pablo PicassoOb es in Zukunft so bleibt, ist ungewiss. Im Mai fanden ausgerechnet ein Picasso und Giacometti bei einer Sotheby’s Auktion keinen Käufer. Doch zumindest in den vergangenen Jahren wurde für Kunst mehr Geld denn je ausgegeben. Von Wertzuwächsen bis zu 44 Prozent, wie sie schon beispielsweise der Markt für die Kunst der klassischen Moderne verzeichnete, wo Künstler von Pablo Picasso bis Joseph Beuys gehandelt werden, konnten manche börsennotierten Unternehmen nur träumen. Und bei Auktionen wechselten Kunstwerke zu bisweilen schwindelerregenden Preisen die Besitzer. So Anfang dieses Jahres bei der Versteigerung der Privatsammlung von Yves Saint Laurent: Eine Holzskulptur von Constantin Brancusi (Portrait de Madame L.R.) kam für 26 Millionen Euro unter den Hammer, ein Piet Mondrian (Composition avec bleu, rouge, jaune et noir) für 19,2 Millionen Euro. Doch solche spektakulären Fälle sind nicht die Regel. Ungefähr 80 Prozent werden mit Werken gehandelt, deren Wert bei 10.000 Euro liegt, bei etwa 16 Prozent der gehandelten Werke liegt er zwischen 10.000 und 99.000 Euro und bei nur 0,4 Prozent über einer Million Euro. Weiterlesen

August 11, 2009