4. November 2009

Wird Gold zum Carry-Trade-Profiteur?
Wieso die Notenbanken über Hausse und Baisse entscheiden

Gold statt Dollar: Schwellenländer setzen verstärkt auf das Edelmetall (Bild: Deutsche Bank AG)Gold statt Dollar: Schwellenländer setzen verstärkt auf das Edelmetall (Bild: Deutsche Bank AG)
Gold statt Dollar: Schwellenländer setzen verstärkt auf das Edelmetall (Bild: Deutsche Bank AG)

Der Goldpreis ist nunmehr endgültig aus seiner Seitwärtsbewegung über 1000 US-Dollar ausgebrochen und steuert auf die 1100-Dollar-Marke zu. Als Grund für die neuerliche Dynamik machen Beobachter indische Goldkäufe verantwortlich: Der Tigerstaat kaufte kurzerhand 200 Tonnen Gold vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und zerstreute so die Sorgen einiger Goldanleger vor einem Überangebot des Edelmetalls. Auch zeigt der Kauf um etwa 1060 Dollar je Unze, dass Schwellenländer, die auf Dollarreserven sitzen, diese nach wie vor in Edelmetall umtauschen möchten. Als möglicher Käufer der zweiten Tranche von 200 Tonnen Gold gilt China. Würde dieses Szenario wahr, hätte sich der häufig kolportierte Hunger der Schwellenländer nach Edelmetallen binnen weniger Tage eindrucksvoll bestätigt - 400 Tonnen Gold hätten problemlos einen Käufer gefunden. (weiterlesen…)

von Nico Popp am 4. November 2009 um 11:11 Uhr Emerging Markets, Gold, Wissen, Währungen
, , , , ,


22. September 2009

Es läuft etwas aus dem Ruder!
Liquidität belebt die Märkte - bis zur nächsten Krise?

Lange oder kurze Leine? Die Rally lebt von der expansiven Geldpolitik der Notenbanken (Foto: siepmannH, pixelio.de)Lange oder kurze Leine? Die Rally lebt von der expansiven Geldpolitik der Notenbanken (Foto: siepmannH, pixelio.de)
Lange oder kurze Leine? Die Rally lebt von der expansiven Geldpolitik der Notenbanken (Foto: siepmannH, pixelio.de)

Die Aktienmärkte steigen und steigen. Allerdings steigen in gleichem Maße auch die Bewertungen, so dass mittlerweile teilweise wieder Bewertungsniveaus erreicht werden, die wir zuletzt vor dem Ausbruch der Krise gesehen haben. Kein Wunder also, dass es Skeptiker gibt, die auf das Problem aufmerksam machen. Wenn also die Aktien nicht mehr günstig sind, warum steigen sie dann weiter? (weiterlesen…)

von Stephan Feuerstein am 22. September 2009 um 09:53 Uhr Anekdoten, Finanzen, Kommentare, Währungen
, , ,


22. Dezember 2008

Seltene Situation am Gold-Futuremarkt:
Gibt es Hinweise für physische Lieferengpässe bei Gold?

RohstoffraketenDiese Situation gab es am Goldmarkt erst drei Mal! Einen Tag im November 1995, zwei Tage Ende September 1999, sowie zuletzt schon vom 22. bis 24. November diesen Jahres. Von was reden wir? Von der Backwardation beim Goldpreis. Backwardation ist ein Zustand, bei dem der sofortige Lieferpreis eines Rohstoffes höher liegt, als der zukünftige Lieferpreis. Bei vielen Rohstoffen ist dies nichts ungewöhnliches - beim Goldpreis ist dies dagegen extrem außergewöhnlich! (weiterlesen…)



29. Oktober 2008

Experten erwarten Leitzins-Senkungen:
Verschießen die Notenbanken ihr Pulver?

Federal Reserve in Washington D.C.: Fällt der US-Leitzins noch unter ein Prozent?Federal Reserve in Washington D.C.: Fällt der US-Leitzins noch unter ein Prozent?
Federal Reserve in Washington D.C.: Fällt der US-Leitzins noch unter ein Prozent?

Volkswirtschaftler versprechen sich von der heutigen Sitzung der US-Notenbank Fed einen deutlichen Zinsschritt. Erwartet wird eine Senkung des US-Leitzinses auf 1,0 Prozent von zuvor 1,5 Prozent. Damit hätte der Zinssatz ein Niveau erreicht, wie seit 2004 nicht mehr. Sollte die Fed sogar noch weitere Zinsschritte ankündigen, könnte der Leitzins so tief sinken, wie seit den 1960er Jahren nicht mehr. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach Einschätzung von Ökonomen vor weiteren Zinssenkungen: In einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters erwarteten alle 81 befragten Experten eine Zinssenkung bei der nächsten EZB-Sitzung am 6. November. Achtzig Prozent der Volkswirtschaftler prognostizieren für den Euro-Raum sogar eine Senkung um 50 Basispunkte auf 3,25 Prozent. (weiterlesen…)

von Nico Popp am 29. Oktober 2008 um 14:08 Uhr Anekdoten, Finanzen, Konjunktur, USA, Währungen
, , ,


8. Oktober 2008

Notenbanken ziehen an einem Strang:
Fed, EZB und BoE senken Leitzinsen

Nachdem die Aktienkurse am Morgen nochmals deutlich nachgegeben haben und der Dax sogar zeitweise unter 4900 Punkte absackte, haben die Notenbanken am frühen Nachmittag reagiert. Die US-Notenbank (Fed), die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of England (BoE) senkten die Leitzinsen in einer gemeinsamen Aktion um jeweils 50 Basispunkte. Die Aktienmärkte reagierten zunächst mit Kursgewinnen. Der Dax notiert derzeit bei 5218 Punkten rund zwei Prozent im Minus.

n
Notenbanken senken weltweit die Leitzinsen und pumpen Liquidität in den Markt. Wohin geht das ganze Geld?
Ergebnisse
von Nico Popp am 8. Oktober 2008 um 13:13 Uhr Finanzen, Konjunktur, Kurzupdate, Standardwerte, USA
,




Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Autoren dieses Blogs Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenskonflikt besteht. Das Angebot stellt keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung dar und dient lediglich der Information.
Page protected by Copyscape. Do not copy!

Copyright © 2006-2009 Nico Popp