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Sind Sachwert-Investments ohne Leidenschaft überhaupt möglich?


Gold- und Silbermünzen gelten als flexible Krisenabsicherung (Foto: morguefile)Sachwerte gelten für viele Anleger seit einigen Jahren als sinnvolle Alternative. Doch haben Sachwerte einige Tücken: Wer sich mit Kunst, Oldtimern, Wein oder Whiskey zu Anlage-Zwecken auseinander setzen will, benötigt eine große Fachkenntnis. Anleger sollten bedenken, dass anders als bei Wertpapieren oder Fondsanteilen jedes Sachinvestment einzigartig ist. Der Wert einer Flasche Rivesaltes Domaine de Rombeau aus dem Jahre 1955 geht gegen null, wenn der Wein korkt. Selbst ein Oldtimer-Cabrio, dessen Lack glänzt und dessen Motor schnurrt, ist kein Anlageobjekt mehr, nachdem ein Gutachter festgestellt hat, dass das Fahrzeug ursprünglich ein Coupé war, das unsachgemäß umgebaut wurde. Wer auf Sachwert-Investments setzen will, sollte also neben dem Wunsch der Vermögens-Diversifikation auch eine gewisse Leidenschaft mitbringen. Nur so lohnt sich der Aufwand, der mit Sachwert-Investments verbunden ist. Weiterlesen


Juni 23, 2015

Welche Wege führen aus der Krise? Interview mit Joachim Brunner

Buchautor, Börsenbriefschreiber und Chef einer Nachrichtenagentur: Joachim BrunnerJoachim Brunner ist Chefredakteur des Börsenbriefs Smallcap-Investor und hat im vergangenen Jahr das Buch „Finanzkrise 2008 – Wie es dazu kam und mit welchen Folgen wir rechnen müssen!“ veröffentlicht. Darin analysiert Brunner die derzeitige Situation der Weltwirtschaft und wagt darüber hinaus einen Ausblick in die Zukunft. Neben seiner publizistischen Tätigkeit ist Brunner außerdem Chef der Nachrichtenagentur IRW-Press.

Aktien-Blog: Sie haben Ende des vergangenen Jahres ein Buch über die Finanzkrise veröffentlicht und dabei fünf mögliche Zukunftsszenarien vorgestellt. Wie sehen Sie die Krise Monate nach Veröffentlichung Ihres Buches? Sind Sie durch die zahlreichen staatlichen Rettungspakete und den G20-Gipfel optimistischer oder pessimistischer geworden? Weiterlesen

April 16, 2009

Flucht in Sachwerte: Stehen uns die größten Gewinne bei Rohstoffen noch bevor?

Der Lärm um die Finanzkrise in den Vereinigten Staaten wird immer lauter, doch wieso ist sie entstanden und wie lange kann es noch so weiter gehen? In diesem Artikel möchte ich meine Ansichten zu diesem Thema äußern. Sieht man sich die von http://www.shadowstats.com erhobenen Daten an, sieht man ganz deutlich, dass sich die so genannte Geldmenge M3 in den letzten Jahren extrem nach oben bewegt hat. Die offizielle Geldmenge M3 wird seit einigen Jahren von der US-Notenbank (FED) nicht mehr veröffentlicht, da diese angeblich nicht aussagekräftig sei und zu schwer zu erheben. John Williams von Shadowstats scheint allerdings dazu in der Lage zu sein – von Schwierigkeiten bei der Datenerhebung kann also nicht die Rede sein. Die Geldmenge M3 stellt das Geld dar, welches zum Teil angelegt und somit nicht im Umlauf ist. Weiterlesen

Juli 18, 2008