Author Archives: Jörn Bernhard

About Jörn Bernhard

Chefredakteur bei aktien-blog.com. Seit meinen frühen Jugendjahren beschäftige ich mich mit Aktien und verschiedenen Investments und bin aktuell als selbstständiger Finanzvermittler tätig.

Nach Razzia: Deutsche Bank-Aktie wieder auf Talfahrt

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt durchsuchte am Donnerstag mehrere Geschäftsräume der Deutschen Bank. Laut der Behörde wurde die Razzia durch den Verdacht der Geldwäsche ausgelöst.

Dabei bezog sie sich auf Daten aus den Panama Papers sowie den Offshore Leaks, zwei internationalen Rechercheprojekten zu Steueroasen aus dem Jahr 2016. Die Recherchen enthüllten, dass Banken international massiv und systematisch Beihilfe zur Steuerhinterziehung leisteten – darunter auch 28 Banken aus Deutschland.

Ermittlungen wegen unterlassener Anzeigepflicht

Laut der Staatsanwaltschaft richten sich die Ermittlungen gegen zwei Mitarbeiter sowie weitere Verantwortliche bei der Bank, die bislang noch nicht identifiziert worden sind. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, pflichtwidrig keine Anzeige erstattet zu haben, obwohl ihnen ausreichende Anhaltspunkte dafür vorgelegen hätten, dass sich ihre Kunden der Geldwäsche schuldig machten.

“Wir waren der Ansicht, dass wir den Behörden alle relevanten Informationen zu den Panama Papers bereitgestellt hatten”, erklärte die Deutsche Bank. Man werde eng mit der Staatsanwaltschaft kooperieren.

Aktie bricht wieder ein

Die Razzia wirkte sich abrupt auf den sich bis dahin erholenden Aktienkurs des Finanzinstituts aus. Sie sackten zwischenzeitlich um bis zu 4,89 Prozent auf 8,172 Euro ab. Damit näherten sich die Kurse dem erst am Dienstag vergangener Woche erreichten Rekordtief von 8,054 Euro. Am Mittag wiesen sie noch ein Minus von 3,35 Prozent aus.

In den vergangenen Tagen konnte die Aktie noch von der allgemeinen Markterholung profitieren. Zuvor hatten globale Konjunktursorgen die Papiere auf den tiefsten Stand ihrer Geschichte gedrückt.

Jetzt drohen die Anteilsscheine den Abwärtstrend erneut aufzunehmen. Im bisherigen Jahresverlauf verzeichnen die Aktien der Deutschen Bank einen Verlust von aktuell knapp 48 Prozent. Damit sind die Papiere derzeit der schlechteste Dax-Wert.

ProSiebenSat1: Neues zum deutschen Netflix-Konkurrenten

Es ist eines der ganz großen Projekte des ProSiebenSat.1-Chefs Max Conze: Gemeinsam mit dem US-Medienkonzern Discovery, dem Hauptkonkurrenten RTL sowie den öffentlich-rechtlichen Sendern will Conze “einen deutschen Champion” schaffen, einen Streaming-Dienst, der Marktführer Netflix in Deutschland die Stirn bieten kann. Wenn es nach Conze geht, könne der Dienst schon Mitte 2019 an den Start gehen.

Partnerschaft mit Discovery und ZDF

„Wir sind auf einem ganz guten Weg mit den Öffentlich-Rechtlichen, wie wir deren Inhalte darstellen können“, so Conze. Bereits beim Kapitalmarkttag am 14. November hatte ProSiebenSat.1 verraten, dass auch Sendungen des ZDF über das Portal abrufbar seien sollen.

In den neuen Streaming-Dienst will der Konzern 120 Millionen Euro investieren. Ein Großteil davon soll in lokale Inhalte fließen, an denen ProSiebenSat.1 die Rechte hält. Etwa 40 Millionen sollen zu gleichen Teilen in den Digitalbereich und die Werbetechnologie fließen.

Der US-Konzern Discovery ist bereits mit an Bord. Vor zwei Wochen konnte Conze mit dem ZDF einen weiteren wichtigen Partner verkünden. Mitte kommenden Jahres, wenn der Dienst an den Start geht, sollen für Kunden Inhalte des ZDF bereits abrufbar sein.

RTL äußert Zweifel an Kooperation

Mit RTL-Deutschland-Chef Bernd Reichart habe Conze noch nicht sprechen können. Er wünsche sich eine Zusammenarbeit mit RTL, “aber das passiert nicht morgen früh”. RTL-II-Geschäftsführer Andreas Bartl äußerte allerdings Zweifel an einer Kooperation. Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa erinnerte er an Bedenken des Bundeskartellamts, die Kooperationen in der Vergangenheit verhindert hatten.

Ziel sei es, deutschen Zuschauern eine Alternative zu Netflix zu schaffen, so Conze. Netflix und andere internationale Anbieter seien starke Konkurrenten. ProSiebenSat.1 aber verstehe “Deutschland und die Menschen in Deutschland besser”. Conze wolle die 25 Jahre Erfahrung des Konzerns dafür nutzen verstärkt auf eigene Magazinformate, Comedy, Livesendungen und Infotainment zu setzen.

Aktie weiterhin meiden

Sinkende Werbeerlöse im klassischen TV-Geschäft setzen ProSiebenSat.1 unter Druck, die Aktie hatte zuletzt eine Talfahrt erlebt. Ob die Streaming-Plattform eine Antwort auf diese Probleme geben kann, wird sich zeigen müssen. Das Vertrauen der Investoren hat Conze bislang offenbar nicht auf seiner Seite: Die Erholung der Aktie kommt nur langsam voran.

Auch Nikolas Kessler, Redakteur des Anlegermagazins “Der Aktionär”, riet in seiner aktuellen Aktienanalyse dazu, die ProSiebenSat.1-Aktie  zu meiden. In Anbetracht des trüben Chartbilds und der operativen Herausforderungen sollten Anleger die Aktie meiden, so Kessler.

 

Trump in Rage wegen General Motors Sparprogramm – Aktie steigt

Die Konzernchefin von General Motors (GM), Mary Barra, bereitet den Konzern auf schlechtere Zeiten vor. Barra verkündete am Montag einen umfassenden Restrukturierungsplan, der die Streichung von etwa 14.700 Arbeitsplätzen und die Schließung mehrerer Werke des größten US-Autobauers in Aussicht stellt.

Barra nannte als Begründung veränderte Marktbedingungen, an die GM sich anpassen müsse, um in Zukunft bestehen zu können. Die Streichungen sollen die Kosten des Konzerns drastisch senken. Hintergrund ist die Umstellung auf die Elektromobilität. Weil andere Konzerne wie Volkswagen hier bereits vorgelegt haben, ziehe GM nun nach. Die Produktion weniger erfolgreicher Automodelle wie Limousinen will General Motors einstellen und sich künftig dafür auf Bereiche wie E-Autos und das autonome Fahren konzentrieren.

Trump zeigte sich in Rage

Der US-Präsident zeigte sich über die Meldung verärgert, er drohte mit Konsequenzen. Besonders eine geplante Werksschließung in Ohio brachte den Präsidenten in Rage. “Sie sollten dort verflucht noch mal schnell eine neue Fabrik eröffnen!”, sagte Trump dem “Wall Street Journal”. Er forderte GM dazu auf, die Automobilproduktion in China zu einzustellen. Der Konzern solle seine Fahrzeuge lieber in den USA produzieren.

Als Hauptgründe für den Schritt nennen Analysten schwache Absatzzahlen bei kleinen PKW sowie gestiegene Materialkosten. Dabei dürften die von US-Präsident Donald Trump eingeführten Sonderzölle auf Stahl den US-Konzerns zusätzlich belasten und somit mitverantwortlich für die Maßnahme sein. Auch der Spiegel nennt den durch Donald Trump angefachten Handelskrieg der USA als möglichen Auslöser.

An der Börse sorgte die Bekanntgabe für ordentlich Aufwind: Die Aktie des Automobilherstellers schoss am Montag um zwischenzeitlich sieben Prozent in die Höhe und verzeichnete zu Börsenschluss mit 37,65 Dollar ein sehenswertes Plus von 4,8 Prozent.

 

 

Google machtlos gegen falsche “Höhle der Löwen” Werbung?

Google kann seine Regularien für Werbetreibende im Kryptomarkt offensichtlich auch weiterhin nicht durchsetzen. Bereits vor einigen Wochen berichtete das Onlinewährungsportal Kryptoszene über sogenannte Bitcoin Robots, die das Werbeverbot der Suchmaschine umgehen, indem sie gezielte Falschnachrichten produzieren und auf erfundene Webseiten verlinken. Einer der berüchtigsten Bitcoin-Scams ist die Erfahrung der Bitcoin Revolution.

Nun scheint sich herauszustellen, dass auch bekannte und renommierte Nachrichtenportale zweifelhafte Anzeigen mit Bezug auf Kryptowährungen auf Google schalten. Bei Recherchen von Aktien-Blog.com zum Thema tauchten auch Suchergebnisse des Unternehmens Finanzen.net als Anzeigen auf, die vermeintlich über die TV Show “die Höhle der Löwen” berichten sollten. Eine Anfrage vom Donnerstag an Finanzen.net zum Hintergrund der Ads blieb bis zur Veröffentlichung dieses Artikels am Dienstag Abend noch unbeantwortet.

TV Show “Höhle der Löwen” für falsche Werbung missbraucht

Offensichtlich schalten diverse News Portale Werbungen für spezifische Schlüsselwörter, die mit dubiosem Content verbunden sind. Die Ads dürften den User in die Irre führen, da sich hinter den entsprechenden Links andere Informationen verbergen, als die, die zunächst in der Anzeige beworben wurden. Gerade im Kryptomarkt nutzen betrügerische Seiten die TV Show “Die Höhle der Löwen” als Aufhänger, um zweifelhafte Investment Produkte zu bewerben. Es hat den Anschein, dass Seiten wie Finanzen.net nun zumindest eine ähnliche Strategie fahren, um auf Artikel in der Kryptowelt verlinken zu können.

Bereits im Vereinten Königreich gab es ähnliche Scam-Ad Vorfälle, die sich auf die britische Version der TV Show “Dragons Den” bezogen. Darüber hinaus wurden prominente Persönlichkeiten zu eben solchen Werbezwecken ohne Einwilligung missbraucht. Eng mit derartigen Anzeigen ist das sogenannte “Cloaking” verbunden. Hier werden User auf eine vermeintlich seriöse Website geleitet, die einzig und allein dem Grund dient, ein bestimmtes Produkt oder eben eine Scam Plattform zu bewerben.

Google scheint hilflos

Gemäß Google Richtlinien ist das Cloaking verboten. Ohnehin ist schon die Verwendung bestimmter Keywords in Ads der Google Suche nur regulierten Anbietern und Brokern, wie eToro oder Plus500, vorbehalten. Warum also auch andere Werbetreibende diese Richtlinien umgehen können, ist eine offene Frage. Eine Lösung seitens der Suchmaschine wurde jedenfalls bis dato noch nicht bekannt gegeben.

Für Enduser ist es indes ratsam, ausschließlich auf Angebote lizenzierter Broker zu vertrauen, wenn es um das Trading mit Kryptowährungen geht. Anstatt in die Werbefallen dubioser Anbieter zu tappen, dürfte eine grundlegende Recherche zu den besten Exchanges und Brokern der erste sichere Schritt in den Handel sein.

 

Wie sich Anleger auf den Crash vorbereiten können

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Verluste tun weh – clevere Anleger stellen sich darauf ein (Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de)

Schaut man auf den Verlauf des DAX während der letzten zwei Jahre, sieht man ein hektisches Auf und Ab. Unterm Strich aber bleibt ein Nullsummenspiel. Heute steht der deutsche Leitindex in etwa da, wo er im Dezember 2016 auch notierte. Im Vergleich zu damals ist die Stimmung aber deutlich schlechter: Die Brexit-Verhandlungen gehen in die heiße Phase, Italien macht ernst mit seinem verschwenderischen Haushalt und über allem liegt der schwelende Handelskonflikt. Hinzu kommt: Die Hausse ist noch zwei Jahre älter. Seit rund zehn Jahren geht es an den Börsen nach oben. Für Anleger ist es an der Zeit, sich auf einen Rückschlag an den Börsen einzustellen. Continue reading

Südkorea-ETF ist einen zweiten Blick wert

Südkorea-ETF: Fundamental steht das Land gut da

Südkorea-ETF: Fundamental steht das Land gut da

Das letzte Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Südkorea hat nicht nur Fußballfans aufgewühlt. Auch Anlegerherzen können beim Blick auf die Spielpaarung höher schlagen. Die Experten des digitalen Vermögensverwalters Fundamental Capital denken dabei in erster Linie an Südkorea. Zwar habe Deutschland den Asiaten auf der Fifa Weltrangliste einige Plätze voraus, doch komme Südkorea wirtschaftlich gesehen durchaus dynamischer daher, als das europäische Industrieland. „So hat das ostasiatische Land seine Wirtschaftsleistung seit 1991 um satte 226 Prozent gesteigert, während Deutschland ein Wachstum von „gerade einmal“ 40 Prozent schaffte. In den letzten zehn Jahren war der Abstand zwar nicht mehr ganz so groß, jedoch lag Südkoreas Wirtschaftswachstum immer noch zumindest stets leicht bis deutlich über dem deutschen – im Jahr 2016 betrug es zum Beispiel 2,8 Prozent, während es in Deutschland 1,9 Prozent waren“, so die Experten des digitalen Vermögensverwalters. Inzwischen ist Südkorea auf der Liste der größten Volkswirtschaften auf Platz elf angekommen und ist damit Deutschland dicht auf den Fersen. Ein Südkorea-ETF könnte profitieren. Continue reading

Goldaktien könnten schon bald wieder glänzen

Goldaktien könnten schon bald Chancen bieten, glauben Experten. (Foto: © allstars / shutterstock)

Goldaktien könnten schon bald Chancen bieten, glauben Experten. (Foto: © allstars / shutterstock)

Die Nervosität am Aktienmarkt steigt. Dennoch sind klassische sichere Häfen derzeit nicht so gefragt. Für Joe Foster, Portfoliomanager und Stratege für die Gold-Fonds von VanEck, könnte dies eine Chance bieten. „Goldaktien haben sich von der allgemeinen Verkaufswelle am Markt von Anfang Februar noch nicht erholt. Anleger sahen diese Welle, die über die Märkte hinwegrollte, nicht etwa als ein Zeichen für ein Wiederaufflammen systemischer Risiken, sondern vielmehr als eine längst überfällige Korrektur“, so Foster. Aus diesem Grund sei eine Flucht in sichere Anlageklassen, wie beispielsweise Goldaktien, ausgeblieben. Foster verweist auf eine Studie von RBC Capital Markets, wonach Goldproduzenten aktuell mit einem Abschlag von zwanzig Prozent gegenüber ihren historischen Bewertungen gehandelt würden. „Bis jetzt war der allgemeine Abverkauf am Markt nicht langlebig genug, als dass sichere Anlagewerte davon profitieren würden“, so Foster. Continue reading

Warum sind Privatanleger auf ein Depot angewiesen?

Mit dem falschen Depot verbrennen Anleger Geld (Foto: aboutpixel.de, Geldvernichtung, Rainer Sturm)

Mit dem falschen Depot verbrennen Anleger Geld (Foto: aboutpixel.de, Geldvernichtung, Rainer Sturm)

Als privater Anleger hat man nicht die Möglichkeit, Aktien direkt an der Börse zu kaufen und wieder zu veräußern. Hierfür sind die Broker zuständig, die sich um die Verwahrung sowie um den Handel mit den Wertpapieren kümmern und diesbezüglich eine vermittelnde Funktion ausüben. Für diese Arbeit zahlt der Privatanleger Depotgebühren beziehungsweise Provisionen, deren Höhe von Broker zu Broker unter Umständen erheblich variiert. Bei einer größeren Anlagesumme können dann mitunter Differenzen von mehreren Tausend Euro entstehen. Es ist deshalb sehr wichtig, einen Online Vergleich zu starten, denn zu hohe Transaktionskosten und Grundgebühren schmälern letztendlich die Rendite. Continue reading

Fünf Gründe wieso Aktien weiter steigen

Langfristig verlieren die jüngsten Kursverluste bei Aktien ihren Schrecken. (Chart: Guidants.com)

Langfristig verlieren die jüngsten Kursverluste bei Aktien ihren Schrecken. (Chart: Guidants.com)

Dass die Börse keine Einbahnstraße ist, müssen Anleger seit einigen Handelstagen schmerzvoll erkennen. Der deutsche Leitindex DAX ist wieder unter 13.000 Punkte gefallen und auch aus den USA fehlen Impulse. Viele Beobachter sind nun skeptisch und erwarten das Ende des Aufschwungs an den Börsen. Richtig ist: Nach rund zehn Jahren Hausse müssen alle Investoren über das Ende der steigenden Kurse nachdenken und sich entsprechend vorbereiten. Doch steht der Crash wirklich schon vor der Tür? Es gibt einige Gründe, die dafür sprechen, dass Aktien bald weiter steigen. Continue reading

Droht Tesla die Insolvenz?

Zerplatzen die Anleger-Träume rund um Tesla? (Foto: Pexels, CC0-Lizenz)

Zerplatzen die Anleger-Träume rund um Tesla? (Foto: Pexels, CC0-Lizenz)

Geht Tesla, der Pionier der Elektromobilität bald Pleite? US-Autoexperte Bob Lutz, ehemaliger Chef von General Motors, zweifelt an der Kompetenz von Tesla-Chef Elon Musk. Musk habe grundlegende betriebswirtschaftliche Grundladen nicht verstanden, so Lutz. Der Elektro-Pionier schreibt seit Jahren große Verluste. Das mit großen Vorschusslorbeeren angekündigte Model 3 wurde im dritten Quartal 2017 nur 260 Mal gebaut. Angekündigt waren 1.500 Modelle. Brechen die Probleme bei der Autoproduktion und die mangelnde Rentabilität dem Unternehmen langfristig das Genick? Glaubt man auf Leerverkäufe spezialisierten Fondsmanagern, handelt es sich bei Tesla um eine „schreckliche Gesellschaft“. Wie kürzlich auf einer Investorenveranstaltung zu vernehmen war, würden  sowohl Cashflows, Schuldensituation, die Ausgabe neuer Aktien sowie die Art der Unternehmensführung dafür sprechen, dass der Aktie keine gute Zukunft bevor stehe. Continue reading