Archiv des Autors: Nico Popp

DAX: Das Ende der Korrektur?

Der deutsche Leitindex DAX zeigt sich noch immer sehr volatil, aber behauptet. Nachdem der Index nach Handelseröffnung noch stark abgegeben hatte, erholte sich der DAX Stück für Stück und notiert aktuell bei 4447 Punkten, was einem Plus von 0,15 Prozent entspricht. Zwar kann man noch nicht von einer Erholung sprechen, doch scheint sich der Leitindex auf einem moderaten Niveau deutlich über den Tiefstständen eingependelt zu haben. Auch in der Öffentlichkeit keimt wieder Hoffnung auf: Crash-Propheten wird immer weniger Beachtung geschenkt und das häufig angesprochene Argument der wegbrechenden Gewinne durch hohe Rohstoffpreise, verliert zunehmend an Bedeutung.

“Diamonds are forever”: Eckhof-News bei VPH?

Wenn sich Klaus Eckhof an einem Unternehmen beteiligt, führt dies bei einigen Anlegern bereits zu Begeisterung. De Beira Goldfields ist ein solcher Fall. In einem Interview wurde Eckhof über seine weiteren Projekte befragt. Eines dieser Projekte ist VPH, ein ehemaliger Telekommunikationsanbieter, der schon bald nach Diamanten suchen möchte. Viele Anleger werden bereits bei dem Begriff Mantelspekulation skeptisch und verbinden damit ein hohes Risiko. Tatsächlich sind solche Spekulationen stets mit hohen Risiken verbunden, doch kann man im Falle von VPH nicht von einer Mantelspekulation sprechen, da Verantwortliche des Unternehmens die “Diamanten-Pläne” bereits beschlossen und VPH als zugehöriges Unternehmen auserkoren haben. Derzeit wird VPH von Eckhof in seiner Funktion als Geologe beraten. Sollte VPH Aussicht auf Erfolg versprechen, könnte es gut sein, dass sich der von vielen als “Star-Geologe” bezeichnete Eckhof an dem Unternehmen beteiligen, oder eine leitende Position übernehmen wird. Derzeit notiert das sonst sehr volatile Papier in Frankfurt bei 0,31 Euro, ist aber bereits seit dem 16. Juni vom Handel ausgesetzt – am 21. Juni soll der Handel weiter gehen. Bis dahin sind seitens des Managements Neuigkeiten zu erwarten. Sollten sich die Hinweise auf ein Engagement Eckhofs bei VPH verdichten, sollte der Wert große Publizität erfahren! Ein klarer Fall für die Watchlist.

Innovation: Cortal Consors geht short – gehen Sie mit?

Heute erreichte mich eine eMail von Cortal Consors. Ich wurde darin aufgefordert, am Beta-Test der neuen Trading-Software “Active Trader” teilzunehmen. Die neue Version der Software soll einige Neuerungen enthalten:

  1. Verbesserte Intraday-Anzeige im Chartmodul (bis zu drei Tage intraday)
  2. Null-Tick-Filter bei Charts
  3. Anzeige des verfügbaren Geldbetrages
  4. Möglichkeit von Leerverkäufen

Es tut sich was bei deutschen Discount-Brokern. Nachdem schon Flatex angekündigt hatte, Leerverkäufe zu ermöglichen, zieht nun Cortal Consors nach. Grundsätzlich ist es sicherlich zu begrüßen, dass dem Kunden die gesamte Bandbreite der Handlungsoptionen gewährt wird. Dennoch möchte man sich nicht ausmalen, was passiert, wenn unbedarfte Kleinanleger, getrieben von dubiosen Short-Empfehlungen, massiv Aktien leer verkaufen. Die Volatilität würde wohl deutlich größer werden – von “irrationalen” Kursbewegungen ganz zu schweigen.

De Beira Aktiensplit: Short-Seller schlagen zu

Die Aktie von De Beira hatte sich in den vergangenen Wochen phänomenal entwickelt. Erste Empfehlungen erfolgten bei rund zwei Euro und bis gestern stieg die Aktie auf teilweise über 18 Euro. Heute nun wurde der Aktiensplit im Verhältnis drei zu zwei vollzogen. Einige Anleger wurden panisch, weil noch keine neuen Aktien in ihr Depot eingebucht worden waren, der Kurs allerdings schon angepasst war. Short-Seller nutzten diese Verwirrungen aus und drückten die Aktie in der Spitze unter sechs Euro! Trotz des Aktiensplits wären Kurse über zehn Euro normal! Einige Börsenbriefe, die de Beira covern, nutzten die aktuellen Verwirrungen dazu, Aktien nachzukaufen. Schließlich hat sich fundamental nichts an der Geschichte geändert. Im Gegenteil: De Beira übernimmt eine bereits produzierende Goldmine in Ecuador! Das Mionanca-Minenprojekt verfügt über geschätzte vier Millionen Unzen Gold und befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Liegenschaft von Aurelian Resources. Aurelian hatte sich in den vergangenen Wochen mit einem ähnlichen Newsflow wie De Beira vom Pennystock zu Kursen weit über zwölf Euro entwickelt. Mehr als ein Tenbagger! Wie es mit De Beira weitergehen wird, bleibt abzuwarten. Eines jedoch ist sicher: Die meisten deutschen Börsendienste sind von diesem Wert überzeugt. Wir werden sehen, ob sie recht behalten.

Technische Gegenbewegung beflügelt Solarwerte

Nach dem beinahe zur Gewohnheit gewordenen Kursrutsch der vergangenen Wochen, zeigen sich die deutschen Indizes heute freundlich. Der Dax legt über zwei Prozent zu. Dies beflügelt besonders die Nebenwerte. Die in letzter Zeit schwer gebeutelte VEM Aktienbank kann wieder zulegen und auch Solarwerte liegen heute zweistellig im Plus: Q-Cells, Ersol und Solarworld sorgen für einen steigenden Tec-Dax. Die nächsten Tage werden zeigen, wohin die Reise geht. In der Vergangenheit waren Tage wie der heutige für viele Aktionäre Anlass, Aktien zu höheren Kursen wieder zu verkaufen. Technisch gesehen, bedeutet die heutige Erholung nichts. Wer von weiter sinkenden Kursen überzeugt ist, nutzt jede technische Gegenbewegung zum Aus- beziehungsweise Aufbau von Shortbeständen.

Viva Aquila? Wenn die neueste Rakete Sorgen macht

Es ist erst zwei Tage her, da fragte ich auf Aktien-Blog nach dem günstigsten Einstiegskurs für Aquila Resources. In Kursen von 0,61 Euro vermutete ich eine Chance, da Kanada am Abend zuvor deutlich höher geschlossen hatte, der Kurs nach unten durch mehrere große Kauforders abgesichert schien und die Aktie zudem auf einem Niveau notierte, das sehr nahe an den Kursen von vor den Bohrergebnissen lag. Doch war dies – so ist es heute für jeden ersichtlich – ein Irrtum. Aktuell notiert die Aktie bei 0,52 Euro. Bei 0,57 Euro zog ich die Reißleine. Im Laufe der letzten beiden Tage entstand ein deutlicher Abgabedruck. Doch wo kamen die Pakete mit mehr als 20.000 Stücken her? Viele Kleinanleger waren vergangene Woche zu Höchstkursen über 80 Cent eingestiegen und haben Ihre Stücke hoffentlich bereits längst verkauft. Führen die fallenden Weltmarktpreise für Zink dazu, dass institutionelle Anleger – die ja bereits in Aquila investiert sein sollen – sich von ihren Aktien trennen? Weiterlesen

Aquila Resources gibt ab: Wo liegt der günstigste Einstieg?

Aquila Resources, eine Aktie die in Anlegerforen derzeit kontrovers diskutiert wird, gibt weiter ab. Startete die Aktie in der vergangenen Woche noch mit fast 50 Prozent Performance durch, ist von diesen Gewinnen kaum mehr etwas übrig: Aktuell notiert Aquila bei 0,61 Euro. Doch muss dieser Umstand nicht negativ sein: Die “Kursexplosion” vergangener Woche scheint auf eine Musterdepotaufnahme zurückzuführen zu sein – besser die Aktie steigt wegen guter Bohrergebnisse. Das Interesse an Aquila und der damit verbundenen Story ist in Frankfurt dennoch größer als in Kanada: Während in Frankfurt gestern 450.000 Aktien gehandelt wurden, waren es in Toronto nur 150.000 Stücke. Schon bald erwarten Anleger weitere Details zu Aquilas Bohrprojekten. Der Umstand, dass der aktuelle Kurs in Frankfurt deutlich niedriger liegt als der Schlusskurs der Heimatbörse in Toronto, könnte eine Chance sein.

Erfolgsstory aus dem Internet: Adlink macht Kasse!

Der Internet-Hype um die Jahrtausendwende versprach goldene Zeiten für Unternehmen aus der damaligen Boom-Branche. Mittlerweile hat der Markt eine wahre Konzentrations- und Insolvenz-Welle hinter sich. Heute schreiben nahezu alle IT-Unternehmen schwarze Zahlen und auch die Phantasien aus längst vergangenen Zeiten bewahrheiten sich: Im Internet kann man Geld verdienen! Adlink ist eine solche Erfolgs-Story. Der Spezialist für Werbung im Internet konnte seinen Unternehmenswert in den vergangenen zwölf Monaten mehr als vervierfachen! Die Gründe liegen offensichtlich in der größeren Nachfrage nach Online-Werbung und der Tatsache, dass nun auch Großkonzerne im weltweiten Datennetz auf Kundenfang gehen. United Internet hat das Potential hinter Adlink erkannt und sich an dem Unternehmen beteiligt. Mittlerweile hält der Internetdienstleister aus Montabaur die Mehrheit an Adlink. Immer wieder wird über eine vollständige Übernahme spekuliert.

DAX am Morgen: Noch immer keine Trendwende

Der Abwärtstrend deutscher Standardwerte setzt sich weiter fort: Aktuell gibt der Leitindex 0,59 Prozent auf 5431 Punkte ab. Die größten Verlierer sind Bayer und Hypo Real Estate mit Verlusten über 1,5 Prozent. Die These vom DAX, der bis September bis auf 5000 Punkte oder sogar darunter dümpelt, scheint sich Tag für Tag mehr zu bestätigen. Entgegen vieler Expertenmeinungen ist dies jedoch (noch) kein Grund zur Panik: Je nachdem, wo man die langfristigen Trendlinien einzeichnet, hat der DAX noch Korrekturpotential bis auf 4800 Punkte, ohne den langfristigen Aufwärtstrend zu brechen. Erfahrene Anleger profitieren mittels Short-Hebelzertifikaten auf den DAX und kaufen bei ersten Anzeichen einer kurzfristigen Trendwende die fundamental sehr preiswerten deutschen Blue-Chips.

Aktien-Blog sucht die besten Finanz-Webseiten

Das weltweite Datennetz und vor allem das Angebot an Webseiten wächst stetig. Da fällt es schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen. Glücklicherweise gibt es dmoz, das weltweit größte von Menschenhand organisierte Linkverzeichnis. Hier sind Editoren für einen bestimmten Bereich verantwortlich und nur qualitativ hochwertige Seiten finden Einzug in das Verzeichnis. Mittlerweile setzt sich Qualität auch im Web durch: Zahlreiche Suchmaschinen priorisieren mittlerweile Webseiten, die bei dmoz gelistet sind. Seit einiger Zeit arbeite ich an diesem Projekt mit und kümmere mich insbesondere um Webseiten aus dem Finanzbereich.

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