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Steigen die Aktien weiter? Expertenmeinungen von der Invest

Während sich der DAX am Freitag nicht so richtig entscheiden konnte, wurde zahlreichen Analysten und Börsenexperten auf der Invest immer wieder die selbe Frage gestellt: „Wie entwickeln sich Aktien und insbesondere der DAX weiter?“ Die Tatsache, dass es auch auf Seiten der Profis Optimisten und Pessimisten gab, kommentierte Hermann Kutzer vom Handelsblatt positiv: „Immer wenn es eindeutige Meinungen gibt, ist dies meist schlecht für die Kurse.“

Dr. Georg Thilenius, Markus Zschaber und andere, erwarten im Jahresverlauf einen sinkenden DAX. Wann jedoch der Sinkflug des DAX einsetzen soll, bleibt unklar. Prognosen reichen von „Mitte April“ bis „im November“. Dass dies Kaffeesatzleserei ist, war jedem Besucher der Vorträge klar. Einig waren sich die Experten jedoch in einer Sache: Den Profis zu Folge, könnte der Spruch „Sell in may and go away“ in diesem Jahr wieder einmal wahr werden. Eine Seitwärtsentwicklung sei in diesem Sommer wahrscheinlich.

Entgegen der Meinung der etwas älteren Experten beim Handelsblatt, waren viele der jungen Analysten der Börsenbriefe optimistisch. „Mindestens 6300 Punkte bis zum Jahresende“ prophezeite den Privatanlegern ein junger Herr Mitte Zwanzig. Auch Rohstoffe und Rohstoffaktien waren Thema auf der Invest. Doch blieben viele Vorträge an der Oberfläche. Bei komplexen Themen, wie Rohstoff-Explorern, bleibt dem Aktionär nur der Griff zum Buch.

Abschließend teile ich Kutzers Meinung. So lange es verschiedene Meinungen gibt, ist alles gut. Dennoch würde ich vorerst den erfahrenen Experten mehr zutrauen als Analysten, die möglicherweise nicht einmal den Neuen Markt erlebt haben. Grundsätzlich war die Stimmung auf der Invest rosig. Die Privatanleger kamen auf ihre Kosten, viele Aussteller präsentierten Ihre Produkte und legten noch das ein oder andere „Goodie“ drauf. Die Branche scheint zufrieden, hoffen wir, dass uns die Märkte die gute Stimmung nicht verderben! Dass es auf der Invest nicht nur um Aktien ging, schreibe ich Ihnen in den nächsten Tagen.

Google Finance: Instrumente der größten Suchmaschine sinnvoll nutzen

Google ist allgegenwärtig. Ein Großteil der Suchanfragen im Internet wird über GoogleGoogle drängt in immer mehr Bereiche getätigt, darüber hinaus bietet Google viele Zusatzdienste an. Neben einem kostenlosen E-Mail-Dienst, Bilder und Video-Suche und vielem mehr, ist der Betreiber nun auch im Bereich der Finanzen aktiv. Mit Google-Finance wird nun auch auch eine umfassende Finanzseite mit allen nötigen Informationen im Google-Stil geboten. Wie Sie Google und seine Dienste für Ihre Anlageentscheidungen nutzen, erfahren Sie hier.

Immer informiert mit Google-Alerts

Google bietet allen Benutzern einen Nachrichtendienst zu bestimmten Themen. Geben Sie einfach den Namen des Unternehmens ein, das Sie überwachen möchten. Sie bekommen dann zeitnah alle Nachrichten zum betreffenden Unternehmen per Email zugeschickt. Die Vorteile liegen auf der Hand. Mühseliges recherchieren entfällt, die Nachrichten landen automatisch im Posteingang. Nach einer kurzen Anmeldung können Sie Ihre persönlichen News abonnieren. Achten Sie darauf, dass Sie den Unternehmensnamen (Wenn dieser aus mehreren Worten besteht) in Anführungsstrichen angeben, denn nur so vermeiden Sie, dass Ihnen Google Nachrichten zu nur einem Wort des Unternehmensnamens zuschickt.

Das neue Finanzportal: Kompakte Übersichten im Google-Stil

Kommt man auf das neue Finanzportal von Google, zeigen sich sofort die Unterschiede zu herkömmlichen Portalen. Das Design ist schlicht und übersichtlich. Auf den ersten Blick bekommt man relevante Nachrichten und Indexdaten der gängigsten Indizes. Die Seite ist noch komplett für den us-amerikanischen Markt entwickelt, allerdings sind schon Versionen in anderen Sprachen angedacht.

Benutzt man die Aktiensuche und gibt man einen eindeutigen Begriff ein, gelangt man sofort auf die wiederum sehr ansprechend und informativ gestaltete Übersichtsseite zum einzelnen Unternehmen. Hier findet man auf einen Blick relevate Kursdaten zum jeweiligen Tag und auch langfristig, Informationen zum Management und der Finanzstruktur des Unternehmens, die letzten Nachrichten, Blog-Artikel und die neuen Google-Diskussionen. Diese Diskussionen sind das Herzstück von Google-Finance. Das besondere daran ist, dass die Benutzer die Möglichkeit haben, sich gegenseitig zu bewerten. So kann man sicher stellen, dass ein Nutzer mit einer hohen Bewertung in der Vergangenheit qualitativ gute Beiträge geschrieben hat.

Google hat wiederum bewiesen, wie innovativ man eine bereits bestehende Idee neu umsetzen kann. Das Portal ist übersichtlich und die Benutzerbewertung ebenso revolutionär wie einfach. Mittels Google-News können sich Investoren gewünschte Informationen zuschicken lassen. Jeder sollte diese kostenlosen Dienste nutzen, um Zeit zu sparen und nichts zu verpassen. Wichtige Informationen zur richtigen Zeit sind für jede Anlageentscheidung unbedingt notwendig.

Rohstoff-Hype: Die USA wollen weg vom Öl – profitieren Sie davon!

Vor einigen Wochen forderte US-Präsident George W. Bush, die USA müssten unabhängiger von fremdem Öl werden. Zudem solle die Entwicklung neuer Technologien wie z.B. der Solarenergie und der Hybrid-Technik bei Autos vorangetrieben werden. Die Börsen haben diese Ankündigungen schon vor einigen Monaten vorweggenommen. Die amerikanischen Aktienmärkte hatten bereits während die Hurrikan-Katastrophe „Katrina“ die Medien beherrschte, ihre Öko-Hausse. Doch waren damals noch kleinere Unternehmen wie „Worldwater“ oder „Barnabus Energy“ in aller Munde, sollten langfristig andere Unternehmen profitieren.Wichtig sei es, so zahlreiche Experten, sich bei Investments in Zukunftstechnologien die Rosinen vom Kuchen zu picken. Das bedeutet konkret:

  • Beteiligen Sie sich an Unternehmen mit ausreichender Größe. Hier ist die Chance am größten, dass das Unternehmen die bevorstehende Konzentration im Bereich der regenerativen Energien übersteht und sich gegen die Konkurrenz durchsetzen kann.
  • Investieren Sie in Unternehmen mit guten Produkten. Dies meint nicht „gute Produkte, die sich noch in der Pipeline befinden“. Gerade über aufstrebende Märkte entstehen immer wieder von Börsenbriefen lancierte Gerüchte über bevorstehende „Wunderprodukte“. Kaufen Sie Aktien von Unternehmen, deren Produkte sich bereits bewährt haben.
  • Achten Sie auf ein gutes Management. Bemühen Sie Suchmaschinen um etwas über das Management des Unternehmens herauszufinden. Gibt es langjährige Erfahrungen in der selben Branche? Wurde bereits erfolgreich ein börsennotiertes Unternehmen geführt? Verfolgt der CEO eine langfristige Strategie? Sind die Verantwortlichen in Netzwerke eingebettet, die es dem Unternehmen erleichtern nötige Finanzmittel aufzubringen? Gerade in aufstrebenden Branchen ist die Frage der Finanzierung sehr bedeutend.

Selbstverständlich können kurzfristige Anleger auch an Unternehmen verdienen, die keinem der oben genannten Punkte entsprechen. Dennoch bieten sie eine Orientierung für Neulinge und können in jede Börsenstrategie einfließen: Je weniger dieser Punkte erfüllt werden, je geringer sollte der Anlagehorizont für das jeweilige Investment gewählt werden.
Dies sind nur einige Hinweise die ich zu diesem Thema geben will. Falls Sie weitere Tipps zum Thema „Stockpicking in Emerging Markets“ bzw. im Bereich der Öko-Aktien haben, schreiben Sie doch einen Kommentar.