Angst vor dem Yen? Dax zwischen Sturmwarnung und Sonnenschein

Allen Unkenrufen zum Trotz konnte der Dax die vergangene Woche positiv abschließen: Mit 7739 Punkten erreichte der Index ein Jahreshoch auf Schlusskursbasis und ist nur noch rund 35 Punkte von seinem bisherigen Höchststand entfernt. Seit dem vergangenen Freitag treiben Gedankenspiele über die weitere Entwicklung des Index die Anleger um. Kann der deutsche Leitindex erneut zulegen und das bisherige Rekord-Hoch jenseits von 8000 Punkten ins Auge fassen oder bedarf es hierfür einer Konsolidierung? Sozusagen als Ruhe vor dem Sturm?

Anlage-Profis von Investment-Banken halten eine Korrektur der Aktienmärkte für angebracht. Durch den rasanten Anstieg der Aktienmärkte seit den Kursverlusten Anfang März sei der Markt überhitzt. Auch würden positive Konjunkturmeldungen wie die Veröffentlichung der robusten Immobiliendaten vom vergangenen Donnerstag nicht mehr für steigende Kurse sorgen. Diese Ignoranz des Marktes gegenüber vermeintlich positiven Meldungen wird als Indiz für eine bevorstehende Korrektur gewertet. Ebenso gerät der Yen, der weitestgehend für die letzte Korrektur im ersten Quartal dieses Jahres verantwortlich gemacht wurde, wieder in den Blickpunkt der Anleger.

Ähnlich kritisch standen Experten den Aktienmärkten auch am Anfang vergangener Woche gegenüber. Die reine Wahrheit zeigt sich wie immer erst auf den Kurszetteln. Entscheidend wird sein, wie sich der Dax im Bereich des bisherigen Jahreshochs bei 7774 Punkten schlägt. Gelingt der Ausbruch, kehrt möglicherweise die Euphorie zurück. Dümpelt der Index unter dieser Marke, ist Vorsicht angebracht.

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