Ein lohnendes Investment – die beliebtesten Aktien 2022

Das Jahr 2022 entwickelt sich zu einem hervorragenden Börsenjahr – und das entsprechend der Meinung von zahlreichen Experten. Die wichtigsten deutschen Aktien sollen ein Kursplus von etwa 27 Prozent im Durchschnitt aufweisen. Das verlockt natürlich zu einem Investment in Aktien. Allerdings sollte man darüber Bescheid wissen, in welche Aktien man investiert, um Verluste zu vermeiden.

Interessant sind in diesem Jahr vor allem Aktien von Casinoanbietern. Diese steigende Beliebtheit von Online-Casinos wie zum Beispiel NetBet Österreich spiegelt sich mittlerweile auch deutlich in den auf dem Markt befindlichen Casino Aktien wider. Mittlerweile kann man deutlich erkennen, dass immer mehr Online-Casinos an der Börse zu finden sind.

Instone Real Estate (SDAX) – 280 Punkte

Der erfolgreiche deutsche Konzern für Immobilien stammt aus Essen. Instone besitzt keine Wohneinheiten, sondern das Unternehmen entwickelt und baut entsprechende Projekte. Diese werden nach der Fertigstellung an die Besitzer übergeben. Pro Jahr entstehen auf diese Art und Weise mehr als 1.000 Wohneinheiten. Experten gehen davon aus, dass das Unternehmen Instone im Jahr 2022 zum ersten Mal an der Marke von einer Milliarde Euro Umsatz kratzen wird, was ein Plus von etwa 20 Prozent bedeutet. Der Gewinn sollte bei einem Betrag von 92 Millionen Euro stagnieren und erst 2023 wieder wachsen.

Die Aktie gehört mit einem Minus von 22 Prozent zu den Verlierern am deutschen Markt, was sich jedoch für 2022 nicht nachteilig auswirken muss. Der angestrebte Wert liegt laut Aussage der Experten um etwa 65 Prozent höher als derzeit. Wird dieser Wert nicht nach unten korrigiert, würde das eine Rendite von 4,5 Prozent bedeuten.

Traton (SDAX) – 290 Punkte

An Stelle Nummer fünf findet man mit Traton eine Firma, die zu beträchtlichen Anteilen noch zu Volkswagen gehört. Im Jahr 2018 brachte der Mutterkonzern die beiden Unternehmensbereiche für Busse und Nutzfahrzeuge an die Börse. Das Jahr 2022 soll das beste Jahr mit 1,8 Milliarden Euro Gewinn bei einem Umsatz von 37 Milliarden Euro werden. Fachleute sehen dabei etwa 40 Prozent Luft nach oben für den Börsenkurs der Wertpapiere. Noch dazu bezahlt das Unternehmen überaus attraktive Dividenden. Im Jahr 2022 könnte die Rendite im Schnitt bei erfreulichen 5,9 Prozent liegen.

Dr. Hönle (CDAX) – 295 Punkte

Dr. Hönle aus Gräfelfing in der Nähe von München produziert UV-Anlagen für die Industrie, mit der sich zum Beispiel Oberflächen entkeimen lassen. Mit einem Umsatz von etwa
100 Millionen Euro zählt der Konzern zu den kleineren deutschen Aktienwerten und schwankte in den vergangenen Jahre mehrmals zwischen SDAX und CDAX.

Analysten rechnen mit einem Anstieg des Umsatzes um etwas mehr als 30 Prozent auf ungefähr 150 Millionen Euro. Zusätzlich soll der im Jahr 2021 fast nicht vorhandene Gewinn auf 18 Millionen Euro ansteigen, was der zweitbeste Wert in der Geschichte des Unternehmens wäre. Für das Handeln mit diesen Aktien, die dieses Jahr noch um 30 Prozent sanken, kann mit einem Aufwärtspotenzial von 58 Prozent gerechnet werden. Zudem bezahlt Dr. Hönle eine Dividende mit einer Rendite von leicht überdurchschnittlichen 2,8 Prozent.

Bayer (DAX) – 295 Punkte

Das Großunternehmen aus der Chemiebranche aus Leverkusen sichert sich den zweiten Platz. Experten gehen davon aus, dass das Unternehmen die Umsätze im Jahr 2022 um vier Prozent auf 46 Milliarden Euro erhöhen wird. Nach Verlusten im Jahr 2020 und einem kleinen Gewinn im Jahr 2021 soll er auf 4,6 Milliarden Euro anwachsen.

Weil der Kurs der Aktien seitdem um über 60 Prozent gefallen ist, hat er vieles aufzuholen. Die Ziele liegen im Durchschnitt knapp mehr als 40 Prozent über dem derzeitigen Stand.

SAF-Holland (SDAX) – 259 Punkte

Auch, wenn der Firmenname anderes vermuten lässt, stammt SAF-Holland aus Bessenbach nahe Aschaffenburg. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern fertigt der Konzern Teile für Lkw und Trailer, zum Beispiel Achsen, Federungen und Bremsen. Analysten nehmen an, dass SAF-Holland seinen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro wieder erreicht und dabei aber deutlich mehr Gewinn macht – nämlich 62 statt acht Millionen Euro.

S&T (SDAX) – 260 Punkte

Das Zentrum der S&T AG befindet sich in der oberösterreichischen Hauptstadt Linz, doch gelistet ist das Wertpapier im deutschen SDAX. Die bestens aufgestellte Firma produziert Hard- und Software für das sogenannte „Internet of Things“, ein mehr als zukunftsträchtiges Geschäftsfeld. Die Umsätze des Unternehmens haben sich seit dem Jahr 2016 schon mehr als verdoppelt. Die Gewinne sollen um knapp mehr als 40 Prozent auf 80 Millionen Euro wachsen. Die Fachleute sehen in diesem Bereich vor allem den aktuellen Aktienkurs von knapp 14 Euro als günstig an.

Deutz (SDAX) – 266 Punkte

Ob Dieselkraftstoff, Gas, Wasserstoff oder Elektro – wer einen Motor benötigt, bekommt einen solchen bei Deutz im gleichnamigen Stadtteil von Köln. Weil solche Teile während Corona nahezu nicht nachgefragt waren, brach der Umsatz ein und soll sich im Jahr 2022 wieder deutlich erholen. Fachleute rechnen mit einem rekordverdächtigen Umsatz von nahezu 1,8 Milliarden Euro und fast 100 Millionen Euro Gewinn.

Der im Jahr 2021 bereits um 22 Prozent gestiegene Aktienkurs soll nächstes Jahr nochmals 46 Prozent darauf packen. Noch dazu zahlt das Unternehmen eine Erfolgsdividende, deren Rendite von voraussichtlich 2,7 Prozent etwas über dem Durchschnitt deutscher Aktienwerte liegt.

Zeal Network (SDAX) – 272 Punkte

Im Jahr 2019 wechselte das Hamburger Unternehmen Zeal Network Online-Lotterien sein Geschäftsmodell und bietet seitdem staatliche Lotterien wie Lotto, Spiel 77 und den Eurojackpot an. Die Umsätze brachen aufgrund der Corona-Krise ein, sollen im Jahr 2022 aber wieder den Stand der Vorkrisenzeit erreichen und das mit deutlich gesteigerten Gewinn. Die Aktienwerte haben sich über eine längere Frist für die Anleger gelohnt, im Jahr 2022 könnte ein Schub um etwa 40 Prozent bevorstehen.

Adler Group (SDAX) – 276 Punkte

Nicht zu verwechseln mit den gleichnamigen Modemärkten ist die im SDAX notierte Adler Group, ein Immobilienunternehmen aus Luxemburg. Das Unternehmen entstand im Jahr 2020 aus dem Zusammenschluss dreier Konzerne. Das Unternehmen verfügt über hochwertige Mietobjekte in den größten Städten von Deutschland.

Das ist ein durchaus lukratives Geschäft, wobei Analysten für das Jahr 2022 nur mit geringen einstelligen Wachstumsraten bei Umsatz und Gewinn rechnen. Was Adler für eine solche Aufstellung qualifiziert, ist das Kurspotenzial von 129 Prozent bis Ende des Jahres 2022 und die in Aussicht gestellte Dividendenrendite von 5,6 Prozent.

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