Fusion der Uranriesen: Ist dies der Anfang einer Übernahmewelle?

Der Uran-Markt konzentriert sich: Die beiden kanadischen Uran-Produzenten SXR Uranium One und Urasia Energy haben sich zusammengeschlossen. SXR Uranium One bietet für eine Aktie von Urasia Energy 0,45 eigene Anteilsscheine. Es wird damit gerechnet, dass die Urasia-Aktionäre dem Deal zustimmen werden. Durch diese Fusion entsteht der zweitgrößte Uran-Produzent der Welt. Mit Liegenschaften in Australien, Kanada, Südafrika, den USA und dem aufstrebenden Rohstoffland Kasachstan, ist der neue Uran-Gigant gut aufgestellt. Die Verantwortlichen rechnen für die kommenden Jahre mit Uranpreisen über 50 Dollar und haben angekündigt, profitabel produzieren zu können. Aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage nach Uran gilt dieser Markt trotz der bereits enormen Kurssteigerungen noch immer als gute Investmentchance.
Nicht umsonst setzen Uran-Unternehmen weltweit auf Konzentration. Mit der jetzigen Fusion entsteht ein weiterer “big player” im Urangeschäft. Diese Nachricht könnte auch für aufstrebende Uran-Explorer wie beispielsweise Forsys Metals interessant werden. Hier werden seit Wochen Übernahmeszenarien diskutiert. Mit dem Zusammenschluss von SXR Uranium und Urasia Energy werden diese Gerüchte wieder aktuell. Ob Noch-Weltmarktführer Cameco nach Forsys Metals greifen könnte, um den Ausfall der Vorzeigeliegenschaft Cigar Lake zu kompensieren oder ob die neue Nummer Zwei Uranium One ihr bereits weit gestreites Portfolio um eine aussichtsreiche Produktionsstätte in Namibia erweitern will, bleibt offen. Tatsache ist, dass von der jüngst beschlossenen Fusion auch Explorer und Produzenzen im Frühstadium profitieren sollten – die Übernahmephantasie ist allgegenwärtig!

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