“Viele Öl-Konzerne vernachlässigen die Infrastruktur”: Börsenbrief rät Öl-Anlegern zu ETFs

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RohstoffraketenDer Börsenbrief Rohstoffraketen rät von Investitionen in Aktien der großen Ölkonzerne ab, da diese in den vergangenen Jahren rund ein Drittel ihrer Investitionen in den Rückkauf eigener Aktien investiert haben. Gleichzeitig fielen die Ausgaben für die Exploration neuer Vorkommen seit 1994 von vierzehn auf sechs Prozent. Auch werde zunehmend an Wartungsarbeiten gespart, was einige Unfälle, wie eine verheerende Explosion in einer Raffinerie in Texas, zeigen würden. Da von Aktienrückkäufen in erster Linie das Management sowie Großaktionäre profitieren, rät der Börsenbrief zur direkten Investition in Öl.

Da herkömmliche Zertifikate auf den Ölpreis erhebliche Rollverluste aufweisen, sprechen laut Rohstoffraketen alle Argumente für einen Kauf eines Öl-ETFs. Anlegern, die in Kanada handeln können und optimistisch für Öl eingestellt sind, rät der Börsenbrief zum Kauf des Horizon-Betrapro-Nymex-Crude-Oil-Bull-ETF mit dem Kürzel HOU, welcher die Entwicklung des Ölpreises stets um das Zweifache hebelt.

Wer lieber auf fallende Notierungen bei Öl setzen möchte, findet in der Bären-Variante mit dem Kürzel HOD das Gegenstück. Der Börsenbrief Rohstoffraketen erwartet bei Öl eine technische Erholung, sobald erste Details des Regierungsprogramms des kommenden US-Präsidenten Barrack Obama publik werden.


3 Gedanken zu „“Viele Öl-Konzerne vernachlässigen die Infrastruktur”: Börsenbrief rät Öl-Anlegern zu ETFs

  1. Lostocos

    Hi! Vielen Dank für diesen Hinweis. Mit Zertifikaten an der Öl-Ralley in verschiedene Richtungen zu partizipieren wird dank dieser Effekte wirklich erschwert.

    Wie lautet die WKN-Nummer der beiden ETS, finde sie nämlich nicht? thx

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  2. Nico Popp Beitragsautor

    Normalerweise werden die ISINS mit dem Artikel verknüpft, diese ISIN ist aber leider nicht in unseren Datenquellen vorhanden. Hier die ISIN-Nummer der Long-Variante, die ich gefunden habe: ca4404471001

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  3. Younhu

    Hallo Simon Columbus,etwas spe4te Antwort Verneinen die iranischen Ffchrer die Existenz ihres Atomprogrammes?Sie veneeirnn jegliche andere Intention des Atomprogrammes als die der Energiegewinnung.Warum dfcrfen die Israelis (USA, Pakistan, Indien, Russland, China a6) Atomwaffen haben und wir nicht?In dieser Frage steckt aus iranischer Sicht ja auch die Hypothese Selbst wenn wir wollten drin. Diese Frage nach der moralischen Rechtfertigung ist doch auch legitim. Natfcrlich ist es verbohrt von den iranischen Ffchrern, auf dem Programm zu beharren. Aber was sollen sie tun, die Amis setzen sich ja nicht einmal an den Diskussionstisch mit ihnen. Ein Nachgeben we4re verheerend ffcr diese Kaste, die wie nichts anderes auf Ehre und Autorite4t setzt, um ihren Herrschaftsanspruch zu rechtfertigen. Die Amerikaner wissen das natfcrlich und legen es auf die Konfrontation durch Demfctigung an. Wir nehmen diese Provokation vielleicht nicht als solche wahr, aber der Iran hat ein anderes Wertesystem. Die Mullahs sind also in einer Zwickmfchle: Den eigenen Herrschaftsanspruch aufgeben, um den sie jetzt schon gegen ein aufmfcpfiges Volk ke4mpfen, oder den grodfen Krieg riskieren. So lange, bis es zur Entscheidung kommt, setzen sie auf Agitation gegen die imperialistischen Feindbilder USA und Israel. Deren *re4usper* Verteidigungspolitik der letzten Jahre gibt ja durchaus einiges her, was man gegen sie verwenden kann. Ich sag mal, : Ahmadinedschad will von seinen innenpolitischen Schwierigkeiten ablenken. Das ist eine beliebte Methode. Das hat auch Hitler schon gemacht.Da darf ich doch auch auf den (zugegebenermadfen etwas anders gelagerten) Fall Nordkorea verweisen? Die haben ne4mlich auch ein Atomprogramm und sogar immer mit der Waffe gedroht, die mittlerweile le4ngst Realite4t ist! Trotzdem kfcmmert sich keiner mehr um den Staat (schon blf6d, wenn man kein d6l hat a6).Nordkorea wird seine Atomwaffen so schnell nicht einsetzen aber sie sind zumindest nicht zerstf6rt worden a6Ich denke, wir sind uns einig, dass hier eine kaum fassbare Doppelmoral vorliegt. Ne4chtliche Grfcdfe,maloXP

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