Gute Neuigkeiten von Insidern: OpenBC bleibt trotz Kritik selbstbewusst

Obwohl die Zweifel am angestrebten Emissionsvolumen beim Börsengang des Business-Portals OpenBC in den vergangenen Tagen deutlich zugenommen haben, berichtet die Financial Times Deutschland (FTD) in einem Artikel, dass das Interesse institutioneller Investoren an dem Unternehmen sehr groß ist. Insidern zu Folge, soll es fünf Interessenten geben, die jeweils bis zu zehn Prozent der gesamten Emission erwerben möchten. Angesichts des angestrebten Börsenwertes von maximal 250 Millionen Euro bei einem Umsatz von nur sechs Millionen Euro, zeigen sich einige Beobachter dennoch kritisch. Das Unternehmen entgegnet dieser Kritik mit neuer Kundschaft: Eines der fünfzig größten Unternehmen der USA hat OpenBC damit beauftragt, aktuelle und ehemalige Mitarbeiter miteinander zu vernetzen. Der US-Konzern zahle für diese neuen Mitglieder Beiträge und diese sollen laut Angaben von Insidern dermaßen ins Gewicht fallen, dass die Gewinnschätzungen der Analysten für OpenBC noch oben korrigiert werden müssen.
Die Netzwerker aus Hamburg scheinen noch einige Asse im Ärmel zu haben. Nicht nur dringen durch Meldungen von “Wissenden” positive Details über das Interesse institutioneller Investoren an die Öffentlichkeit. Nein, OpenBC gelingt es scheinbar auch, ganze Unternehmen als Kunden zu gewinnen – noch dazu auf dem Heimatmarkt des stärksten Konkurrenten LinkedIN. Kann OpenBC mit dem Business-Netzwerk “Xing” noch weitere Unternehmen als Kunden gewinnen, ist die enorme Wachstumsphantasie, die eine hohe Marktkapitalisierung von 250 Millionen Euro bedingen würde, nicht unrealistisch.

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