Premiere verhindert Insolvenz: Guter Deal auch für Trader?

Premiere ist gerettet: Der Bezahlsender wird auch zukünftig Bundesliga-Fußball übertragen. Im Netz von Kabel Deutschland (KDG) sollen Premiere-Kunden das Arena-Bundesliga-Paket empfangen können. KDG ist in dreizehn Bundesländern tätig. Gleichzeitig sicherte sich der Bezahlsender auch noch Rechte am UEFA-Cup. Somit ist Premiere ein Befreiungsschlag gelungen – die Aktie reagiert prompt. Aktuell notiert Premiere mit einem Kursplus von rund zwanzig Prozent bei 10,00 Euro. In den letzten Wochen war immer wieder über eine Insolvenz des Unternehmens spekuliert worden, sogar Hedge-Fonds hätten auf einen weiteren Niedergang der Premiere-Aktie gesetzt, munkeln Marktteilnehmer. Sollten sich finanzstarke Short-Spekulanten geirrt haben und müssten ihre Aktien am Markt zurückkaufen, sind weit höhere Kurse wahrscheinlich. Technisch gesehen kann man den heutigen Kursverlauf wahrlich als Ausbruch bezeichnen – sollte sich die Aktie auf dem aktuellen Niveau stabilisieren und über 10 Euro schließen, sind weitere Anschlusskäufe sehr wahrscheinlich.

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